Forum: Wirtschaft
Griechenland und Euro-Gruppe: Auf dem Weg in den Crash
REUTERS

Nach dem Eklat beim Euro-Gipfel scheinen die Fronten zwischen Griechenland und den Partnern verhärtet wie nie zuvor. Bis Montag muss eine Seite nachgeben - sonst droht der unkontrollierte Euro-Austritt Griechenlands.

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romeo_mike 12.02.2015, 16:00
170.

Zitat von einzigerwolpertinger
... Ein griechischer Reeder muß also nicht befürchten, daß Schäuble eines seiner Schiffe in einem ausländischen Hafen an die Kette legen läßt.
Kommt drauf an:

Wenn es darum geht die Schulden des griechischen Staates einzufordern, lässt er den Kahn vielleicht schon an die Kette legen.
Wenn es aber darum gehen würde, den Kahn FÜR die griechische Regierung an die Kette zu legen, um damit Steuern beim Reeder FÜR Griechenland einzutreiben, sicher nicht!
Im Ernst: Die wollen ja nicht einmal genau wissen, wie sie von Luxemburg unter der Führung eines gewissen Herrn Junckers betrogen wurden (und weiter werden):

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/luxemburger-steueraffaere-kein-untersuchungsausschuss-im-eu-
parlament-1.18476713

Das windige "Rechtsgutachten", das dies ermöglicht wurde übrigens von einem gewissen Herrn Schulz in Auftrag gegeben. Angeblich sei dies ein Sozialdemokrat!

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kilix.brandenburg 12.02.2015, 16:00
171.

Zitat von brotherandrew
... ist offensichtlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Mit der Realität hat das aber rein gar nichts zu tun. Griechenland wird entweder gesichtswahrend einknicken oder darf die Suppe alleine auslöffeln.
Die "Märkte" sehen das offensichtlich anders, ein Blick auf den DAX genügt.
Der geht garantiert nicht davon aus, dass Tsipras sein Volk betrügen wird.
Das ist die Realität.

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Reiner_Habitus 12.02.2015, 16:05
172.

Zitat von kilix.brandenburg
Ja, die Karten müssen jetzt auf den Tisch und dann wird jedem Blinden klar, dass sich die EU und allen voran Merkel und Co verzockt haben. Die besseren Karten hat mit Sicherheit Griechenland.
Sind sie sich da Sicher?
Machen wir doch mal einen Risikobewertung:
Risiko EU: Bürgschaften werden gezogen macht dann ca. 600,-€ pro Person, verteilt auf 30 Jahre. Also 20 ,-€ im Jahr. Das kann sich selbst ein Slowake oder Litauer, der übrigens aus Solidarität AUCH für die Griechen bürgt , obwohl es ihm im Schnitt sogar schlechter geht, leisten.

Risiko Griechenland: Die müssen ohne Kredite auskommen. Also Einnahmen sind dann gleich Ausgaben und zwar Monat für Monat.
Bei der Staatsquote bedeutet dass einen rasanten Abwärtstrend, gegen den die Sparprogramme sich anfühlen werden wie ein Segen.
Da sie im Euro bleiben wollen können sie ihre Staatsdiener und Auftragnehmer ja in alternativ Währung entlohnen. Bei der Staatsquote wird das Papier eine Lachnummer, da Beamten in einem Land wo es nix zu kontrollieren gibt schlicht nur Kostgänger sind und nichtmal indirekt, wie in funktionierenden Volkswirtschaften zum Wohlstand beitragen.....

Das Ende vom Lied wird Sein: Die EU Bürger verdauen ihre 20,-€ pro Jahr und die Griechen bekommen einen Wohlstand der zu ihrer Witschaftsleistung passt.

Der liegt dann irgendwo zwischen dem von Guatemala und Georgien.

So gesehen sind die Hilfen tatsächlich alternativlos, aber nicht für die EU......

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chefchen1 12.02.2015, 16:06
173. unsinnig

Wenn Griechenland technisch pleite geht, muss es noch lange nicht aus dem EURO raus.
Das sind Traumphantasien.

Einzig die Institutionen und Staaten, die Griechenland Kredite gegeben haben, säßen dann auf dem Schlauch...
Das war`s ...

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Ezechiel 12.02.2015, 16:07
174.

Zitat von jenli
... die Drachme wird eingeführt und alle Schulden sind wegen Konkurs rutzputz weg. Europa schreibt ca. 450 Milliarden Euro ab, Deutschland allein ca. 65 Milliarden. Die neue Drachme steht in einer Relation von 20 : 1 zum Euro und der Urlaub in ........
Hier kommt wenigsten mal ein Konzept zum Vorschein. Da ist jenli weiter als Tsipras und Varoufakis.

