Forum: Wirtschaft
Griechenland und Euro-Gruppe: Auf dem Weg in den Crash
REUTERS

Nach dem Eklat beim Euro-Gipfel scheinen die Fronten zwischen Griechenland und den Partnern verhärtet wie nie zuvor. Bis Montag muss eine Seite nachgeben - sonst droht der unkontrollierte Euro-Austritt Griechenlands.

Seite 1 von 29
Onkel_Fester 12.02.2015, 12:39
1. Neee...

...nein, es werden nicht beide Fahrer sterben, sondern nur einer. Die Frage ist nur, wer: die Eurogruppe oder Griechenland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Immanuel_Goldstein 12.02.2015, 12:45
2.

Das ehrlichste gegenüber den Steuerzahlern wäre der Crash und der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Das muss auch nicht "unkontrolliert" geschehen. Aber wahrscheinlich einigt man sich eh wieder darauf, dass die anderen für Griechenland zahlen und am korrupten Selbstbedienungsstaat ändert sich nichts. Diese Lösung sollte allerdings mit einer zwingenden Halbierung der Regierungs- und Abgeordnetengehälter in Griechenland einhergehen. Man kann eben nicht nur fordern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
braintainment 12.02.2015, 12:47
3. Dr.

Tja, Herr Dijsselbloem, so ist daß, wenn man sich auf Versprechungen verlässt. Aber naja, ist doch nur noch Geld des (zum großen Teil deutschen) Steuerzahlers, welches hier auf dem Spiel steht - die Banken sind doch schon schön raus.

Also geben sie noch ein paar Wochen den Entrüsteten und nehmen dann bitte einen hochdotierten Posten in der Finanzwirtschaft an.

Die AfD hat es schon vor Jahren gesagt, daß Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen können wird - und die Wirtschaft nicht ans Laufen kriegt. Hätten Sie (und andere) diesem Rat Folge geleistet, hätte sich insbesondere der deutsche Steuerzahler diese teuren (aber nutzlosen, außer für Banken) Rettungspakete sparen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oliver9997 12.02.2015, 12:47
4. Blödsinn

hier fahren nicht zwei Autos aufeinander zu, sondern ein Auto und ein Güterzug. Keine Frage, wer beim Aufprall den kürzeren zieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ludwig49 12.02.2015, 12:53
5. Tsipras muss seinen Wählern liefern...

...und Merkel und Co. kann der jeweiligen Wählerschaft
keine weiteren Hilfsprogramme an Griechenland seriös
verkaufen. Was also? Der griechische Eintritt in die
Euro-Zone war ein Fehler, der Austritt wäre eine längst
fällige Korrektur! Oder ab welchem Preis steigen alle
aus?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roland.vanhelven 12.02.2015, 12:55
6. ewiges gerede

die privaten banken habens verzapft, nicht die steuerzahler. folglich ist es ein unding, wenn der steuerzahler die boni der manager und die villen und sportwagen fuer deren kids bezahlen soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Urali 12.02.2015, 12:55
7. Die Prozentzahlen würde ich anders verteilen

95% auf Alternativlos
da die Griechen erst verhandeln und dann das Ergebnis feststeht und unsere Bundeskanzlerin erst das Ergebnis mitteilt (alternativlos) und dann verhandelt.
5%
Griechenland wird zur Kolonie von Deutschland.
Zumindest wenn man Herrn Tsipras glauben mag.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kernbohrer 12.02.2015, 12:55
8. Und dann gibt es noch die Variante...

... die Griechen bekommen einfach so und ohne an Reformbedingungen gebunden einen weiteren Kredit über 100 Mrd. von Deutschland, weil sie glaubhaft versichern, dass sonst der Euro am Ende ist (alternativlos!). Ohne irgendwelche Auflagen. Und das wird dann als großer Erfolg gefeiert, weil man so ein weiteres Jahr Zeit gewonnen hat und sich die Griechen bis dahin ganz bestimmt ("die haben das verbindlich zugesagt") irgendwie ändern. Wahrscheinlichkeit: 100% .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leo19 12.02.2015, 12:57
9. Alles ist besser, als ein falsches Signal

an alle Schuldenstaaten zu senden. Reformen sind nötig, um Einnahmen und Ausgaben ins Gleichgewicht zu bringen. Erst danach kann es aufwärts gehen. Wenn Deutschland jetzt keine Schulden abbauen kann, ist das mehr als bedenklich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 29