Forum: Wirtschaft
Griechenlandkrise: Die unheilvolle Rolle des IWF
REUTERS

Nach außen reagiert der Internationale Währungsfonds gelassen auf das griechische Nein beim Referendum. Doch auch der IWF muss nun um Milliarden fürchten - und Chefin Christine Lagarde um ihren Job.

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banker1 07.07.2015, 11:59
20. Angst ???

Frau Lagarde hat sicherlich keine Angst um ihren Job, Frau Merkel und Herr Schäuble sollte diese auch nicht haben, sonst gewinnen die Spieletheoretiker aus Athen...... mit ihrem putzigem Referendum. Zwei Populisten erspressen 340 Mio EuroEuropäer, statt Ihren Job und ihr Land fit zu machen.

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ihatewolf 07.07.2015, 11:59
21. Alle Schuld

IWF hat Schuld, Merkel und Schäuble haben Schuld, Europa hat Schuld, der Euro ist Schuld! Nur Griechenland hat keine Schuld!?! Ich kann es nicht mehr hören. Wo bleibt das Referendum in Deutschland, ob wir weiterhin unsere Steuermilliarden in dieses abgewirtschaftete Land schicken sollen?

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chrysoleil 07.07.2015, 12:00
22. verbrannte Erde

wie überall sonst hat der IWF auch in Griechenland
verbrannte Erde hinterlassen. Falsche Prognosen,
falsche Maßnahmen, angebliche Erfolge. Nicht
umsonst nennen die Russen die Peristroika "catastroika".
Da haben der IWF und amerikanische Unternehmens-beratungen kräftig dabei geholfen das Volksvermögen
an einige Wenige von unten nach oben zu verteilen und
die Masse des russischen Volkes in die Armut verbannt.
Das gleiche wollten sie in Griechenland. Die Nea Dimokratia und Pasok waren in diesem Punkt willfährige
Adjudanten. Und warum bitte wurde der Syriza Regierung
vom IWF untersagt Kapitalkontrollen direkt einzuführen?
Es liegt auf der Hand, dass sie die Linken loswerden
wollten.

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pledi 07.07.2015, 12:00
23. Fehler des IWF

Die Politik des IWF ist seit jeher wenig konstruktiv, rein technokratisch. Dafür trägt Frau Lagarde aber nicht die Verantwortung.

Auf der anderen Seite muss man dem IWF dankbar sein, dass er als einzige Institution prinzipientreu ist. Das will man jetzt mit einem Führungswechsel wohl aufweichen.

Die sogenannte Austeritätspolitik ist eigentlich ein sinnvolle Vorgehensweise. Wer vorher zu viel ausgegeben hat für Renten, Sozialleistungen etc., dem muss nun Einschnitte vornehmen. Dass Einsparungen vorübergehend (!!!) zu Wachtsumsminderungen führen, ist mehr als logisch. Dieses Schrumpfen der Löhne etc. führt dazu, dass der Staat später konkurrenzfähiger wird.

Die Vorgehensweise unserer "Halb-Keynesianer" (halb, weil man nur das Deficit Spending praktizieren will, aber nicht das Sparen in den guten Zeiten) wird strohfeuer-artige Erfolge erzielen, mit dem Manko später eine noch höhere Verschuldung erzeugt zu haben.

Griechenland ist jedoch nicht an der IWF-Politik gescheitert, sondern hauptsächlich an der Korruption (Steuervermeidung, Klientelismus etc.) und dem Unwillen, die Mäkel zu reformieren. Griechenland wird immer scheitern, solange sich die Mentalität nicht wirklich ändert.

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viwaldi 07.07.2015, 12:01
24. So läuft Propaganda

Es werden Legenden gestrickt, Brüssel oder der IWF wollten eine Regierung stürzen. Das man in SPON so einen Unsinn lesen muss, grenzt schon an Volksverdummung. Dann fängt man an, den Personen etwas anzuhängen, sie zu diskretitieren - all das hat mit Griechenland aber nicht das geringste zu tun. Es sind mächtige Interessen, die eine Transferunion in Europa installiert sehen wollen, um in den Ländern mit hoher Korruption noch besser an das Geld kommen zu können. Es sind geopolitische Interessen, die hier eine Rolle spielen. Jedes Land ist frei, Griechenland Geld zu schenken wenn es helfen will. Aber es sind Forderungen zu Lasten Dritter, die hier anderen leicht über die Lippen gehen. Was ist das nur für ein Denken in Bananenrepublikkategorien, wenn alle Verträge in Europa einfach gebrochen werden dürfen, nur weil es einem Volk gefällt, das Geld von anderen zu verkonsumieren. Alle, die diesen Systembruch fordern, wollen im Kern nur Europa bzw. die EU zerstören. Das sind die wahren Interessen dahinter, weil man die einzelnen Ländern leichter unter Druck setzen kann. Die EU muss jetzt clever agieren, den Betrüger raussetzen, um die EU und den Euro zu retten. Europa ist eine Vertragsunion, auch zu Schutz der kleineren Länder. Daran darf kein Zweifel gesät werden.

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gerd0210 07.07.2015, 12:01
25. gewünschte Politik

Es gab mal einen "Typen", der musste in der Hochsicherheitszelle als erstes seinen Rücktritt unterschreiben. Man wollte seine Politik, die eben nicht neoliberal genug war, um jeden "Preis" verhindern. Ihm folgte die Wunschkandidatin Lagarde.

Oder sehe ich da was falsch?

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wunni2010 07.07.2015, 12:02
26. der IWF hofft auf die Europäer !

Der IWF will sein Geld von den Europäern und zwar 35 Mrd. die er Griechenland geliehen hat , sonst ist es futsch und die Lagarde hat keinen JOB mehr .
Der ESM soll ihm die Kredite abkaufen , wäre eine Lösung für Merkel aber nicht für Deutschland .

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ackermart 07.07.2015, 12:04
27. Die Folgen der

werden doch nun nachhaltig dauerkuriert. Mittels einer heilvollen Rolle rückwärts der EZB - heraus aus der alten Unvernunft von Banken, geliehenes Geld wiederhaben zu wollen.

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haarer.15 07.07.2015, 12:07
28.

Zitat von Eckfahne
.... einen Schuldenschnitt. Soll er ruhig machen und die europ. Steuerzahler in Ruhe lassen.
Wegschauen bringt nichts mehr. Der Schuldenschnitt kommt so oder so. Der hätte nur schon viel früher kommen müssen, nicht nur teilweise. Jetzt wird es richtig teuer. Wir werden alle bezahlen müssen.

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freespeech1 07.07.2015, 12:09
29.

Aha, einen Schuldenschnitt hätte der US-nahe IWF gerne, natürlich nicht zulasten des IWF, sondern der europäischen Steuerzahler. Mit freundlicher Empfehlung der Politchaoten in Athen.
Ich hoffe, die Eurostaaten werden es dazu nicht kommen lassen.

Als Nächster wird wohl Draghi ins Schwitzen kommen. Auch er sitzt ganz in der Tinte. Immer großzügig gegen alle Regeln den griechischen Staat finanziert, droht er auf den Krediten sitzen zu bleiben.

Das gibt viel Druck auf den ESM, von IWF, EZB und Griechenland. Mal schauen, ob es Regierungen gibt, die die Steuerzahler der Eurostaaten schützen.

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