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GroKo-Kompromiss: Wer von der Grundrente profitieren wird - und wer nicht
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Wer lange eingezahlt hat und trotzdem wenig bekommt, soll mehr Geld erhalten - dafür soll die Grundrente der GroKo sorgen. Doch wem würde das konkret nutzen? Vier Rechenbeispiele.

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Herbert Bonanza 12.11.2019, 13:34
1. Klarer Fall....

...von den 360 Mrd. EURO des Bundeshaushaltes werden laut Kuban bereits 100 Mrd. EURO für die Rente verwendet, ein Drittel unseres BIP wird in "Soziales" investiert.
Wer von der Grundrente NICHT profitiert, sollte damit eigentlich klar sein.
Ein Blick auf die Auswanderungszahlen und dann noch eine kleine Analyse im Hinblick auf die Qualifikation der Auswanderer schafft dann endgültige Gewissheit.

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Sensør 12.11.2019, 13:39
2. Die Länge dieses Artikels sagt schon alles

Man kann es auch so sagen: sehr viele bekommen nichts und müssen weiter an den Fingernägeln kauen, obwohl sie ein hartes Leben hatten. Und das schimpft sich Gerechtigkeit. Dem Grundgesetzt nach sollte die Würde des Menschen immer unantastbar sein. Nur das mit der Unantastbarkeit verstehen unser Regierungen seit Jahrzehnten nicht mehr. Hier würde sich ein Blick in umliegende EU-Länder lohnen: Holland - Mindestrente 1200€, Dänemark 1400€ — finanziell gut zu wuppen und keiner regt sich künstlich auf, weil er sich benachteiligt fühlt. Dort wird die Bevölkerung auch zu Respekt und Nächstenliebe erzogen.

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MatthiasPetersbach 12.11.2019, 13:45
3. das eherne Prinzip....

.....dass die Auszahlungen sich nach der Höhe der Einzahlungen richten müssen, ist völliger Quark.

Das heißt ja nur, daß der, der schon im Berufsleben privilegiert -also überbezahlt- war, davon auch im Alter profitoiert.

Einigermaßen vertretbar wäre das tatsächlich nur, wenn auch richtige Löhne entsprechend der Leistung gezahlt werden - und nicht nach Marktwert. Jemand, der ein Leben lang engagiert Fleischereifachverkäufer war, hat nicht weniger geleistet als ein Autolackierer beim Daimler oder ein Sachbearbeiter in der Versicherung. UND hat sogar den Vorteil, daß wir den Menschen, der Wurst runterschneidet, tatsächlich auch BRAUCHEN - im Gegensatz zu ganz vielen anderen.

Nöh, die Löhne sind schon falsch - da kann ein Rentensystem auch nur falsch sein. Wenn es auch noch so - unnötig - kompliziert daherkommt. In anderen Ländern der EU ist das besser geregelt.

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muelklau 12.11.2019, 13:49
4. Irgendwo ist leider immer eine Grenze

Ansonsten müsste man über ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle sprechen. Zumindest dürfte es hierfür zur Zeit keine Mehrheiten geben, wäre allenfalls miT rotrotgrün machbar

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raoul2 12.11.2019, 13:50
5. Tatsächlich?

Zitat: "Eine ausführliche Erklärung des Modells finden Sie hier!

Mir ist die "Kurzfassung" schon kaum nachvollziehbar. Eine noch umfangreichere Darstellung würde ich nicht überleben ...

Trotzdem Dank.

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sarang he 12.11.2019, 13:51
6. Danke

die Beispiele zeigen, wie stümperhaft die Regelungen zu dieser sogenannte Grundrente sind.
Gerade in den 2 Fällen, wo eine Basisalterversorgung wirklich notwendig wäre, greift die sogenannte Grundrente nicht bzw bringt sogar eine Verschlechterung zur Grundsicherung.

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Hardliner78 12.11.2019, 13:53
7. Wo sind die Beispiele für Teilzeitmütter vs. Ostdeutschland?

Schön herausgearbeitet - aber leider an der Realität vorbei! Wie schon von der Groko aufgezeigt, werden von dieser Regelung zu 80% Frauen profitieren - i.d.R. also westdeutsche Teilzeitmütter, welche sich im Gegenzug zu ihren ostdeutschen Pendants "nicht vorstellen können", nach der Elternzeit wieder in Vollzeit zu arbeiten. Anscheinend sollte das Beispiel 2 des MÄNNLICHEN Teilzeitarbeiters, welcher mit der wohlhabenden Radiologin verheiratet ist, hiervon ablenken. Um es ganz klar zu sagen: Wer sich als Lebensmodell für Teilzeit entschieden hat, kann im Rentenalter nicht mit Forderungen für nicht erbrachte Beitragsleistungen um die Ecke kommen. Zudem sollten Kindererziehungszeiten nicht als Beitragsjahre gewertet werden, da hierfür bereits üppige Mütterrenten (aus den Beträgen der echten Beitragszahler) gewährt werden. Zusätzlich sind bei der Mütterrente ebenfalls vorwiegend ostdeutschen Vollzeitmütter im Nachteil, da diesen bei Erreichung der Beitragsbemessunggrenze nicht alle Rentenpunkte aus der Mütterrente gewährt werden. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn sagte dazu: „Die Mütterrente begünstigt das westdeutsche Ideal der Hausfrau und Mutter, während berufstätige Mütter leer ausgehen. Schon heute geht die Mütterrente an der Lebenswirklichkeit im Osten völlig vorbei“. Quellen: https://borncity.com/senioren/2018/11/09/gekrzte-mtterrente-und-die-rentenerhhung-2019/

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Listkaefer 12.11.2019, 13:55
8. Zum hundertsten Mal so ...

... ein dämliches Symbolbild von Leuten mit Rollator, das für die Älteren stehen soll! Sonst gibt es auch noch gebückte Gestalten mit Stock in der Hand oder auch alte Paare, die mit leeren Gesichtern auf einer Bank sitzend in die Ferne blicken. Das ist ein Zerrbild von Alten! Ich bin 75, gehe aufrecht ohne Stock und Rollator und stehe als Unternehmensberater voll im Leben. Ich kenne sehr viele ältere Frauen und Männer, die ähnlich aktiv sind und nicht senil. Also bitte, lasst diese dämlichen Symbolbilder entweder weg, oder nehmt etwas anderes. Danke.

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cph4 12.11.2019, 13:55
9. die

sollten aufhören sich selber das geld in den a.... zu schieben und auch auf hören den Beamten so viel geld zugeben.außerdem sollten die nicht unsere geld in irgendwelche anderen Ländern steckt, sondern es uns wiedergeben.es kann auch nicht sein,das man Steuern zahlen muss wenn ,man die rente später wiederbekommen.die regieru g ist lächerlich.., die interessiert es nicht das renter zu teil flaschen sammeln müssen.

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