Forum: Wirtschaft
Griechenlands Reformliste: Mit der Gyros-Steuer gegen die Staatspleite
DPA

"Einmal Gyros mit Pommes!" So leicht kann man vielleicht bald schon zur finanziellen Gesundung Griechenlands beitragen. Die Regierung in Athen plant eine Fettsteuer: Sie ist Teil der Reformliste, über die mit den Geldgebern verhandelt wird.

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misscecily 30.03.2015, 15:55
1. Gibt es dort..

..eigentlich Ideen die keine Lachnummer sind?

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Leser161 30.03.2015, 15:58
2. Warum nicht

In Deutschkland wird das ja auch immer mal gefordert, aus Gründen der Volksgesundheit halt. Also warum nicht.

Hoffen wir nun, dss diese Steuer auch gezahlt wird, denn ich glaube da liegt der Döner in den Dardanellen.

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Heinzi Heinz 30.03.2015, 16:08
3. Was soll der Blödsinn?

Fettsteuer? Klingt irgendwie lachhaft. Wäre die Begründung die Gesundheit des Volkes, würde man sagen, gut, kostet mehr als sie bringt, direkt, aber die Leute sind gesünder.

Mal ehrlich, neue Steuern. Treibt doch bitte mal die ein, die Euch eh schon zustehen, das sind ca. 75 Milliarden.

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glissando 30.03.2015, 16:09
4. Wenn's nicht so zum Heulen wäre ...

... könnte man hier doch fast mal lachen. Jeder arme (Fett-) Schlucker in Griechenland soll zahlen, aber zeitgleich berichtet SPON über die Steuerbefreiung von (russischen) Unternehmern. Nee, is klar.

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Waudel 30.03.2015, 16:22
5. Vorschlag

Märchen berichten vom Goldesel (Esel strck dich, Esel reck dich...). Die Uni Athen hat festgestellt, dass mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit es keine Goldesel gibt. Die griechische Regierung hat daraus geschlossen, dass 0,1% aller Esel Goldesel sind. Unter den schätzungsweise 500000 Esel in Griechenland gibt es somit 500 Goldesel. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Goldesel täglich 500 Dukaden scheißen kann und ein Dukade einen Wert von 500 € hat, ergibt sich täglich eine Einnahme von 250000 € und im Jahr ein Betrag von über 90 Mio. €. Herr Tsipras schlägt nun vor, eine Behörde mit 5000 Bediensteten zu schaffen, die durch Tests die Goldesel unter der großen Zahl der Standardesel heraussucht, diese in noch zu schaffenden staatlichen Zuchtanstalten zu züchten und so zu vermehren und die Esel zu dauerndem Scheißen anzuhalten. Nachdem er versprochen hatte, bei der Einstellung, wie üblich, Mitglieder der Regierungsparteien vorrangig einzustellen, hat das Parlament bereits zugestimmt. Von der EU fordert er, das Projekt mit einer Einmalzahlung von 2 Milliaden € und für die Folgekosten mit jährlich 1 Milliarde € zu fördern. Frau Wagenknecht hat die Bundesregierung aufgefordert, den guten Willen Griechenlands zu honorieren und das Vorhaben zu unterstützen.

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Niederbayer 30.03.2015, 16:28
6.

Die Steuern sind nicht das Problem, sondern das eintreiben. Da hilft wohl nur ein ähnlicher Ansatz wie in Italien, wo für jeden noch so kleinen Espresso ein Kassenbon zwangsweise ausgestellt werden muß und das ganze auch noch kontrolliert wird.

Dazu noch ein paar harte Sanktionen. Beim ersten Verstoß zahlt der Betreiber pauschal 10k € Strafe, beim zweiten wird sein Betrieb zum Staatswohl versteigert. Anders wird das nichts werden.

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bookwood74 30.03.2015, 16:28
7. 27-28

Bei einem mittleren griechischen BMI zwischen 27 (Frauen) und 28 (Männern) ist es gar nicht so blöd über eine Fett- oder Zuckersteuer nachzudenken. Nach dem Tabak ist es die neue Schlacht der WHO. Kommt also in Deutschland bestimmt auch eines Tages. Da sind die Griechen dem absehbaren Trend eine wenig voraus.

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cirkular 30.03.2015, 16:30
8. Lizenzgebühren für Gyros im Ausland

wäre jetzt eine pfiffige Option. Für Pasta und Pizze nach Italien und für andere internationale Gerichte jeweils an das originale Herkunftsland. Das wäre ein gerechter Ausgleich. Nur UK hätte da schlechte Karten. Deren originale Küche will keiner.

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rolforolfo 30.03.2015, 16:31
9. sorgt dafür....

...dass diejenigen bezahlen, die bezahlen müssen - nach bisherigem Standard - schafft Schwarzarbeit und Fakelaki rigoros ab, fordert Geld nach - auch rückwirkend - von den Ärzten mit angeblich 15.000.- Euro Jahresverdienst und dickem SUV undundund. Die Griechen brauchen nicht ständig neue Gesetze, wenn schon die alten Gesetze keiner durchsetzt.
Schafft die 10- Jahres-Verjährung ab, stellt qualifizierte Steuerprüfer en masse ein.
Punkt.

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