Forum: Wirtschaft
Griechenland und der Euro: Ifo-Chef Sinn lobt Syriza-Chef Tsipras
AP/dpa

Griechenland kann nach Meinung von Hans-Werner Sinn eine neue Staatspleite nur abwenden, wenn es die Eurozone verlässt. Anders wird das Land nicht wieder wettbewerbsfähig, glaubt der Ifo-Chef - und setzt auf Syriza-Chef Alexis Tsipras.

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schwyz 06.01.2015, 07:51
1. Un-Sinn? Starr-Sinn?

Alexis Tsipras sagt nicht, daß Griechenland den Euro verlassen will, muß oder soll. Herr Sinn interpretiert (mal wieder) recht eigenwillig, so wie es in sein inzwischen recht abgestandenes "Mantra" zur Situation Griechenlands passen könnte. Wirtschaftsweiser? Das war mal.

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Thomas Ernst 06.01.2015, 07:58
2. Die Pleite war und ist de facto gegeben

Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird sie auch weiterhin bestehen. Ob GR nun im Euroverbund bleibt oder nicht, das ändert an der staatlichen Insolvenz und an dem katastrophalen Zustand der griechischen Wirtschaft kaum etwas. Ein Wechsel vom Euro zu einer neuen Weichwährung Drachme spiegelt allerdings die Situation in GR wesentlicher richtiger wider.

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Halcroves 06.01.2015, 08:14
3. er ist ja nicht der sympathischste Volkswirt

Das er die Variable Mensch in seinen Berechnungen einbezieht macht ihn gegenüber den bonierten Politikern nun doch noch sympathisch. Ist das ein Umdenken ? Weg vom sturem Wachstum um jeden Preis. Fängt man endlich an zu begreifen, dass soziale Strukturen dauerhafte Stabilität und Wohlstand für alle bedeutet. Und jede Frustbewegenug, Menschenfeindlichkeit und Hass im nichts versickern würden. Oder sähen wir weiter Hass durch Umverteilung der Wertschöpfung?

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rolantik 06.01.2015, 08:19
4. Herr Sinn redet Unsinn

Man sollte die Gedankenmodelle des Herrn (Un)sinn überhaupt nicht abdrucken, sie gehen am Thema vorbei. Führt GR die Drachme wieder ein, droht dem Land der wirtschaftliche Kollaps, da zur Wettbewerbsfähigkeit in EU diese derart abgewertet werden müsste, um Exporterfolge zuerzielen und würde damit die eurpäischen Märkte mit niedrigen Preisen für ihre Waren überschwemmen. GR muss seine Hausaufgaben machen, die sie bei Eintritt in die EU nicht wahrheitsgemäss deklariert hatte. Dazu muss das Steuersystem reformiert werden und Sparen als Tugens verstanden werden. Man kann nicht mehr ausgrben, als msn einnimmt. Herr Sinn, prüfen Sie mal was aus Ihren Prognosen in der Vergangenheit wurde?

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Mellybo-at-SPON 06.01.2015, 08:21
5. Wieso berichtet der SPON

über jede Flatulenz dieses Mannes? Und immer tendenziös?

Ach ich krieg eh keine Antwort.

Zum Thema: Offenbar ist dieser "Grexit" nicht nur geduldet inzwischen, nein er wird angepeilt von allen Beteiligten. Aber es darf so nicht aussehen.

Und der SPON ist willfährig vor dem Karren und ziiiiiiieht...

Mist. Welche Zeitung kann ich jetzt noch lesen?

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spon-1203191786232 06.01.2015, 08:22
6. Dann soll mal Herr Sinn

erklären, wie Griechenland mit einer New-Drachme die Euro-Schulden bedienen soll, das ist doch auch total unmöglich.

Argentinien hat gezeigt, dass die Aufgabe der Dollar-Bindung auch nichts gebracht hat. Nur das radikale Ausmisten des griechischen Staatssektors kann helfen, aber das will Tsipras noch weniger als die jetzt regierenden.

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rudi_ralala 06.01.2015, 08:40
7.

Langsam wird mir Sinn sympathisch

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winkler00 06.01.2015, 08:45
8. Mut zur Wahrheit

Was nicht sein kann, darf nicht sein. Griechenland ist wie die Ukraine pleite. Warum wird das Land zur Konsolidierung nicht in den Staatsbankrott geleitet. Bei Argentinien hat doch auch keiner was dagegen gehabt. Hier liegt doch schon wieder die Politik im Spiel. Griechenland darf nicht wegen des Euros und die UA nicht wegen der USA. Deshalb können die Länder machen und tun was, sie wollen. Solange sie im politischen Raenkespiel noch gebraucht werden, bekommen sie noch weitere Gelder. Wenn das nicht mehr der Fall ist, bleiben sie auf ihrer Schulden sitzen. Und die Welt dreht sich doch weiter.

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eurorentner 06.01.2015, 08:46
9. Wann

hat uns Schäuble eigentlich das letzte Mal erklärt, Griechenland wäre auf einem guten Weg? Entweder er hat uns belogen oder er wusste es nicht. Beides wirft kein gutes Licht auf ihn und schadet der Glaubwürdigkeit der Regierung.

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