Forum: Wirtschaft
Griechenland-Verhandlungen: Keine Angst vorm Grexit
AFP

Für Griechenland geht es um alles, wieder mal ist die Lage todernst: Sollten die Gläubiger weitere Kredittranchen verweigern, steht das Land vor der Pleite. Die Regierung in Athen gibt sich kämpferisch.

Seite 1 von 23
Braveheart Jr. 19.02.2017, 07:17
1. Sparen allein hilft nicht ...

... denn was Griechenland vor allem braucht sind effiziente staatliche Strukturen, die das Geld da abgreifen wo es sitzt. Bei den großen Familien, die seit Jahrzehnten die griechische Politik dominieren. Aber das ist genau, was Herr Tspiras NICHT will ... oder besser: nicht darf. Denn er ist auch nur eine Marionette.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 19.02.2017, 07:27
2. Bei einem Patienten würde der Arzt

sagen: der ist tot, toter, am totesten. Geräte bschalten, Hippokrates hin oder her, sonst ist die Krankenkasse auch noch hin. Eigentlich will ich nur noch wissen ob an der Misere die Ausgaben für die Flüchtlinge (zumindest merkbar) schuld sind - dann diesen Betrag den Griechen erlassen. Ist es der bisherige Schlendrian, Mißwirtschaft und Steuergemurks: Stecker ziehen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
danduin 19.02.2017, 07:42
3. Geht den Weg zu Ende, der angefangen wurde

Bringt Stabilität in die EU. Das wäre das wichtigste. Man hat den Weg angefangen, jetzt sollte man ihn auch zu Ende gehen, sonst folgt Chaos.
Gr muss in Zukunft einen stabilen Überschuss erwirtschaften, was anscheinend der Fall ist. Eine moderne Bürokratie aufgebaut haben, bspw. Katasteramt, eine stabile innere Ruhe wieder aufbauen, und sicherer und integraler Teil der EU und dessen Politik werden.
Was dann als Überschuldung noch wahrgenommen wird kann die EU als ganzes schultern.
In die östliche und südliche Flanke der EU müssen wieder geordnete Verhältnisse einkehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 19.02.2017, 07:45
4. Die Griechen waren schon oft pleite

Die Griechen bekommen einfach ihre Korruption und Vetternwirtschaft nicht in Griff, die immer wieder das Land in den Abgrund zieht.
Der zügige Ausstieg aus dem Euro und Neuanfang mit einer 1:1 Umstellung auf Drachme ist daher unvermeidbar. Die Griechen könnten sich selbst 10-25 Mrd. Startgeld drucken, was aber sorgfältig zu handhaben wäre, damit nicht Inflation und Kapitalflucht entsteht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 19.02.2017, 07:49
5. Schäuble

Schäuble beerdigt Europa, die wissenschaftlich fundierten Berechnungen namhafter internationaler Ökonmen zu seinem Schwachsinn erreichen ihn nicht bzw er will sie nicht wahrnehmen, auch den längst erbrachten Beweiss, nämlich dass die Kalkulationen von Rogoff, auf die er sich seit Anfang des Sparkurses bezieht, von ihm falsch interpretiert wurden bzw die zu Grunde liegenden excel-Tabellen falsch waren, will er einfach nicht akzeptieren ....purer Starrsinn resultierend aus hochmütiger Rechthaberei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_4_me 19.02.2017, 07:51
6. Griechenland

Wird in der Eurozone nur eine Çhance haben, wenn es für Investoren attraktiv ist, als z.B. -so absurd das klingt - Niedrigsteuerland mit geschäftsfreundlicher Bürokratie, Ich habe noch nie von einem Konzept der griechischen Regierung (egal welcher Couleur) gehört, stattdessen immer nur: "Wir können nicht mehr" (was ich Ihnen glaube).
Was ist die Vision für junge Griechen? Auswandern? Selbst Staatsbediensteter werden? Wie erträgt ein stolzes Volk diese regelmäßigen Bettelrunden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SanchosPanza 19.02.2017, 07:58
7. Leiden ohne Ende

Das ist doch Leiden ohne Ende, für das griechische Volk und vor allem die Jugend, aber auch für den europäischen und vor allem den deutschen Steuerzahler. Es war von Anfang an klar, mit dem Euro hat Griechenland keine Chance und wird ewig Almosenempfänger bleiben.
Ein politischer GREXIT ist nicht notwendig zur wirtschaftlichen Gesundung. Ein Austritt aus dem Euro und ein sowieso seit Jahren unvermeidlicher Schuldenschnitt wären eine auch empirisch erfolgreiche und nachhaltige Lösungen. Das wird aber von unseren, sei Jahren immer noch von einer integhrierten Groß-EU träumenden Politikern weiter abgelehnt.
Oder will man mit dieser unvermeidlichen Entscheidung warten bis nach den Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Xantos73 19.02.2017, 08:01
8. Mir hat die Überschrift schon gereicht!

Ich kann es nicht mehr hören, geschweige denn lesen. Lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Griechenland ist meiner Meinung nach DAS Umsatzmodell um aus Steuergeldern Privatbesitz zu machen. Und der Dumme ist der kleine Mann hier wie dort der die große Sause löhnen darf. Geht mir mit der Sch... nicht mehr auf den Zeiger!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mannausdemokzident 19.02.2017, 08:04
9. Hmm...

Sie geben sich also "kämpferisch". Wenn man bedenkt, dass es dabei um die Forderung nach noch mehr Milliarden geht, fragt man sich wie dreist jemand sein muss, derart frech über dieses Thema zu reden. Sie wollen im Euroraum bleiben, in welchen sie sich reingegaunert haben. Einem solchen Land gegenüber, fällt es mir schwer solidarisch zu sein :-/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 23