Forum: Wirtschaft
Griechenlands Brief an die Euro-Gruppe: Das Ringen um Athens Antrag
REUTERS

Mit dem griechischen Antrag auf Finanzhilfen von der Euro-Gruppe geht der Schuldenstreit in die nächste Runde. Deutschland lehnt die Forderungen aus Athen ab, der Dax rutscht ins Minus. Die Entwicklungen im Überblick.

Seite 16 von 20
Miker 19.02.2015, 17:03
150.

Irgendwann werden Tsipras' und Varoufakis' Clownereien langweilig. Dass der ehemaliege Steuervermeidungspräsident Juncker Sympathien für deren Eiertänzchen hegt, spricht Bände.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orage 19.02.2015, 17:04
151. Grgrgr

Ist die Kernfrage in dieser Farce nicht eigentlich: Was hat Gr für die (noch nicht einmal nahe, sondern fernere) Zukunft eigentlich anzubieten, das die horrenden Zahlungen, die die europäischen Vertragspartner leisten, rechtfertigen würde. Wo bleibt der europäische Mehrwert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sweety007 19.02.2015, 17:06
152. Super Siggi

Prima Idee von Gabriel, in dieser Situation dem eigenen Finanzminister in den Rücken zu fallen. Jeder
Kreisklassenfußballer weiß, dass man sowas in der Kabine klärt und nicht über die Medien.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skorpianne 19.02.2015, 17:06
153. Annäherung

Ich hoffe doch, die Vernunft behält die Oberhand und man einigt sich mit der griechischen Regierung. Warum Herr Schäuble wohl gleich wieder so herum poltern musste, weiß wohl auch nur er. Oder handelt es sich um eine Taktik, die außer ihm keiner versteht? Weil zustimmen muss ja letztlich nicht er, sondern der Bundestag.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haithabu7 19.02.2015, 17:07
154. @Schwyz

Zitat von schwyz
Jetzt glauben wir's Herrn Schäuble endlich, er ist der perfekte "Bad Cop"! Aber jetzt ist genug, lenken Sie jetzt bitte ein denn alle in Europa sind dieses Deutschen Schmierenstücks inzwischen überdrüssig.
...warum beehren Sie nicht das Forum vom blick.ch mit Ihrer antideutsch geprägten, verworrener Weltanschauung??? Ach, ja, weil es da niemand interessiert, da die Zeche sowieso nicht von den Eidgenossen bezahlt wird??? Weil Sie da mit antideutschen Kommentaren nicht auffallen würden, da das in Ihrer Heimat salonfähig ist???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
katzenheld1 19.02.2015, 17:07
155. Ui, mangels Befugnis ...

Zitat von beata4v
steht es mangels Befugnis nicht zu, den Antrag der Griechischen Regierung, der bei der Euro-Gruppe eingegangen ist und nicht beim BM der Finanzen, zu bewerten oder .....
Ich bin aber nicht dafür, das ein anderer als der deutsche Finanzminister das für Deutschland entscheidet. Ich würde sogar so weit gehen, den Finanzministern der übrigen Länder die Entscheidung für ihr Land zu überlassen. Das ist aber reiner Pragmatismus, alles andere würden die sich sowieso verbitten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eurowahn_nein_danke 19.02.2015, 17:08
156. Hütchenspieler

Varoufakis lässt nichts unversucht, seine Verhandlungspartner an der Nase herumzuführen. Troika-Kontrollen: ja, Konsequenzen bei Nichteinhaltung: je nachdem bzw. nein. Was da ausgehandelt wird, ist wieder mal nicht das Papier wert. Und das ständige Umformulieren der immer gleichen unannehmbaren gr. Forderungen geht einem so langsam auf die Nerven. Es bleibt dabei, Gr. ist ein Fass ohne Boden, und je eher man den Deckel drauftut umso besser...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
filimou 19.02.2015, 17:08
157. Dieser Herr Juncker

wird langsam unerträglich. Was hat Merkel da nur angestellt, als sie sich für Juncker stark gemacht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elikey01 19.02.2015, 17:09
158.

Zitat von ironcock_mcsteele
Der Begriff ist wohl übertrieben. Griechenland steht 18 Ländern gegenüber. Die Geldgeber werden nicht zustimmen und Länder wie Irland, Portugal oder Slowenien, die ihren Bürgern ähnliche Programme auferlegt haben, auch nicht. Griechenland spaltet nicht, Griechenland ist ein Geisterfahrer.
#4
So sollte man meinen.
Denn GR will schlicht weiter Geld, aber keine Auflagen erfüllen.

Doch steht m.M.n. zu befürchten, dass die Kräfte, die die Zone unbedingt mit GR erhalten wollen (ideologisch), sich letztlich durchsetzen. Wider jede ökonomische Vernunft scheint man eher die Insolvenz zu Bedingungen vermeiden zu wollen, die außer den Griechen alle anderen 18 als Deppen dastehen lassen .
Und auch Merkel-Berlin (wieder mal) über die "Rote Linie" ziehen - außer mit Blick auf die AfD und die CDU-Stimmenverlust in HH.

SPD-Gabriel schwadroniert weiter in Ri. Schuldenunion - das wird die Wählerwerte kaum verbessern können.
Die anderen "klammen" Nationen könnten sich ihre Zustimmung quasi mit einigen Extras bezahlen lassen.
Von Italien hört man medial zumind. hierzulande nichts; von Frankreichs Sozis kann eine Ablehnung wohl auch nur in der Befürchtung um weitere Stimmenverlust an die FN bringen.

Tsipras' Syriza hat hoch gepokert mit überzogenen Wahlversprechen, um an die Macht zu kommen. In GR ist man das doch gewohnt, die geweckte Erwartungshaltung offensichtlich nach wie vor hoch. Das macht es denn auch für Tsipras so schwer, vom hohen Ross seiner Forderungen runterzukommehn.
Schließlich erfreuten sich das griech. Wahlvolk auch früher schon viele kostspieliger Wahlgeschenke, die nicht zuletzt das fakelakische Vetternwirtschafts-System in seiner mediterranen Wellness-Gesamtentwicklung begünstigten.

Manch einer der 18 mag womöglich postheroisch emotional einen Konsens mit Athen suchen. Zumindest deutet auch griech. Poker darauf hin, dass Tsipras und sein Finanzjongleur in Grunde an ihren Forderungen festhalten, keinen Jota zurückstecken wollen. "Spitzen"poltiker zeichnen sich eben häufig durch einen "intelligenten" Umgang mit ihrem Nichtwissen aus, können sie fehlendes Wissen doch machtarrogant inszeniert kompensieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcspit 19.02.2015, 17:09
159. Plan B

Grexit ist kein Problem für Griechenland. Sie führen einfach statt der Drachme den Rubel ein. Der hat ja schon 50% gegenüber dem EURO abgewertet. Das diesbezüglich Treffen mit Putin ist bereits organisiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 16 von 20