Forum: Wirtschaft
Griechenland-Verhandlungen: Sieht gar nicht so schlecht aus
REUTERS

Die Euro-Finanzminister kommen zusammen, um über die neuen Reformvorschläge aus Athen zu beraten. Stimmen sie zu, ist ein neues Hilfspaket praktisch beschlossene Sache. Doch ob das geschieht, ist fraglich.

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steinbock2000 11.07.2015, 14:39
1. Bis jetzt liegt lediglich

eine völlig unverbindliche Liste auf dem TIsch, für die die griech. Regierung letzte nacht das Mandat zusammengeklaubt hat, darüber zu reden ... Was soll das also?

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gerald246 11.07.2015, 14:39
2. aha

sieht garnicht schlecht aus also. Nur 54, oder werdens 74, oder 90 Milliarden? Und die Griechen versprechen natürlich ein wenig, nicht zuviel natürlich, aber wer garantiert dass die es auch halten?

Ich finde das sieht verdammt bescheiden aus. Wir zahlen, und dann passiert wieder nichts, bis zum 4. rettungspaket. Vielleicht gehen wir ja auch vorher pleite, das wäre doch was?

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bonner85 11.07.2015, 14:40
3. Erbärmlich und lächerlich

Wenn man GR jetzt wieder mitschleift und Milliarden verjubelt, haben die Bürger noch weniger Vertrauen in Europa, die EU und die Politiker! Es wird dazu führen, dass die Anti-EU-Parteien deutlich an Zulauf gewinnen. Die Bedingungen sind in GR einfach nicht gegeben. Würde man ihnen nun sämtliche Schulden erlassen, wären sie in 5 Jahren an der gleichen Stelle wie heute. Auch weitere 74 Mrd. führen kicht dazu, dass es plötzlich eine Finanzverwaltung gibt, die Korruption aufhört, die Leute Steuern zahlen wollen etc.! Kapiert das endlich!

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ottosmopskotzt 11.07.2015, 14:44
4. Und wieder

Werden sie zustimmen wie die Lemminge! Die Frage nach der Legitimation erübrigt sich ja. Und auch die Frage nach dem Amtseid der Frau Merkel. Wer regiert Deutschland? Draghi? Juncker? Auf jeden Fall nicht Angela.

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ixfueru 11.07.2015, 14:45
5. Wenn die

"internationalen Märkte mit deutlichen Kursgewinnen" reagieren, ist das ein verdächtiges Zeichen. Und Frankreich braucht schon mal einen "Vorreiter" - denn es wird nicht mehr lange Zeit vergehen, bis von dort auch Forderungen nach einer Hilfe kommen. Außerdem hat Tsipras nur vom Parlament den Auftrag erhalten, Verhandlungen über das Reformpaket zu führen. Abgestimmt wurde über das Paket noch nicht.

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humbahumba 11.07.2015, 14:46
6. nochmals ein 100 Mrd. EUR Wahnsinn

Nochmals 100 Mrd. EUR veruntreute europäische Steuergelder für die griechische Kleptokratie! Wenn Merkel/Schäuble das zulassen sind sie zuhause dran.

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allonsenfants 11.07.2015, 14:46
7.

Bevor GR weitere Milliarden von Deutschland erhält, möchte ich darüber ebenfalls ein Referendum. Die griechische Regierung hat das Volk abstimmen lassen, ob es Sparmaßnahmen möchte.
Das ist - abgesehen von dem Gegenstand - praktizierte Demokratie. Von allen EU-Institutionen und Politikern wurde dieses Verfahren grundsätzlich akzeptiert.
Ich möchte jetzt auch ein Referendum, ob Deutschland bis zum Ende des Jahrhunderts Hilfsmilliarden an GR zahlen soll.
Leider wird hier im Lande wohl ein solches Referendum von der Regierung sowie der etablierten Politik nie und nimmer zugelassen. Das bedeutet doch konkret, dass die Griechen eine bessere Art der Demokratie haben - oder nicht?
Nach meinen Erfahrungen werden in dem deutschen System neuerdings nur noch demokratische Rechte, Regeln und Werte von der Politik gewährt und akzeptiert, wenn sie EU-konform, Euro-konform, Nato-konform, US-konform und Markt-konform sind. Bedeutet dieser Zustand nicht letztlich eine Aushebelung bzw. Herunterwirtschaftung der hiesigen guten Demokratie? Wenn ja, dann frage ich mich, warum eine Mehrheit der Bürger diese Methode der demokratischen Zersetzung einfach ignoriert?
Aber vielleicht liegt die Ursache darin, dass niemand gerne riskieren möchte, bei Forderung nach mehr Demokratie als "Populist" beschimpft zu werden. Dieser Ausdruck ist ja gegenwärtig die politische Lieblingsbezeichnung für Systemkritiker und Rufer nach demokratischen Reformen.

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professorA 11.07.2015, 14:46
8. Der ökonomische Analphabet,

Wichtigtuer und Nichtsleister Hollande und die immer noch weit überschätzte Frau Merkel werden ALLES unterschreiben, was einen Grexit bis nach den nächsten Wahlen aufschiebt, auch um den Preis großen wirtschaftlichen Schadens für ihre eigenen Länder. Frau Merkel scheint ihren Amtseid für genauso wichtig zu halten wie den Maastricht-Vertrag oder die EZB-Regeln: nicht mal ignorieren. Wie lange wird sie damit noch durchkommen?

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karend 11.07.2015, 14:49
9. .

"74 Milliarden Euro braucht Griechenland in den nächsten drei Jahren. (…) Das wären 20 Milliarden mehr als der Finanzbedarf, den Griechenland in seinem Angebot an die Gläubiger genannt hatte."

Im Gegenzug dafür werden erneut vorgeschlagene Reformen (bei der Erstellung Frankreich so behilflich war) nicht umgesetzt. Welch ein Zirkus. Und die Abgeordneten werden auch das durchwinken.

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