Forum: Wirtschaft
Größtes Minus seit drei Jahren: Export-Aufträge brechen ein
DPA

Weltweit werden deutlich weniger Produkte aus der Bundesrepublik bestellt. Laut einer Umfrage verzeichneten die deutschen Exporteure im August den stärksten Auftragsrückgang seit 2009. Auch der Einzelhandel bekommt die Krise nun zu spüren.

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FreeEurope 03.09.2012, 14:11
80. Schulden = Wirtschaftswachstum?

Zitat von Gerdtrader50
der Boomgott ist hoch erfreut, die BRD kommt aus dem Boom nicht mehr heraus, alle desaströsen Folgen in Euroland und im Globalmarkt mit dem Euroschrott und der Austeritätspolitik der BRD und Verfahren gemäss Brüning zeigen keine positive Wirkungen, .......
Meine Glückwünsche an Griechenland, Italien, Spanien & Co. zur Umsetzung der Keyenschen Konsum-auf-Pump Politik, die in diesen Ländern zum brutalstmöglichen Wirtschaftswachstum aller Zeiten geführt hat. Keynes funktioniert! Das sieht man am Ergebnis dieser Verschuldungspolitik. Noch nie ging es Europa so gut wie heute!
Nur liebe Deutschen, damit die Wirtschaft in Europa schön weiter wächst brauchen wir nur eine kleine Bürgschaft und ein bisschen mehr europäische "Integration".

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xehris 03.09.2012, 14:13
81.

Zitat von prince62
Nochmal in aller Deutlichkeit, es gibt nur positive Nachrichten, Mutti Merkel rettet jede Woche mindestens einmal den Euro und ansonsten gibt es nur noch den unerschütterlichen Glauben an den Endsieg äh Aufschwung. .
Mutti Merkel hat zudem der deutschen Presse vor einigen Jahren empfohlen/befohlen, das Volk nicht zu sehr über die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Deutschland aufzuklären, sondern zu schonen.
Also: keine wegbrechenden Exportaufträge,
sondern - Wirtschaftsboom inklusive Jobwunder!

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andreasoberholz 03.09.2012, 14:14
82.

Meiner Ansicht nach vergisst der Artikel noch etwas.
Wir leben ja seit geraumer Zeit angeblich in einer Dauerkrise.

Wer glaubt noch ernsthaft das das wirklich so schädlich ist?

Ich sehe das eher so, das die Länder die durch EU-Gelder künstlich auf ein Niveau gepuscht wurden, welches sie aus eigener Kraft nie erreicht hätten, nun wieder zurück gestuft werden. Klar bricht dann mal der Export ein. Und ist Deutschland ohne diese starken Partner kein Exportweltmeister gewesen?

Man darf sich nicht wundern wenn man ein System künstlich füttert, und diesen Ländern geht's dann schlecht, das die Aufträge einbrechen. Wohin haben wir denn früher verkauft, ohne ein GRL das plötzlich Geld im Überfluss hat, denn der Süden Europas war schon immer schwach. Jetzt ist er wieder schwach, da sich zeigt das der Süden selbst keine Industrie hat die funktioniert.

Ferner fragen sich Menschen und Firmen auch.
Brauch ich XYZ NEU?
Kann ich das nochmals reparieren?

Geht mir doch auch so.
Seit der Krise denk ich beim Einkaufen nach- brauche ich das wirklich?
Die Antwort auf diese Frage ist sehr oft NEIN!!


Viel attraktiver, anstatt Produkte Konsum, Dienstleistungen konsumieren. Fortbildung, oder eine Massage, oder Klavierstunden....davon habe ich wirklich was vom neusten I-Phone habe ich nix ausser ein neues Spielzeug das ich nicht wirklich benötige, das gar unter fraglichen Bedingungen der Menschenwürde hergestellt wird.

Oder letztens habe ich mir einen neuen Brockhaus gegönnt weil ich nicht immer Wikipedia lesen will. Das bringt mir Allgemeinbildung.

Konsum ja, aber Schwachsinn konsumiere ich halt immer weniger.
Ich werde immun gegen das was die Werbung mit einreden will...

