Forum: Wirtschaft
Griechische Reformliste: Tsipras will "ehrenhaften Kompromiss" mit Gläubigern
AFP

Was taugt die Reformliste der griechischen Regierung? Premier Tsipras hat die Pläne im Parlament erneut verteidigt, bekräftigte aber auch, er werde vor den Gläubigern des Landes nicht bedingungslos kapitulieren.

Seite 1 von 2
turnaround 31.03.2015, 01:43
1. Klare Forderung nach noch einem Schuldenschnitt.

Den ultimativen Schuldenschnitt hat GR bereits 2012 bekommen. Wie viel unserer Steuergelder sollen wir noch in dieses Land pumpen, dass offenbar nicht Willens ist, Steuern seiner Landsleute ebenso rigoros einzutreiben, wie es bei uns passiert? Wir werden per Gehaltsabrechnung über Steuer- und Sozialabgaben unerbittlich ausgequetscht. Wir können erst mit 67 in Rente gehen, mit einem Rentenniveau, das permanent abgesenkt wird und einem System, das selbst Rentnern noch Steuern abpresst. Zeitgleich sollen wir GR alimentieren, dessen Rentenniveau über dem unseren liegt? Und um diesen Luxus in GR zu sichern, sollen wir noch mehr Milliarden unserer Steuergelder in die GR-Misswirtschaft pumpen? Nein! 15 Millionen D-Bürger leben unterhalb der Armutsgrenze - mehr als GR Einwohner hat. Wir arbeiten, wir zahlen - aber erst mal für unsere Inländer. Der BT und die BR wurde von uns gewählt und ist in erster Linie den Bürgern in D gegenüber verpflichtet. Ihren Amtseid haben unsere BT- und BR-Mitglieder gründlich zu Gunsten ihres Euro-Zonen-Erhalt-um-jeden-Preis-Wahns "vergessen". Die EU-Länder ohne Euro leben prima. D ist der Depp der Euro-Staaten, endlos erpressbar durch seine NS-Vergangenheit und seine USA-Hörigkeit. Damit muss Schluss sein. Seit dem 2+4-Abkommen ist D ein autonomer Staat. Höchste Zeit, dass unsere BR entsprechend autonom und im Sinne ihrer Bürger agiert.

Beitrag melden
ph.latundan 31.03.2015, 02:06
2.

dieser mann, diese regierung ist, wie auch die vorgaenger regierungen, allesamt witzfiguren. unehrenhafte, huetchenspielerische ganoven.

die griechen haben sie, wohl mangels alternativen, gewaehlt und muessen hoffendlich die konsequenzen tragen und mit ihnen leben. so wie die griechen sich auffuehren wird aus diesem land nie ein fortschrittlicher staat. dieses land ist ein "failed state" mit buergern die sich unter solchen umstaenden pudelwohl fuehlen. es wird sich nie etwas in griechenland aendern. abschreiben, aus dem euro und der eu raus.

Beitrag melden
hatschon 31.03.2015, 05:43
3. Was soll das?

Immer wieder das gleiche oder das selbe oder das was wir nicht wollen oder wir sind nicht schuld oder wir brauchen Zeit ? Oder ?

Beitrag melden
cerberus66 31.03.2015, 07:34
4. Wer schon die Ehre bemühen muss...

... der hofft weiterhin auf den Druck den Druck der Strasse. Man hat das Gefühl, in Athen regieren beleidigte Halbgötter, die eben vom Olymp herabgestiegen sich in die Niederungen der Finanzwirtschaft begeben. Dabei ist Griechenland wirklich nicht der einzige Staat, dessen Volkswirtschaft so an die Wand gefahren wurde und wrlches sich mit strengen Sparmaßnahmen wieder zurückgekämpft hat - da hilft ein Blick auf din Ist seit der Ägäis. Ein Sparpaket, mit unumgänglich Reallohnkürzungen, bedeutet nicht das Ende der Welt und nicht das Ende Griechenlands.