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wibo2 12.02.2015, 16:07
175. Der gute Eurochef Dijsselbloem hat Grund zum Ärger über Varoufakis

Zitat von WwdW
"Bis Montag muss eine Seite nachgeben - sonst droht der unkontrollierte Euro-Austritt Griechenlands."(SPON) Hr. Dijsselbloem schaut immer als ob er persönlich genervt, beleidigt und angeekelt wäre.
Die Eliten von Politik und Wirtschaft konnten die Krise seit 2007 nicht vorhersehen. Deshalb hat die Finanzkrise sich selbständig gemacht und sie geht inzwischen unkontrolliert weiter so wie sie es selbst will.

Die Rettungsaktionen für die Finanzmärkte und Banken durch die Vereinigten Staaten, Europa, China, Japan und andere Länder, für die im Jahr 2009 bisher unvorstellbare Summen aufgebracht wurden, haben zwei Dinge bewirkt: Die großen Banken wurden gerettet. Die konkreten Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt wurden in den wirtschaftsstarken Ländern soweit vermindert, um die Gefahr von sozialen und politischen Unruhen kleiner zu machen.

Aber der Preis, der dafür zu zahlen war, ist hoch: Die Verschuldung der Staaten wuchs an. Und ein Drittel der Weltwirtschaft wandelte sich in eine Zombie- Wirtschaft. Die nur noch mittels öffentlicher Subventionen oder kreativer Buchhaltung existieren kann.

Der Untergang einer Welt, in der der Westen Maßstab aller Dinge in Politik und Wirtschaft war zeigt sich deutlich mit dem Staatsbankrott Griechenlands, der nun offensichtlich und lautstark von Varoufakis verkündet wird. Dabei gilt das antike Griechenland als Wiege und Vorbild des Westens.

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Ezechiel 12.02.2015, 16:09
176.

Zitat von kilix.brandenburg
Sie haben es verstanden, im Gegensatz zu vielen anderen Foristen. Die Griechen haben nichts zu verlieren, die EU und allen voran Deutschland schon.
Die EU und Deutschland haben schon verloren. Und sie sollten nicht noch mehr verlieren.

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xaka 12.02.2015, 16:09
177. Husten ...

Zitat von rudi_ralala
In Deutschland waren die Ausgaben und Einnahmen 40 Jahre nicht im Lot und trotzdem ist es in Deutschland, dank immensen Schuldenmachens bergauf gegangen. Soll man lieber sagen, wegen des Schuldenmachens?!
Nein, es ist mit D bergauf gegangen, weil man gegenü´ber seinen Geldgebern Zins und Rückzahlung immer pünktlich auszahlte. Das erreicht man durch gute Wirtschaftspolitik und einer funktionierenden Steuerverwaltung - So beteiligt man Anleger am Aufstieg und Erfolg, also eine win win Situation.

Pünktlichen Auszahlung von Zinsen und Rückzahlung schafft vertrauen am Markt und Anleger. Wenn man sie nicht mehr zurückzahlen will, dann wird man für spätere Anleihen ein Problem haben, neue Geldgeber zu finden, so einfach ist das.

Griechenland hat doch nur Geldgeber gefunden, weil diese glaubten dass die EZB schon eistehen werde. Griechenland hat nie daran gedacht, seine Schulden je zurückzuzahlen. Jetzt ist Husten angesagt ...

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gerdkonz 12.02.2015, 16:10
178. Geht mit Gott aber geht ...

liebe Griechen.

Ich finde euren "Kurs" wirklich gut!
Und bitte lasst euch nicht (schon wieder -GÄHN) retten.
Vorher noch ein bisschen die Dramaqueen geben - die Griechen halt ...
Allen stehen nach dem "Crash" (der nämlich gar keiner ist, eher eine -nun ja- ... Reinigung) besser da.
Klar, ausser den Banken - vielleicht.
Und: humanitäre Hilfe werdet Ihr schon kiegen.
Aber freilich in Sachleistung (Medikamente, Essen,...) aber nix mehr Kohle.

Ich verstehe das sowieso nicht:
Wie kann es denn sein, dass eine (quasi) Leitwährung auf ein solch verwegenes Schwellenland baut oder irgendwie angewiesen sein soll?
Niemand kam ja bislang auf die Idee den Dollar z.B. in Mexiko einzuführen.
Ich freu mich schon für meine Mitbürger:
Endlich mal wieder n´schön billiges Urlaubsland nicht weit von Europa.
Schöne Grüße ins sonnige Griechenland von

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ritterrippo 12.02.2015, 16:10
179. Wir verlieren nichts,

Was wir nicht schon verloren haben. Alle Deutschen Politiker sagen, das Griechenland seine Schulden nie wird zurückzahlen können. Und die Zinsen auf die Schulden sind auch nicht tragbar. Die Lösung ist nicht ein Schuldenschnitt Nennen wir es: "zinsloser Ewigkeitskredit". So haben es die Deutschen auch mit den Reparationen gemacht. 1952 wurde die Schulden bis zu einem Friedensvertrag gestundet. 1990 hat man dann keinen "Friedensvertrag" geschlossen. Und zwar mit voller betrügerischer Absicht unsrer Politiker. Klasse.

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