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Griechische Finanznot: Tsipras bittet Juncker um Hilfe
DPA

In Griechenland scheint das Geld knapp zu werden. Laut einem Bericht hat Ministerpräsident Tsipras telefonisch bei EU-Kommissionspräsident Juncker um ein kurzfristiges Treffen gebeten. Er will demnach schneller Hilfsgeld ausgezahlt bekommen.

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ärgerix 06.03.2015, 07:53
1. Warum wendet er sich an Juncker?

Der Grund dürfte sein, dass sich Tsipras und Juncker verstehen, wenn es um täuschen und tricksen geht.
Es ist Sache der Eurogruppe und nicht die von Juncker. Aber er wird schon wieder einen entsprechenden Brief diktieren, damit Tsipras und sein Finanzminister Erfolg haben.

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atheistenrealist 06.03.2015, 07:56
2. Wie immer also.

Es wurde also wieder mal getrickst und gepokert, um an weitere Gelder zu kommen und nun, welch Überraschung, merkt Herr Tsipras auf einmal, dass er seine vollmundigen Wahlversprechen auch irgendwie bezahlen muss und halt noch etwas mehr Geld noch etwas zeitiger braucht und noch etwas weniger Gegenleistungen dafür erbringen möchte.

Wann hört dieses Spielchen endlich auf?

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Masch_Ring 06.03.2015, 08:17
3. Die normative Kraft des Faktischen

erreicht die Regierung Tsipras - die Tatsache das Griechenland faktisch pleite ist und von Hilfsgeldern anderer abhängt und weiter abhängen wird.

Schlimm ist nicht diese Tatsache , die voraus zu sehen war , sondern das halbstarke Verhalten der neuen Regierung gegenüber seinen potentiellen Geldgebern und den Bevölkerungen der anderen EURO Länder.

Dennoch muss man Tsipras eine Chance einräumen , die unabdingbaren Reformen einzuleiten , ansonsten droht der Konkurs und die Instabilität in Südosteuropa.

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lscpilot 06.03.2015, 08:18
4. Heiße Luft in Athen

Konkrete Änderungen die Einnahmesituation zu verbessern nimmt auch Syriza nicht vor. Stattdessen bringen die Griechen ungehindert ihr Erspartes ins Ausland und halten sich mit Steuerzahlungen zurück. Die neue Laienspielgruppe in Athen macht die Lage mit ihren leeren Versprechungen nur schlimmer, und natürlich sollen die gescholtenen Europäer es richten. Wie vorher auch.

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grafgashand 06.03.2015, 08:18
5. Die Regierungslehrlinge.....

... im Griechenland werden nervös. Geld ist endlich, das scheinen sie schon mal zu begreifen. Jetzt erwarte ich noch eine gute Portion Beschimpfungen der Geber-Länder, und dann wird das Geld schon fließen. In drei Monaten gibt es eine Neuauflage dieses blöden Spiels und unsere Regierung wird uns wieder was von Alternativlosigkeit erzählen.
Mit anderen Worten - und täglich grüßt das Murmeltier

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nestor01 06.03.2015, 08:21
6. Ohne Steuereinnahmen geht es nicht

Das voreilige Versprechen der Tsipras-Dilettanten auf Steuersenkung hat wohl die meisten Griechen veranlasst jetzt überhaupt keine Steuern mehr zu zahlen. Einzige Einnahmequelle ist jetzt noch der Transfer vom ESM und der EZB. Wann endlich gelingt es den Lebensstandard der Griechen mit ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Deckung zu bringen?

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markus.pfeiffer@gmx.com 06.03.2015, 08:24
7. Das alte Spiel

Also läuft es jetzt doch wieder darauf hinaus, dass Griechenland aufgrund der akuten Finanznot Geld bekommt, ohne die versprochenen Reformen auch nur angegangen zu sein.
Genau das hatte Schäuble vor einer Woche noch ausgeschlossen.

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volker.boecke 06.03.2015, 08:29
8.

Ach ne, und nun wieder im Schweinsgalopp die Forderungen an die EU durchpeitschen aber vorher auf
Zeit spielen. Die neue griechische Regierung in unfähig das Land aus der Krise zu führen.

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motzki687 06.03.2015, 08:41
9. Never ending story

Alles nur noch Lug und Trug. Jetzt gibt es das seltsame Konstrukt des Primärüberschusses anscheinend auch nicht mehr! Warum legt man die Reformliste nicht einfach schon jetzt vor? Weil es diese vermutlich nicht oder nur unzureichend geben wird. Für die eigene Bevölkerung ist kein Geld da obwohl es auch hier Armut und Investitionslücken gibt. Das scheitern des € wird bis zum gemeinsamen Untergang geleugnet und dann ist vermutlich Putin die Schuld

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