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Griechenland: Schuldenerleichterung könnte über 100 Milliarden Euro kosten
AFP

Griechenlands Gläubiger sind über die Frage von Schuldenerleichterungen zerstritten. Nach SPIEGEL-Informationen könnte die Hilfe bis zu 123 Milliarden Euro kosten.

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protonendichte 02.06.2017, 15:19
1. Gutes Geld Schlechtem hinterher werfen.

Es zeigt sich doch überdeutlich, daß Griechenland nicht in Lage oder Willens ist das Land zu reformieren und den Staatshaushalt zu sarnieren.
Wie viele Milliarden r will man noch in ein Faß ohne Boden werfen, wie lange will man noch warten, um zu erkennen, daß diese ständige Herumdoktorei zu nichts führen wird, ausser noch mehr Geld zu verbrennen.
Man sollte den Tatsachen und der Realität Griechenlands ins Auge sehen und (endlich) die notwendigen Konsequenzen ziehen.

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lollipoppey 02.06.2017, 15:27
2. Bei aller Liebe zur EU.....

...der Betrag von über 100 Milliarden ist einfach zuviel. Zusätzlich zu bedenken sind die beiden Schuldenerleichterungen aus der Vergangenheit.
Es muss ernsthaft die Frage gestellt werden, ob GR überhaupt in der Lage ist mit dem Euro auf eigenen Beinen zu stehen.
Wenn nicht, werden die übrigen Euro-Staaten ständig Transferzahlungen leisten müssen. D.h. GR wird auf Kosten der anderen Staaten leben müssen. Dies ist nicht gerade förderlich für die Akzeptanz für Europa bei den Bürgern!

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goaduke42 02.06.2017, 15:34
3. Scheiß drauf...

...wir könnens uns leisten. Und was wäre die Alternative? Griechenland raus aus dem Euro und der EU? Wäre wahrscheinlich noch teurer und wir würden die Wiege der Demokratie vor die Tür setzen. Was für ein Zeichen...

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Freidenker10 02.06.2017, 15:47
4.

Warum schaffen es vergleichbare Länder wie Polen, Tschechei und die kleinen wie Estland usw. sich aus dem Sumpf zu ziehen nur Griechenland nicht? Sind die Bürger der anderen Länder fleißiger, haben die bessere Politiker? Sind deren Bürger vielleicht auch steuerehrlicher? Aber gut, ich will mich mal nicht zuweit aus dem Fenster lehnen, denn bei unserer Abgaben und Steuerwut würden vermutlich auch viele Steuern hinterziehen wenn es so leicht möglich wäre wie in Griechenland!

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hotgorn 02.06.2017, 15:56
5.

Was wäre wenn wäre nicht nötig wenn man gesamteuropäische sozial und Finanzpolitik betreiben würde. Um in Griechenland Wachstum zu erreichen und Korruption zu bekämpfen sind Investitionen nötig z.B. in eine Griechische Sozial und Arbeitslosenhilfe statt um dem Beamtentum und der Rentenkorruption dort beizukommen. Ob Schäuble den günstigsten Weg für Europa einschlägt bezweifle ich und der moralistischste Weg ist der des Giftschwabens aus Baden schon lange nicht.

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hotgorn 02.06.2017, 16:11
6.

Zitat von lollipoppey
...der Betrag von über 100 Milliarden ist einfach zuviel. Zusätzlich zu bedenken sind die beiden Schuldenerleichterungen aus der Vergangenheit. Es muss ernsthaft die Frage gestellt werden, ob GR überhaupt in der Lage ist mit dem Euro auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn nicht, werden die übrigen Euro-Staaten ständig Transferzahlungen leisten müssen. D.h. GR wird auf Kosten der anderen Staaten leben müssen. Dies ist nicht gerade förderlich für die Akzeptanz für Europa bei den Bürgern!
Wieso wären 100 hypothetische Milliarden bis 2048 zu viel wären 98 Milliarden bei einem sofortigen Schuldenschnitt noch passend?

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maphry 02.06.2017, 16:24
7. Hohen Summen dank gescheiterter CDU-Ideologie

Wenn man sich vor ein paar Jahren hingesetzt hätte, den Griechen mit Geld und Struktur dabei geholfen hätte ihren Staat zu reformieren und einen Totalzusammenbruch der Wirtschaft durch gezielte Investitionen verhindert hätte, wäre es zusammengenommen viel billiger geworden. Aber nein, es musste ja das Exempel von Merkel und Schäuble statuiert werden auf kosten der Leute in Griechenland und in Zukunft auf kosten aller Europäer. Die Politik Merkels/Schäuble ist total gescheitert und noch immer haben sie es nicht begriffen, dass sie damit Deutschland und die EU gegen die Wand fahren.

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ctwalt 02.06.2017, 16:41
8.

vielleicht sollte Herr Schäuble mal überlegen, ob das Geld nicht sinnvoller investiert werden kann.

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citizen01 02.06.2017, 16:45
9. Gerade wird für Griechenland ein sehr komfortables Euronetz gestrickt.

Jetzt müssen sich die Regierungen der Geberländer durch weitere Zusagen irgendwie retten, bevor die Blase implodiert. Wie in vielen afrikanische Ländern wäre in Griechenland die Rettung am besten mit der befristeten Umwandlung in ein Protektorat hinzukriegen.

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