Forum: Wirtschaft
Große Koalition: Meine Mutter braucht keine Mütterrente
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Die Rentengeschenke der Großen Koalition werden meiner Mutter mehr als 3000 Euro pro Jahr bringen. Verdient hat sie das Geld. Aber sie braucht es nicht. Die Regierung beleidigt mit ihrer kurzsichtigen Politik eine Generation, die das Wirtschaften noch gelernt hat.

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Ruhelos 26.03.2014, 11:33
1. Mütterrente

Meine Anerkennung dem Verfasser dieses Artikels. Treffender konnte dieses Thema nicht dargestellt werden.

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markus1974berlin 26.03.2014, 11:34
2. Gleiches gleich behandeln

Bei verschiedenen Rentenempfängern stellt man sich als Einzahler in das System tatsächlich die Frage: braucht der/die so viel Geld? Schnell antwortet man mit einem "nein!". Aber: der Bezieher/die Bezieherin hat es sich schlicht verdient. Niemand ist daran gehindert, mit dem Geld, was er zu viel hat, soziale Projekte oder allgemein andere schwache Menschen zu unterstützen. Ob Spenden an die Rentenkasse rechtlich möglich sind, müsste geprüft werden.

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notenbuch 26.03.2014, 11:35
3. Die Frage des eigenen Bezugspunktes

Prima, dass es der Mutter von Herrn Demling gut geht. So soll es bleiben. Aber repräsentativ ist sie ebn nicht. Was sollen die anderen Mütter bekommen, die keinen Arzt oder anderen Großverdiener geheiratet haben, gar - Gott behüte - alleinerziehend waren? Der Demlingsche Beitrag spricht von reichlich Realitätsfremdheit. Es sprichts nichts dagegen, dass Ehegatten-versorgte Mütter keine Mütterrente beziehen. Alle anderen sollen nicht verzichten müssen.

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gazettenberg 26.03.2014, 11:36
4.

Zitat von sysop
"Für meine Mutter wie für viele in den fünfziger und sechziger Jahren geborene Frauen ist Sparsamkeit noch eine Charakterfrage."
Da ist was dran, wenn man sieht, wieviele Foristen hier klagen, dass sie heute nicht mal mit zwei Gehältern auskommen, wo es ihre Eltern noch mit einem konnten.

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Blue0711. 26.03.2014, 11:36
5. Von oben herab

Selten so eine herablassende Einlassung zu dem Thema gelesen.
Alle, die es nicht geschafft haben, Immobilien und gefüllte Konten zu hinterlassen, haben also unverantwortlich gewirtschaftet. Soso.

Es gibt auch noch ein Leben außerhalb von Oberarztfamilien. Und manche schöne Immobilie löst sich angesichts hoher Pflegekosten in Wohlgefallen auf.

Meine Eltern haben beide gearbeitet. Dennoch muss ich meiner Mutter nun im Heim Geld zuschießen.
Schön, dass ich ihr jetzt unverantwortliches Wirtschaften vorwerfen darf.

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glen13 26.03.2014, 11:36
6.

Zitat von sysop
Die Rentengeschenke der Großen Koalition werden meiner Mutter mehr als 3000 Euro pro Jahr bringen. Verdient hat sie das Geld. Aber sie braucht es nicht. Die Regierung beleidigt mit ihrer kurzsichtigen Politik eine Generation, die das Wirtschaften noch gelernt hat.
Ich habe nie verstanden, warum alle sozialen Wohltaten nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Warum müssen Millionäre Kindergeld kriegen und Millionärinnen Müttergeld? Verstößt das sonst gegen irgendein Gleichheitsgesetz? Warum kann man diese Zahlungen nicht eingrenzen für Geringverdiener. Was ist sozial daran, Millionäre zu alimentieren?

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danielgerke 26.03.2014, 11:38
7. optional

Einer der besten SPON Artikel seit langem!!!

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dianaberlin 26.03.2014, 11:38
8. Wie schön für deine Mutter...

Meine Mutter hatte den A*** in der Hose, sich von meinem Vater scheiden zu lassen, der 1 Jahr später starb. Sie wird am Samstag 70 und nach 2 Krebserkrankungen, 55 Jahren Kindern und Haushalt sowie massenhaft Putzjobs, um irgendwie über die runden zu kommen, bleiben ihr per Grundsicherung nach abzug von Miete und Gas noch 126,- € im Monat - nicht jede Mutter hat sich für ihre Witwenrente bedingungslos beim arbeitenden Mann prostituiert, aber Danke für diesen völlig dummen und verblendeten Artikel, Mister "mein Papi war ein ganz toller"

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Teile1977 26.03.2014, 11:39
9. Finanzierung

Warum müssen Geschenke an die Gesammtbevölkerung eigentlich von dem Teil der Bevölkerung bezahlt werden der in die Rentenkasse einzahlt? Was tragen Beamte, Selbstständige und Co, zu dem Rentenanteil bei den ihre Eltern bekommen?

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