Forum: Wirtschaft
Griechenlandkrise: Offener Bruch
DPA

Die Euro-Gruppe stoppt das Hilfsprogramm für Athen, die Finanzminister beraten ohne ihren griechischen Kollegen. Über Lösungen wird nicht mehr gesprochen. Es geht nur noch um Schuldzuweisungen.

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hermes69 27.06.2015, 19:46
1. Der Anfang vom Ende der EU

so wie wir sie kennen.
Ein weiterer tiefer Kratzer im System "Kapitalismus".
Und es geht weiter, einmal Luft holen und ...
Es geht nur noch darum, möglichst viel Zeit zu gewinnen bis der große Knall kommt.

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Der_zu_spät_geborene 27.06.2015, 19:46
2. Aha...

"darüber beraten, wie die "Stärke und Glaubwürdigkeit" der Währungsunion erhalten werden kann. "Wir werden alles tun, was notwendig ist".

Dann geh ich am Montag mal mein Geld abheben...

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xvxxx 27.06.2015, 19:47
3. Danke !

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Ich denke dass die EU im Gegenteil gestärkt daraus hervorgeht, weil klar ist, dass man sich an Regeln halten muss und nicht beliebig rumzocken kann.

Lieber eine ausgedünnte EU mit echten Partnern als eine EU in der jeder Egomane seine eigenen Regeln macht.

Im Sinne der Glaubwürdigkeit ein notwendiger Schritt.

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Harry143 27.06.2015, 19:50
4. Endlich

Nun noch ein Schuldenschnitt. Das Geld ist eh weg, machen wir uns doch nichts vor. Also Schuldenschnitt und lasst die Griechen wirklich neu anfangen - nur diesmal ohne uns. Dann können sie entweder anfangen vernünftig zu wirtschaften oder sie treiben sich selbst in den Abgrund und können dann die Schuld nicht mehr auf uns schieben.
Ach btw: Nicht nur raus aus dem Euro, auch raus aus der EU bitte.

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freespeech1 27.06.2015, 19:51
5. Da waren's nur noch 18

Zunächst einmal bedeutet Staatsbankrott nicht automatisch Grexit.

Aber wenn es denn nur noch 18 sind, die übrig bleiben, ist es eine Stärkung des Euro und gibt Anlass für die Hoffnung, dass der Euro doch noch überlebt. Dann allerdings ein Euro, der zu seinen ursprünglichen Grundlagen zurückkehrt

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wurzer 27.06.2015, 19:54
6. Es ist soweit

Endlich handelt man.
Diese Spieler haben ausgespielt.
Das ganze war von Anfang an mit diesen Amateurpolitikern klar, dass es zu keinem Ergebnis kommen kann.

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abraxas63 27.06.2015, 19:54
7.

Langfristig ist dies wahrscheinlich ein guter Tag für den Euro. Auch wenn es kurzfristig Turbulenzen geben sollte, ist jetzt allen Mitgliedern klar, dass man sich an Regeln halten muss.
Das griechische Beispiel der nächsten Monate wird allen zeigen, wohin verantwortungslose Politik führt.
Der Euro wird nur dann wieder volle Glaubwürdigkeit erhalten, wenn man gegenüber Griechenland hart bleibt. .
Falls es nicht schon bald zu einem Regierungswechsel in Griechenland kommt, wird dies bedeuten, Griechenland nicht nur aus dem Euro (unvermeidlich), sondern auch aus der EU zu befördern, da die griechische Regierung sich weigert den Euro zu verlassen.
So muss wohl die Macht des Faktischen (kein Geld, kein Schuldenerlass, wirtschaftlicher Niedergang) die griechische Regierung zwingen, den vertragsmäßigen Weg zu gehen, nämlich nicht nur den Euro (nicht vorgesehen in den Verträgen), sondern auch die EU zu verlassen (sehr wohl vorgesehen in den Verträgen).
Mag jemand anderes sich danach auf dieses Trojanische Pferd einlassen...

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TS_Alien 27.06.2015, 19:54
8.

Es wird Zeit für die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle rund um die Griechenlandkrise. Dann wird man sehen, wer wirklich Schuld hat. Politiker, die ihre Haut retten wollen, sagen selten die Wahrheit. Jetzt müssen Beweise auf den Tisch. Ich wette, die Politiker der restlichen Eurostaaten haben viel zu verbergen. Und sie müssen noch viel mehr erklären. Z.B. warum sie die Schulden Griechenlands übernommen haben und damit die früheren Gläubiger aus der Schusslinie genommen haben. Das Spiel auf Zeit hat ebenfalls nichts eingebracht. Außer noch mehr Schulden, für die die Bürger der Eurostaaten haften müssen. Ein Mandat hat es dafür nicht gegeben.

Eine Pleite Griechenlands vor fünf Jahren hätte zumindest die Gläubiger getroffen, die vorher mit Griechenland viel Geld durch die Zinszahlungen verdient haben.

Das Spiel auf Zeit hat im Zusammenhang mit Griechenland nichts gebracht. Weil ein nachhaltiges Ziel gefehlt hat. Dieses fehlt auch beim Aussitzen der Finanzkrise. Auch dort wird nur auf Zeit gespielt. Das Ende dieses Zeitspiels wird noch erfolgloser und katastrophaler sein.

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worschd21 27.06.2015, 19:54
9. Ein Referendum

ist zutiefst demokratisch und steht den Griechen zu.
Dies nicht zu "erlauben" zeigt das Demokratieverständnis
der nicht-gewählten EU-Funktionäre!

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