Forum: Wirtschaft
Griechenland-Referendum: Mit diesen Grafiken macht Syriza Wahlkampf
Greece General Secretariat of Communication

Die Griechen stimmen am Sonntag über die Sparpläne der Geldgeber ab. Die Tsipras-Regierung wirbt mit speziellen Grafiken für ein Nein: Sie zeigen die desaströsen Folgen der Wirtschaftskrise. Die Daten sind geschickt gewählt.

Seite 5 von 39
werner.szymzek 03.07.2015, 10:25
40.

Zitat von Reiner_Habitus
Alles richtig. Aber die Ursache ist weder die Sparpolitik noch der IWF. Die Ursache ist die absolute Unfähigkeit des Staates als Gesamtsystem. Jetzt hinzugehen und zu sagen unser Staat funktioniert nicht ..
Richtig hätte es heißen müssen" Wir sind ausgeplündert worden. Lesen Sie bitte den Beitrag direkt über Ihrem:
"Wenn die Griechen Daten verwenden, dann sind diese natürlich gefälscht. Hier mal einige Daten u.a. aus dem Fim Troika Macht ohne Kontrolle:

Lagarde hat eine liste mit Namen von mehr als 2000 Seuerhinterziehern unterschlagen. Unter der Troika wurden Summen dreistelliger Milliardenhöhe aus Griechenland in das Ausland abgezogen. Vermutlich größtenteils hinterzigene Steurtgelder. Der Verkauf griechischer Banken an nordamerikanische Hegdefonds brachte 15 Milliarden Verlust. Mit dem Geld könnte man das griechische Gesundheitsystem zehn Jahre ohne Reformen finanzieern. Hinzu kommen 108 Milliarden Euro Verlust, da Schulden europäischer Banken auf griechische Banken fasdt komplett umgelegt worden sind.
Diese Banken wurden von Griechenland gerettet. Alles in Staatsbeseoitz soll zu Schleuderpreisen privatisuert werden. "

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jph_22 03.07.2015, 10:26
41. spiegel verkürzt und verschweigt

Zitat:
'Und dennoch führen die Infografiken der griechischen Regierung in einem Punkt in die Irre: Sie implizieren, dass mit einem Ende der Troika-Politik, mit einem "Nein" bei der anstehenden Volksabstimmung, auch die griechische Misere enden würde. Wie das angesichts riesiger Schuldenberge und gähnend leerer Staatskassen funktionieren soll, erklären sie nicht.'

Lieber Spiegel, es ist die Hauptforderung der Syriza regierung, dass griechenland nur auf die 'beine' kommen kann wenn es einen schuldenschnitt gib. Nur so kann griechenland von sienen schuldenbergen runterkommen, und das seine einnahmen / Zuschüsse nicht zur schuldentilgung, sondern für ihre bevölkerung und investitionen nutzen.
Die verhandlungen sind genau an diesem punkt gescheitert, da die torika sich auf diesen unasuweichlichen schritt nicht einlassen wollte.
Im übrigen hat das ja nun auch der IWF gesagt, das es ohne einen schuldenschnitt nicht gehen wird.
Syriza stemmt sich gegen die hilfspakete, weil sie die Insolvenz verschleppt haben.
Die schulden müssen auf ein trgfähigers maß geschraubt werden, und die griechen müssen mit europa im euro ein nachaltiges Geschäftsmodell entwickeln. z.b. erneuerbare energie, o.ä.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TomRohwer 03.07.2015, 10:26
42.

Was den Griechen - den Politikern wie den Wählern - immer noch nicht klar ist: die große Mehrheit in der EU und der Euro-Zone wäre heilfroh, wenn sich Griechenland aus dem Euro und am besten auch aus der EU verabschiedet. Kaum jemand wird ihnen eine Träne nachweinen.

Insofern hoffen viele, die absolut nichts von der "Syriza-Politik" halten, inständig, daß die Griechen mehrheitlich mit Nein stimmen, und das Drama endlich ein Ende mit Schrecken nimmt, anstatt daß der Schrecken ohne Ende immer noch weiter geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pipopax 03.07.2015, 10:26
43. Meine Empfehlung

Ist das hier jetzt eine Berichterstattung über die Referendumswahlkampagne der GR Regierung, oder ist es die Meinung des Verfassers? Zahlen und Deutungen der GR Regierung werden als Nachricht präsentiert, dann aber z.T. umgedeutet und mit anderen Zahlen und Deutungen konfrontiert, alles ohne Beweise oder ohne dass man erfährt, warum das jetzt die Wahrheit zu sein hat. Meine Empfehlung: Nachrichten von Kommentaren strikt trennen und die Kommentare unmissverständlich als solche kennzeichnen (siehe seriöse GB Presse, die macht das so).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brux 03.07.2015, 10:32
44. +++++

In Griechenland wird statistisch nicht zwischen Suizid und Suizidversuch unterschieden. Die WHO kritisiert das seit Jahren.

