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Griechisches Entlassungsgesetz verabschiedet: Zum Rausschmiss bereit
DPA

Es sieht schon fast nach Reformroutine aus: Mit der Entlassung tausender Staatsdiener folgt Griechenland einmal mehr den Forderungen seiner Geldgeber. Deren Ansehen jedoch ist miserabel - wie die Stimmung vor dem Besuch von Bundesfinanzminister Schäuble zeigt.

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edith_60 18.07.2013, 09:34
50. Um wieviel nützlicher ....

Zitat von sysop
Es sieht schon fast nach Reformroutine aus: Mit der Entlassung tausender Staatsdiener folgt Griechenland einmal mehr den Forderungen seiner Geldgeber. Deren Ansehen jedoch ist miserabel - wie die Stimmung vor dem Besuch von Bundesfinanzminister Schäuble zeigt.
.. wäre ein Steuerzahltag unseres Finanzministers mit je einem Vertreter der (lt. Prof. Otte) zwölf Familien, die dieses Land besitzen ohne Ihnen schon wieder 100 Mio. € ohne Gegenleistung in die Rachen zu werfen.

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David67 18.07.2013, 09:37
51. Einen Drogensüchtigen heilt man

nicht durch ständig neue Zufuhr der Droge, sondern durch den schmerzhaften Prozess des Entzugs.
Das ständig neue Übergeben von Geld, das die Griechen nicht zurückgeben können, ist wie eine Nachschießen neuer Drogen. Notwendig wäre ein Entzug, also eine Rückkehr zur Drachme. Nur so kann der Patient wieder ein normales Leben führen und gesunden.

P.S. Das Bild mit den Lehrern zeigt die ganze Verlogenheit. Gr hat eine überdimensionierten Beamtenapparat in Verwaltungen, die nichts leisten . DORT muss reduziert werden, nicht bei Lehrern oder Polizisten.

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Spiegelkritikus 18.07.2013, 09:42
52. Beschliessen: aber gerne, umsetzen: nein

Zitat von sysop
Es sieht schon fast nach Reformroutine aus: Mit der Entlassung tausender Staatsdiener folgt Griechenland einmal mehr den Forderungen seiner Geldgeber. Deren Ansehen jedoch ist miserabel - wie die Stimmung vor dem Besuch von Bundesfinanzminister Schäuble zeigt.
Griechische Politiker beschliessen alles, damit bloss nicht der Geldstron stockt oder gar ausfällt. Schliesslich hängen die schönen Gehälter und Pensionen unzähliger Staatsdiener dran. Das ist auch der Grund, warum ein Austritt aus dem verheerenden Euro vehement abgelehnt wird, obwohl das für Normalbürger und Wirtschaft ein Segen wäre.

Schlimm, das Merkel, Schäuble und Co. diese korrupte Bande regelmässig unterstützen und die Milliarden sprudeln lassen. Zwar landet ein Grossteil davon bei den Gläubigern, doch ist die Summe immer noch gross, die inzwischen in diesen völlig überdimensionierten Staatsapparat geflossen ist. In absehbarer Zeit, wenn Bürgschaften für den nächsten Schuldenschnitt fällig werden (nach der BT-Wahl), wird unseren Bürgern schmerzlich klar werden, was Sache ist.

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postbote101 18.07.2013, 09:44
53. Gr...

Zitat von c++
Ich verstehe das nicht. Bei 768.000 Beamten kann man 4.000 Stellen streichen, ohne auch nur einen entlassen zu müssen, indem man Beamte, die in Rente gehen, nicht ersetzt. So werden bei uns auch Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut. In 20 Jahren 2.100.000 Mitarbeiter weniger oder über 30% der Stellen. 4.000 Stellen in Griechenland, das sind gerade mal 0,5%. Wenn man die Stellenstreichungen verhindern will, müssen in Griechenland einfach mehr Steuern eingezogen werden. Leider geht aus diesen Berichten über diese Proteste nie hervor, wie sich die Protestierenden die Finanzierung vorstellen
Relativ einfach. Sobald einer in Rente geht, bedeutet das Kosten für den Staat für mindestens 150 Jahre. In Griechenland wird doch nicht gestorben, schon vergessen?