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jfpublic 03.09.2012, 14:14
83. SPON sieht überall

den Untergang des Abendlandes. Oder sind unter den SPON Lesern besonders viele Pessimisten, die bedient werden müssen?

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steelman 03.09.2012, 14:15
84. optional

"Allerdings zeigte sich schon in den ersten sechs Monaten, dass die Ausfuhren in die südeuropäischen Krisenländer eingebrochen waren. Dieser Trend scheint sich laut der Umfrage nun fortzusetzen."
Soso, "scheinbar". Das zu erkennen braucht es aber keine hochbezahlten Leistungträger, und für die logische Reaktion= Entlassungen auch nicht.
Später kommt dann das Jammern ob der fehlenden Fachkräfte und dem generellen Unwillen des Deutschen, überhaupt zu arbeiten.
Vielleicht können sie ja wenigstens den Binnenkonsum aufrechterhalten, die Profiteure der vierteljährigen gewinnausschüttungen?

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xehris 03.09.2012, 14:16
85.

Zitat von Gerdtrader50
Hat der geschmähte Keynes am Ende doch recht und waren nur die Politiker der letzten 30 Jahre zu blöde, seine Theorien zu verstehen und in die Realität umzusetzen ? Mir deucht, so wars. Dann weiterhin viel Spass mit der fehlorientierten einseitigen Exportpolitik unter schwerer Vernachlässigung der Binnenmarktkräfte.
Es ist zu spät, um unsere Politiker allesamt in eine x-beliebige deutsche Hochschule ins 1. Semester Volkswirtschaftslehre zu schicken, damit sie dort die Grundlagen der Makroökonomie erlernen. Die wissen vermutlich noch nicht einmal, was ein Wirtschaftskreislauf ist.

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pepe_sargnagel 03.09.2012, 14:17
86.

Zitat von tribaleye
Guten Morgen, SPON! Na, geht die Welt(wirtschaft) mal wieder unter? So wie jeden Tag? Interessant ...
Liebe Zeitschriften, viele Menschen scheinen sich daran gewöhnt zu haben, dass "Sensationen", "Panik" und "Weltuntergang" gar nicht so schlimmt sind.
Könnte das nicht ein Grund dafür sein, dass kaum einer mehr die Printmedien nutzt? Wer bezahlt, der erwartet vielleicht etwas mehr als solch platten immer wiederkehrenden Überschriften. Nur ein Denkanstoß!

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Crom 03.09.2012, 14:32
87.

Zitat von der_pirat
Weil die Gelder in das Finanzsystem gepumpt werden und nicht bei den Leuten ankommen. Wären alle "Hilfen" in bar an die Bevölkerung ausgezahlt worden und zwar gleichmäßig pro Kopf, dann hätten wir das Problem in der Form nicht.
Jepp, da hätten wir ganz andere Probleme, gegen die die aktuellen Kickifaz wären.

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Xircusmaximus 03.09.2012, 14:35
88. 99% richtig

.
Dieses System ist unhaltbar geworden. Nur das dies Jedem bewusst ist, davon merke ich leider gar nichts.
.
http://www.amazon.de/gp/product/imag...299956&s=books


Zitat von magetasalex
Es ist ein intellektueller Irrtum zu glauben, der Kapitalismus sei reformierbar. So notwendig er in der Geschichte seit seiner Entstehung im 16.Jahrhundert auch war: Er ist in dem Moment an seine Grenzen gestoßen, in dem er sich nicht mehr durch weltweite Kriege retten (erneuern)kann; denn ein weltweiter Krieg würde zweifelsohne in einem Atomkrieg münden - und kein Kriegstreiber würde dieses Risiko eingehen. Die Welt steht vor einem fundamentalen Paradigmenwechsel. Einem, gegen den die Spaltung Roms in west und ost ein Kinderspiel war. Keiner von uns kann sagen, wohin die Reise geht, aber jeder spürt, daß sich etwas generell ändern muß.

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docbien 03.09.2012, 14:37
89. Ich rette den Binnenmarkt

Durch Hartz IV habe ich ja Kohle ohne Ende!

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