Griechische Statistiken sind ein politischer Witz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
max94 03.07.2015, 10:32
45.

@rgw_ch: Hätten Sie sich mal die Mühe gemacht auf die verlinkte Seite der griechischen Regierung zu klicken, hätten Sie gesehen das dort die Infografiken sowohl auf Englisch, als auch auf Griechisch vorhanden sind!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dliblegeips 03.07.2015, 10:32
46.

Die Reformern bewirken eine negativ Spirale. Dadurch kann Griechenland die Schulden niemals zurückzahlen.
Ohne Reformen können die Schulden auch nicht zurückgezahlt werden.
Das Geld ist natürlich nicht weg nur ist es jetzt gut Versteckt vor dem Zugriff des Staates oder der EU.
Fakt ist Griechenland kann den Karren nicht mehr selber aus dem Dreck ziehen. Reformen und Strafen treffen die kleinen Fische nicht die Hauptprofiteure.
Griechenland ist Bankrott. Irgendwelche Hilfskredite im Kreis herum zuschieben macht alles noch schlimmer. Entweder springt die EU ein und rettet das Land richtig. Dazu gehört dann auch eine Zwangsverwaltung, die schaut das kein Geld mehr versickert und Steuern richtig bezahlt werden etc. Oder man überlässt es den Griechen. Dann darf man sich aber auch nicht über steigenden russischen, chinesischen oder arabischen Einfluss wundern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deesdrei 03.07.2015, 10:34
47. Fakten!

Zitat: " ... Und ebenso selbstverständlich hat die Regierung Fakten ausgewählt, die den ökonomischen und sozialen Niedergang belegen - und jene nicht berücksichtigt, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen." - So? Dann nennt doch mal zwei ...!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Duzend 03.07.2015, 10:35
48. Ein Nein! Was sonst?

Wer je etwas kreieren, basteln oder errichten wollte, kennt das doch: Man geht mit soviel guten Vorstellungen in ein gewagtes Projekt, und mittendrin blicken einen aus dem als Papagei (bildlich gesprochen) begonnenen Projekt immer mehr Kuhaugen an. Dann weiss man: "Das wird so nichts, ich fange am besten nochmals von vorne an." In der Projektleitersprache heisst das "...dem vielen schlechten Geld jetzt nicht auch noch gutes hinterherwerfen...". Flickschusterei ist eine Sünde vor dem Herrn.

Bei der Schaffung des Euro hätte es eben nicht nur Stabilitätskriterien geben dürfen, durch deren erstmalige Einhaltung sich einer zum volltauglichen Mitglied machen und durch deren dauerhafte Einhaltung man sich unbequeme Disziplinierungsmassnahmen vom Leibe halten kann, sondern es hätte eine Ausstiegs- und Verwerfungsklausel gebraucht, eine Mechanismus sogar zur Hinausdrängung dauerhaft faillierender Kandidaten und vor allem ein Regelszenario zur Abwicklung eines Staatsbankrotts eines Einzelstaats - mit oder ohne Währnungsreform. Dadurch erst wäre der Methodensatz vollständig und ernstzunehmen gewesen. Das Wesensmerkmal "gemeinsame Währung ja, Querkontamination der Schuldenmacherei nein" wäre erst dadurch tragfähig geworden.

Mit einem hallenden Nein könnten die Griechen der EU den Gefallen tun, sich diese Dinge nochmals ganz ernsthaft durchdenken und strukturell nochmals von vorne anzufangen zu müssen. Zu befürchten ist allerdings, dass die EU immer schon Schuldenunion werden sollte und den Deutschen das nicht anders als durch "alternativlos", "Notrettung" und "basta!" zu verkaufen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
inhabitant001 03.07.2015, 10:38
49. Zusammengefasst

Zusammengefasst: nicht die Tatsache das Millionen Europäer ohne Gesundheitsabsicherung leben istd er Skandal sondern das man darauf aufmerksam macht. Oder so. Denn eigentlich ist das ja gar kein Skandal, da Frau Merkel ja ihr Mitgefühl ausgedrückt hat. Das hilft einem chronisch Kranken sicher weiter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 39