Insgesamt aber sehr schön erkannt. Mehr Steuern einziehen. Problem ist nur, daß in Griechenland keiner Steuern zahlen will, weil man lieber auf polemische Forderungen setzt wie Reparationszahlungen aus Deutschland.

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FrankDr 18.07.2013, 09:46
54.

Zitat von idealist100
Waren das in 2011 nicht einmal 70.000 Staatsbedienstete die gehen sollten und was ist passiert. in 2 Jahren wurde die Zahl auf 4000 reduziert und es wird wieder nichts passieren.
Währenddessen in Deutschland die versprochenen Ausführungen hinken und wieder, wie bei mir in der Verwandschaft (BW), zehntausende Lehrer wieder 6 Wochen arbeitslos sind während den Ferien und nicht durchgehend bezahlt werden.

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Watschn 18.07.2013, 09:49
55. Die südl. Eurozone verwandelt sich in eine so

Das einfache griechische Volk ist nicht schuldig, und wir Deutsche haben keine Zahlknechte zu sein!
Es ist der €uro der Schuld hat, denn er wurde zu unbedacht, zu wenig nachhaltig durch fachlich ausgewiesene Wirtschaftsfachleute auf alle ökonomischen Details (Wirtschaftskraft, Produktivität, Homogenität der Wirtschaftsräume, wie auch die menschlichen Faktoren, Mentalitäten, Arbeitslosigkeit, Lebenskultur uam.) geprüft.

Die kerneuropäische Vorantreiber des €uro, wie die EU-Politik ist im Brennpunkt der Schuld....,
denn vor allem die Regierungen D+F haben für dieses "€uro-Projekt" die Südländer euphorisiert und somit angestiftet....

Es ist menschlich und nachvollziehbar, das die Südeuropäer verführt durch den Rückgang der Zinslast durch die €uroeinführung von ca. 10% auf 3%, begeistert ausgegeben & konsumiert haben (Bauwirtschaft, Hypotheken, Privatkonsum, erhöh. der staatl. Löhne).

Dies hat natürlich die Fehlentwicklung genährt.
Wir Nordländer in der gleichen Situation würden kaum anders handeln.
Daher ist die Einheitswährung €uro - solch unterschiedliche Wirtschaftsräume und Mentalitäten in kurzer Zeit in einem Währungsraum zu verschmelzen - absolut ungeeignet, und erzeugt statt Frieden und Wohlstand - Unfrieden, Spannungen, Hass - und schliesslich Konflikte.

Es ist bald nicht mehr auszuschliessen, dass diese Konflikte in Umstürze, blutige Unruhen, Bürgerkriege, Sezessionen und südeuropäische Militärdiktaturen münden werden.
Die Ursache dieser kolossalen Jahrhundert-Fehleinschätzung liegt nicht zuletzt bei unseren €urobesoffenen (Alt)-Politikern Kohl, Genscher, Waigel, Schäuble & Konsorten; welche trotz ihrer oberflächlich-schludrigen €uro-Konzeption darauf hinarbeiteten, mit ihren "europapolitischen Visionen" prestigeträchtig in den Geschichtsbüchern zu landen...
Landen werden sie in den Büchern schon....aber mehr in Schimpf und Schande..

Dieser €-Wahnwitz liegt heute darin, das
der €uro sehr wohl eine Frage von Krieg und Frieden werden könnte......,
aber ganz anders, als sich das Kohl ausgemalt hat......

Die einzig richtige Schlussfolgerung ist der €-Austritt der gesamten €-Südländer welche nicht mit dem €uro zurechtkommen.
Länder welche früher (vor der €urozeit) ihr Produktivitätsdefizit mit Abwertung der eigenen Währung meistern konnten.
Und dies sind sämtliche €-PFIGZSS-Länder südlich u. westlich des Alpenkamms..!
(Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Zypern, Spanien, Slowenien).

Alles andere.........
(€-Transferunion / pampern des €-Süden mit €uros u. "€urorettung" bis zum St. Nimmerleinstag) wird am Ende die €urozone in eine soziale und wirtschaftliche Sahelzone verwandeln...

