Forum: Wirtschaft
Griechenlands Euro-Referendum: Syriza zwischen Hoffen und Bangen
AP/dpa

Das Referendum ist beschlossene Sache. Doch nach dem Schachzug von Premier Tsipras wird vielen Syriza-Abgeordneten erst jetzt die Tragweite der Entscheidung klar. Sie hoffen noch immer auf ein verbessertes Angebot der Gläubiger.

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JerryKraut 28.06.2015, 08:24
10. Wenn uns jemand fragen würde,

bekäme er auch ein stolzes NEIN!!! Vielleicht sind sich das griechische Volk und die Völker der EU ja viel einiger als manche glauben. Finanziert Euren Staat selbst, liebe Griechen. Keine Schulden-Union ohne vollständige politische Union. Niemals!!! Nur vergesst nicht, bei einer politischen Union bestimmen Deutsche, Franzosen, Spanier und Italiener darüber, wer in Europa das sagen hat und nicht 11 Millionen Griechen.

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ichbinmalweg 28.06.2015, 08:25
11. Ich denke ...

... die Hütchenspieler haben verzockt und mit Ihnen ein ganzes Volk.

Egal, wie man zu der Sache steht und ich befürworte einen Grexit; aber dass was dort für jeden einzelnen kommen wird, wünscht man niemandem.

Ich befürchte, es wird sehr unkontrolliert ablaufen, Unruhen kann man nicht ausschließen.

Aber Hauptsache Stolz. Die Verantwortlichen, die einen Euro-Beitritt dieses Landes in Deutschland befürwortet haben, und die Namen sind ja bekannt, sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

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bruno47 28.06.2015, 08:26
12. Auf zu neuen Ufern?

Mir gefällt der Gedanke der Volksabstimmung immer mehr - eine Bankrotterklärung der griechischen Regierung. Vielleicht lernt Griechenland nun doch die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Ob der "Druck" ausreicht um die EU dazu zu einem "verbesserten Angebot" zu bewegen? Tsipras war in den Verhandlungen wohl nicht klar wer dort als Bittsteller aufgetreten ist. Zugegeben, die EU hat es ihm auch nicht leicht gemacht und das Risiko, dass unser europäischer elitärer Machtzirkel doch noch einknickt halte ich für erheblich.

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freidenker49 28.06.2015, 08:26
13. So ein Zirkus!

Es gibt diverse EU Mitglieder ohne Euro. Und GR wird nun auch eines sein. Da geht keine Welt unter, das beweist z. B. GB.
Und sicher wird GR EU Hilfen bekommen und natürlich auch einen Schuldenschnitt. Denn lieber bekommen wir von GR etwas zurück als nichts.
Hoffentlich gibt es heute den Beschluss: Keine Notkredite mehr für die Banken, denn die gehören dann zur Konkursforderung und sind weitgehend verloren wenn nicht sogar ganz.

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Gruuber 28.06.2015, 08:27
14.

Alle Welt spricht von Griechenland, das erste Opfer der Finanzkrise aber war ein anderer Staat: Island. Das Land hat Milliardenschulden, pro Kopf sind es 11.000 Euro. Jetzt stimmen die Bürger ab: Sollen die Gläubiger im Ausland entschädigt werden?...

Die Isländer wollen sich wehren: Dabei haben die Isländer keine andere Wahl, sie müssen den geschädigten Anlegern in Holland und England das Geld zurückzahlen. Sonst drohen beide Länder mit ihrem Veto bei den Beitrittsverhandlungen Islands zur EU...

Portraits der Finanzhaie hängen in den Pissoires..." (Artikel)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/volksabstimmung-islands-buerger-rebellieren-gegen-die-banker-elite-a-682001.html

93 Prozent der Isländer sagten Nein zu Schuldentilgung
Die Isländer haben in einem Referendum die Entschädigungszahlungen an Großbritannien und die Niederlande wegen der Pleite der Bank Icesave mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

Der größte Witz ist aber, dass in Griechenland Politiker aus jenen Parteien das Land sanieren sollen, welche die letzten Jahrzehnte die größten Gauner auf dem Gebiet des Wirtschafts-, Finanz- und Steuerwesen hervorgebracht haben. Zumindest wünschen sich das die EU und Bänker.

In Irland, das uns die EU-Jubler stets als wirtschaftliches und finanzielles Vorbild hingesellt haben, sollen die politischen Großpleitiers und Großversager ebenfalls plötzlich ganz andere, völlig superanständige, tüchtige Typen und ideal zum Sanieren sein. Unnötig zu sagen, dass Irlands Bevölkerung die nächsten Jahrzehnte wahnsinnig viel blechen wird, um die Verpflichtungen der Kredithaie zu erfüllen.

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jj2005 28.06.2015, 08:28
15. Kapitalverkehrskontrollen einschüchternd?

"die Aussicht auf Kapitalverkehrskontrollen ist sehr konkret und einschüchternd": Das ist versuchte Volksverdummung! Der Durchschnittsgrieche muss Kapitalverkehrskontrollen nicht fürchten, der ist froh, wenn sein Geldautomat nochmal 100 Euronen ausspuckt. Und die nicht ganz so durchschnittlichen Griechen haben ihr Kapital schon vor Monaten in die Schweiz gebracht.

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querdenker1964 28.06.2015, 08:28
16. Echt gute Strategie,

Erinnert mich an ein dickköpfiges Kind, dass die Folgen des eigenen Handelns nicht recht einschätzen kann. Allerdings glaube ich der sehr wohl meinenden Beschreibung nicht. Die Syriza Abgeordneten halte ich auch nicht für sympathisch, eher linke Träumer, die das tun, was diese Leute immer schon gemacht haben, die Realität verdrängen und das Land ins Unglück führen. Ich hatte gehofft, dass damit 1989 endlich Schluss gewesen wäre.

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tapier 28.06.2015, 08:30
17. Wie nennt man das nochmal?

Wenn das Volk bestimmt was mit ihm geschehen soll?
Demokratie wenn ich mich recht errinere.
Und wer hat's erfunden? Die Griechen! Ach guck einer schau... :-))

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MikeRubato 28.06.2015, 08:30
18. Wieso ELA erst ab Mittwoch stoppen ?

Heute ist der letzte Tag, an dem ELA gestoppt werden kann, ohne dass Draghi auch juristisch angreifbar wird. Schon die viele verschenkten Milliarden der letzten Wochen waren klar rechtswidrig! Hält man die Bevölkerung wirklich für so blöde, dass sie nicht merkt,dass über ELA der Zirkus einfach weitergeht?

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Spiegelleserin57 28.06.2015, 08:30
19. wer gedacht hat dass Banken Nachsicht üben..

der hat sich sehr getäuscht. Diese Erfahrung machen doch jeden Tag hochverschuldete Menschen. Das sollte schon lange bekannt sein. Es ist wohl kaum eine Taktik die Entscheidung in die Hände des Volkes zu legen welches die Konsequenzen tragen muss, es richtig und demokratisch.Leider wird diese Vorgehensweise sehr gerne von den Politikern übersehen obwohl sie die echte echte Grundlage für eine Demokratie darstellt.
Am Volk vorbei regieren , das kennen wir schon alle!
Nur alle 4 Jahren wird man durch Wahlen gefragt aber dann ist leider oft schon das Kind in den Brunnen gefallen.

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