Forum: Wirtschaft
Großer Stellenabbau statt Fusion: Aktienkurs von Thyssenkrupp steigt um 28 Prozent
REUTERS

Thyssenkrupp streicht 4000 Stellen in Deutschland und sagt die lange geplante Fusion mit Tata Steel aus Indien ab. Die Investoren belohnen das.

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Heilewelt 10.05.2019, 20:22
10. ei ist heutzutage

ja auch viel wichtiger, den eigenen Profit zu optimieren, als an den Arbeitslosen Arbeiter mit Familie auch nur einen Gedanken zu verlieren.
So geht Deutschland und Gesellschaft. Danke dafür, und weiterhin gute Geschäfte, liebe Regierung.

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mbockstette 10.05.2019, 20:49
11. einen Gedanken zu verlieren.

Nur in sozialistischen Staaten werden alle Arbeitnehmer so lange beschäftigt, bis das ganze Land komplett abgewirtschaftet hat. In der freien Marktwirtschaft verhindert man den nationalen Bankrott, indem der Wirtschaft erlaubt wird sich kontinuierlich dem Marktgeschehen anzupassen. So geht: common sense.

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Teutonengriller 10.05.2019, 21:00
12. Immer die gleichen Tipps

Zitat von rocky_heike
Im Laufe der Diskussionen um Kollektivismus ist ja immer wieder von vielen Kommentatoren daran appelliert worden, sich doch auch Aktien zu zulegen. Aber genau diese Zwangsläufigkeit, dass der Aktienkurs durch Stellenabbau in die Höhe schnellt, hat mich immer wieder davon abgehalten, in Aktien zu investieren. Weil ich es nicht für richtig halte, dass es so ist. Mag ein Spleen von mir sein, für den ich sicher viel Gegenwind bekommen werde.
daß sich Arbeitnehmer für 50€ im Monat Aktien zulegen sollen und damit unermeßlich reich werden können . Genau und die investieren dann ihre Kröten in Unternehmen die möglichst schlank produzieren
Das ist ja das Paradoxe,daß Aktienwerte ofensichtlich davon abhängen,daß sich Mitarbeiter tot arbeiten (UBER) oder entlassen werden (Thyssen)

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Dr. Kilad 10.05.2019, 21:06
13. Ja, so läuft es halt

Vernichte die Existenz 4000 Beschäftigten und schon steigt der Börsenkurs. Kapitalismus in Reinkultur halt.

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principezinho 10.05.2019, 21:27
14. Kapitalismus ist...

Kapitalismus ist, wenn man den Abbau von 6000 Arbeitsplätzen ankündigt, und dafür der Aktienkurs nach oben schnellt.
Kosten einsparen bzw. Effizienz erhöhen bedeutet nämlich, man kann höhere Dividenden an die Aktionäre ausschütten. Arbeiter XY kann dann zum Arbeitsamt gehen. Selbstverständlich kann er/sie sich keine Aktien leisten.
Läuft.

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supergrobi123 10.05.2019, 21:30
15. Warum nicht gleich andersrum?

Am besten, Thyssen stellt 6.000 neue Mitarbeiter ein!
Ist ja egal, ob die gebraucht werden, ob man Arbeit für die hat und ob die Kosten auf dem hart umkämpften Stahlmarkt wieder reingeholt werden!
Die können ja vielleicht Origami falten oder sowas.
Kreuzworträstel.
Egal!
Hauptsache Arbeit für alle!
Nicht so schlimm, dass Thyssen letztes Jahr knapp 200 Mios Verlust gemacht hat.
Das funktioniert schon irgendwie!
Wenn nur dieses böse Zockerkasino Börse nicht wäre!
Dann würde das klappen!
Ich bin sicher!

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supergrobi123 10.05.2019, 21:37
16. Jupp!

Zitat von mbockstette
Nur in sozialistischen Staaten werden alle Arbeitnehmer so lange beschäftigt, bis das ganze Land komplett abgewirtschaftet hat. In der freien Marktwirtschaft verhindert man den nationalen Bankrott, indem der Wirtschaft erlaubt wird sich kontinuierlich dem Marktgeschehen anzupassen. So geht: common sense.
Ulkigerweise kann ich mich gar nicht daran erinnern, wie die Aktionäre gelobpreist wurden als die 4.000 Stellen geschaffen wurden....
Muss ich irgendwie verpasst haben.

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shmubu 10.05.2019, 21:54
17. Absurde Kommentare

Selbst keinerlei Aktien besitzen, aber von denen, die Thyssen Geld zur Verfügung stellen verlangen, die Angestellten weiterhin durchzufüttern. Über anderer Leute Geld entscheidet es sich immer leicht. Thyssen hatte seit Jahresanfang bis gestern 25% an Wert verloren - während der DAX 15% zulegte. Im Klartext: Thyssen geht es dreckig. Nicht benötigte Angestellte noch länger zu behalten hätte das ganze Unternehmen gefährdet. Für die Betroffen bleibt das ganze besch...en, aber von ruinierten Existenzen kann keine Rede sein, siehe Arbeitslosenquote und Fachkräftemangel.

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fatal.justice 10.05.2019, 21:57
18. Missverständnis.

Es ist ja jetzt nicht allzu neu, dass Unternehmerschaft ursprünglich nicht dem Allgemeinwohl verpflichtet ist. Der Hinkefuß liegt in der anerzogenen Ansicht, dass ausschließlich wirtschaftsliberale Bedingungen Mehrwert generieren. Dass dies vollkommener Quatsch ist, sollte jedem aufgefallen sein, der jemals als abhängig Beschäftigter sein Leben nach Unternehmensmaximen richtete. Das leuchtendste Beispiel sind Betriebsabhängige von VW oder anderen Automobilherstellenden: Da wird bis zur Selbstverleugnung jede Arbeitgebermeinung vertreten, bis es quietscht.

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tanenui76 10.05.2019, 22:10
19. Was für eine kranke Welt

Mitarbeiter feuern und dafür belohnt werden.

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