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kraftmeier2000 18.07.2013, 09:54
56. Gut

Zitat von Nikos34
Ihr solltet endlich mal verstehen, dass wir Griechen Euch als Deutsche nicht hassen. Wir sind nicht immer einer Meinung aber wir hassen Euch nicht. Wir hassen unsere Politiker und können demzufolge dem Treiben Eurer Politiker auch nicht besonders viel Gutes abgewinnen. Selbstverschuldet, sind wir jetzt ein Spielball aller Politiker geworden, da kann man keine Liebeserklärungen erwarten. Über 96% der letztjährigen Griechenland-Urlauber aus D haben durchwegs positiv berichtet, was den Umgang miteinander angeht und demzufolge haben wir dieses Jahr wieder einen Anstieg auch aus D. Auch mit uns in D lebenden Griechen habt ihr keine Probleme, die über das normale Tagesleben hinausgehen. Wir sind friedlich, verursachen keinen Ärger, sind zumeist sehr eng mit den deutschen befreundet, haben überwiegend eine gut bis sehr gut gebildete Jugend vorzuweisen und laben uns nicht unnötig an Eurem Sozialsystem. Und so soll das auch bleiben. Wenn jetzt aufgrund von Politik die Situation gestört erscheint müssen wir dagegen angehen.
geschrieben, und ich unterschreibe diesen Artikel hiermit.

Ich finde das ganze G- bashing langsam etwas ermüdend, es liegt sicher nicht an dem Großteil der Bewohner dieses Landes, das es dort nicht gerade zum besten steht.
Hier sind die Schuldigen eher in der Politik und bei den Banken zu suchen, die doch alles machen, damit die Steueroase der Reichen (z. B. Reeder) erhalten bleibt. Erst wenn das vernünftig funktioniert gibt es auch wieder Einnahmen für den Staat.
Was aber passiert in Griechenland, man schröpft die schlecht- und Normalverdiener und die Rentner mit Unterstützung der internationalen Geldgeber, und dann wundert man sich das Demonstriert wird.
Warum wird dort nicht endlich das Geld eingetrieben, was seit Jahren von den Reichen und Superreichen unterschlagen wird.

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newliberal 18.07.2013, 09:59
57. Das Problem hier ist

dass keiner der hier postenden auch nur ein Wort Griechisch versteht. Wir müssen also alles glauben was die Medien uns so erzählen ohne mit den Betroffenenen, lies Griechen, kommunizieren zu können. So wurden schon immer mit Hilfe von Medien die Völker in Europa gegeneinander gehetzt. Funktioniert immer noch. Dass die Griechen nicht sparen wollen ist klar, das wollen die Deutschen auch nicht. Vielleicht ist die Mehrheit der Griechen gegen Hilfzahlungen und Rettungspakete, vielleicht wollen sie ihre Drachme zurück und den Staatsbankrott ? Wir werden es nie erfahren......

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ade 18.07.2013, 10:02
58. gr.

ich sah einen bericht über Kreta da leistet sich eine Stadt eine angestellten er hat nur die aufgabe um 12 Uhr eine Kanone abzuschießen aber nur 11 Monate denn er hat 4 Wochen Urlaub wie er stolz verkündigte .

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myself65 18.07.2013, 10:04
59. Leid tut mir...

Zitat von sysop
Es sieht schon fast nach Reformroutine aus: Mit der Entlassung tausender Staatsdiener folgt Griechenland einmal mehr den Forderungen seiner Geldgeber. Deren Ansehen jedoch ist miserabel - wie die Stimmung vor dem Besuch von Bundesfinanzminister Schäuble zeigt.
... der "kleine Mann" in Griechenland. Aber dem ist auch mit noch soviel Retungsmilliarden geholfen. Den die gehen ja bekanntlich nur an die Banken.

Was heute in Griechenland passiert ist ein Vorgeschmack auf das was hier in Deutschland passiert wenn die ganzen gezeichneten Bürgschaften fällig werden.
"...Ist ja kein Geld aus dem Bundeshaushalt sind ja nur Bürgschaften..." leider ein schon öfters in Artikeln gelesener Satz der die Inkompetenz des jeweiligen Verfassers deutlich macht.

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