Beitrag melden
Mertrager 31.03.2015, 08:25
5. Kommt mir bekannt vor

Es ist nicht neu, dasz Jene, die gerne tricksen und schummeln von der "Ehre" reden. Gehören aber immer mindestens zwei dazu. Es war doch gerade diese Regierung, die durch ihr Laienschauspiel den letzten Rest Vertrauen verspielt hat. - Auch für die "Ehre" gilt: Ein Staatsbankrott wäre besser gewesen. Der wäre jetzt schon überstanden. Und auch jetzt ist es die richtige Lösung. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende - bei aller "Ehre".

Beitrag melden
ekel-alfred 31.03.2015, 08:26
6. Schlechter Stil oder nur TamTam?

Kapitulation? Ehrenhaft?
Das ist Kriegsrethorik und die hat nun wirklich nichts in der Eurozone zu suchen.
Ich hoffe wirklich, dass Tsipras die Karre vor die Wand fährt und wir mit den Ländern weitermachen können, die ein ernsthaftes Interesse an Partnerschaft und Zusammenarbeit haben.

Die Menschheit wird sich immer weiter entwickeln und das gilt auch für Staaten. Wenn dem nicht so wäre, würde wir heute noch in Höhlen hocken und Felle nähen.
Denken Sie mal drüber nach Herr Tsipras!

Beitrag melden
sichersurfen 31.03.2015, 09:38
7. nicht

Zitat von Jobuch
Der Mann verwechselt, wer hier die Bedingungen stellt. Die Deutschen haben im zweiten Weltkrieg auch NICHTS mehr in der Hand gehabt und wir können heute froh sein, daß die Generäle die bedingungslose Kapitulation unterschrieben haben, sonst hätte uns auch noch eine Atombombe ereilt. Tsipras hat auch NICHTS in der Hand, das geeignet wäre, .....
Also eine nicht "tragfähige" Liste zu liefern ist schon ok. Wie in der letzten Zeit schon geschehen, wird diese von Brüssel schon so umgeschrieben und ergänzt, damit sie den Ansprüchen der Troika und der 18 Finanzminister gerecht wird und die noch nicht gezahlten Gelder von über 7 Mrd fällig gestellt werden können.

Natürlich, die also von der EU erstellte tragfähige Liste muß vorher noch mit Tsipras abgestimmt werden, denn bestimmte Reformen werden von ihm abgelehnt mund müssen unterbleiben.

Beitrag melden
Kater Bolle 31.03.2015, 10:16
8. Was noch mehr?

Außer den Mrd. aus den Rettungspaketen hat Griechenland auch noch seit Eintritt in die EU zig Mrd.
aus den Töpfen bekommen. Was hat man damit bloß gemacht?
Wer kann mir sagen wie viel das waren?
Ich gehe davon aus, das Griechenland nie Nettozahler war.
Auch vom ersten Schuldenschnitt über 100 Mrd. redet kaum noch jemand.
Was sollen EU- Bürger in Staaten denken, die insgesamt einen Lebensstandard weit unter dem Griechenlands haben.
Dort sollte Herr Tsipras und Varufakis dass ganze mal auf den Marktplätzen erklären.

Beitrag melden
vassiliki2000 31.03.2015, 11:13
9.

emphehle ich Ihnen mal anzuschauen.
Die Banken/ Troika rettet doch sich selbst.
Von 100 Euro sind weniger als 2 Euro angekommen.
Der Rest ging an die Banken.
Haben Sie die "Billigen" Wohnungen vergessen die man auch hier Menschen aufschwatzte???
Billige Kredite. Aber so viel mam auch zahlte, man kam nie wieder von den Schulden runter. Manche haben sich auch in Deutschland(!) deshalb das Leben genommen.
Genauso ist es mit Griechenland.
Der Spiegel gehört ja jetzt auch in Bild Nähe.
Er ist doch gekauft worden.
Auch ein Journalist ist doch jetzt nicht mehr frei in seiner Berichterstattung. Er wird gekündigt wenn er anders schreibt als vom Eigentümer gewollt.
Pressefreiheit??? Das war mal. Abgeschafft mit Schröder.
Es ist eine käufliche Rebublik geworden. Und alle sagen Gehirnwäsche Mäßig das Gleiche.

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!