Forum: Wirtschaft
Griechischer Ministerpräsident Tsipras: "Schäuble spielt mit dem Feuer"
AFP

Im Sommer muss Griechenland sieben Milliarden Euro zurückzahlen, braucht dafür aber neue Kredite. Premier Tsipras wehrt sich nun gegen Vorwürfe aus Deutschland - die Kanzlerin solle ihren Finanzminister zur Ordnung rufen.

Seite 1 von 29
curiosus_ 11.02.2017, 15:53
1. Dass...

Zitat von Alexis Tsipras
"Ich möchte die Kanzlerin bitten, die abfälligen Äußerungen von Finanzminister Schäuble gegen Griechenland sowie Verweise, die Griechen lebten über ihre Verhältnisse, zu unterbinden"
...dem so ist ist doch maximal unbestreitbar. Wenn ich Schulden habe und die nicht mehr bedienen kann lebe ich über meine (finanzielle) Verhältnisse. Was denn sonst? Und die Griechen können Ihre Schulden nur noch bedienen weil sie x Rettungspakete bekommen haben und nahezu keine Zinsen zahlen. Müssten Sie sich über den freien Markt finanzieren wäre augenblicklich Schicht im Schacht.

Herr Tsipras, derart offensichtliches zu leugnen - das haut dem Fass den Boden aus. Darauf kann auch nur ein Politiker kommen.

Beitrag melden
pd1954 11.02.2017, 16:03
2. Es wurd sich nicht ändern

Griechenland bleibt Griechenland - Über seine Verhältnisse leben, viel versprechen und wenig halten oder gar leisten - die EU oder andere werden schon bezahlen... Genau deswegen braucht es eine andere EU - ohne Griechenland ! Wir sollten das endlich akzeptieren und aufhören weiterhin Geld in dieses Fass ohne Boden zu pumpen!

Beitrag melden
TGMDFSAOCH 11.02.2017, 16:05
3. Die brandstifter Europas

Genug ist genug: Den Unsinn und lügen von Schäuble über Griechenland kann kein Mensch mehr hören. Seine Chefin ist zu schwach Ihn zu stoppen , die Gesellschaft nicht willig und bereit Europa zu verstehen und er wird bis Ende der Legislaturperiode jeden Tag so weitermachen und jeden Tag was neues aus seine Kiste . Seiner Geltungsbedürfnis kennt keine Grenzen. : In sechs Monaten ist Gott sei dank alles vorbei : Grexit vielleicht auch und dann auch Euro weg und DM rein .

Beitrag melden
Neapolitaner 11.02.2017, 16:10
4. Der Gläubiger geht davon aus, dass

...der Schuldner zahlt. Der Schuldner sollte auch davon ausgehen, dass er zahlt. Daran hapert es bei Griechenland. Es ist egal, ob es dabei um "Können" oder "Wollen" geht. Auf Dauer ist der jetzige Zustand nicht (er)tragbar und muss beendet werden. Was aber das "Können" anbetrifft: Griechenland könnte seinen Gläubigern enorm entgegen kommen, wenn es einen Teil des Fluchtkapitals (Beträge im dreistelligen Milliardenbereich) einsammelt. Das liegt u.a. auf Schweizer Konten. Damit wäre Griechenland sogar wieder solvent. Womit wir beim "Wollen" angekommen sind.

Beitrag melden
coxeroni 11.02.2017, 16:12
5.

Es ist wirklich eine Schande und ein Armutszeugnis gegenüber den deutschen Steuerzahlern, dass sich Schäuble von dem griechischen Sozi mit dem Nasenring durch die Arena schleifen lässt. Schäuble mag zwar die harte Linie spielen, er weiß jedoch dass er und die Regierung voll erpressbar ist (Stichwort Target2 und Bürgschaften). Es bleibt zu hoffen, dass die Bombe noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl platzt.

Beitrag melden
luny 11.02.2017, 16:13
6. Déjà vu

Hallo,

in dieser Meldung steht wieder einmal:

"Im Sommer stehen für Athen Schulden-Rückzahlungen von sieben Milliarden Euro an. Diese können nur beglichen werden, wenn aus dem 86-Milliarden-Euro-Hilfsprogramm weitere Zahlungen freigegeben werden. Dafür müsste es aber bei den seit Monaten festgefahrenen Verhandlungen der internationalen Geber über die Bewertung der griechischen Schuldenkrise und Reformbemühungen einen Durchbruch geben."

Genau: Griechenland kann die sieben Milliarden EUR nur zurück-
zahlen, wenn es dafür einen Kreditgeber gibt.

WER wird das wohl sein???

Fängt mit "Steuer" an und hört mit "zahler" auf.

Zeit zu kaufen, ist teuer.

LUNY

Beitrag melden
ulmer_optimist 11.02.2017, 16:13
7. Dauertheater

Seit Jahren gibt es jetzt dieses Dauertheater mit Griechenland. Statt scheibchenweise auf Geld zu verzichten oder erhebliche neue Kredite zu vergeben, mit denen dann wenig alte Kredite getilgt werden, sollte man Griechenland geordnet pleite gehen lassen, aus der (sowieso nur Betrug realisierten) Euro-Mitgliedschaft entlassen und dann Herrn Tsipras in Ruhe sein Land mit Drachmen wieder aufbauen lassen.
Dann wären viele Politiker in Europa nicht dauernd mit dieser Krise beschäftigt und unsere Politiker könnten sich endlich mal wieder den Problemen in Deutschland widmen.

Beitrag melden
rudig 11.02.2017, 16:13
8. eigentlich

ist Griechenland ein Beispiel, daß der Euro so nicht funktioniert.
Weitere Länder z.B. Spanien, Italien, Portugal u.s.w.
Aber Herr Schäuble will das nicht wahr haben und kritisiert die
bereits leidenden Griechen.
Er ist der wahre Totengräber der EU, zusammen mit Merkel.
Die Briten waren klug genug erst gar nicht dem Euroraum beizutreten
und verlassen jetzt diese kaputte EU!

Beitrag melden
haelge161 11.02.2017, 16:14
9. Die Griechen wieder...

Ich weiß nicht, was das immer wieder soll: Schäuble sagt nüchtern, wie es ist, und die Griechen werfen theatralisch mit hohlen Phrasen um sich, um von den Sachproblemen abzulenken. Griechenland kann also nur Schulden bedienen, wenn es sich noch weiter verschuldet. Das ist wie der Häuslebauer, der seinen Kredit nie abträgt, sondern ständig neue Kredite aufnimmt, um die alten zu bedienen.
Das Land hätte niemals Teil der Eurozone werden dürfen!

Beitrag melden
Seite 1 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!