Forum: Wirtschaft
Großprojekt Bahnhofsverlegung Altona : Hamburgs Stuttgart 21
luftbilder.de/ Matthias Friedel / FHH

Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg wollen einen ganzen Bahnhof verlegen. Dabei wiederholen sie die Fehler von Stuttgart 21. Bürger werden ignoriert, Planungen sind geheim - und die Fahrgäste haben das Nachsehen.

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vincent-april 03.11.2017, 12:51
1. Ein Umbau erscheint sinnvoll

wenn man sich die Trassenführung und die Lage des derzeitigen Bahnhofes aus der Vogelperspektive ansieht. Nur 4 Gleise vorzusehen und den S-Bahn Knoten nicht auch zu verschieben, ist allerdings aus meiner Sicht eine halbe Sache.

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Faktenleugner 03.11.2017, 12:54
2. Na na na na na...

So aber nicht! SPON was los bei Dir? Die Faktenlage ist eurerseits ja auch eher dürftig. Die Infos zu der Schienenanbindung und den Umsteigezeiten sind völlig frei erfunden! Die Neue Linie ist definitiv schneller, da sie (wie ihr weggelassen habt im Artikel) nicht mehr über den alten Bahnhof Altona verläuft. Eure Karte als Luftbild mit Perspektive und Maßstab(!) finde ich schon sehr haltlos! Man man man...

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foerster.chriss 03.11.2017, 12:55
3. Der Bahn geht's nicht um Verbesserung ihres Bahnverkehrs...

...sondern lediglich um Umwidmung von Verkehrsflächen in Flächen für Wohnen und Gewerbe. Also letztlich darum, mehr Geld aus ihren Immobilien zu erzielen. War auch in Stuttgart so. Dabei könnte ein Teil dieser Flächen auch ohne Bahnhofsverlegung erzielt werden. Der Bahn geht's jedoch um maximale Ausbeutung ihrer Immobilien, die Einnahmen dafür landen bei der Bahn. Die Ausgaben für den neuen Bahnhof dürften dagegen vor allem die Steuerzahler blechen.

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ansv 03.11.2017, 12:55
4. Na dann viel Spaß!

Im Artikel endet die Stuttgart-Geschichte ja mit Schlichtung und Volksabstimmung. Für die Bewohner nicht. Der Fertigstellungstermin des Wunderbahnhofs steht trotz überall begonnener Großbaustellen noch immer in den Sternen, Planungen sind noch nicht vollständig und entsprechend stehen noch Genehmigungen aus. Aber die Hamburger haben das ja schon trainiert und da die Elbphilharmonie zwar nicht alle Versprechen einlöst, zumindest aber fertig und benutzbar ist, wird man da sicher deutlich optimistischer sein.

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naschauenwirmal73 03.11.2017, 13:03
5. ... aus Schaden Klug werden...

In Stuttgart hat die Bahn, Bund, Land und andere gezeigt wie man es nicht macht.... Meine Theorie : Die Bahn spekuliert auf die Erlöse des Grundstücksverkauf der dann frei Flächen. Man darf sich auch nicht wundern dass die Bahn bei solchen Projekten keine Expansionsreserven einplant ( wie jedes Unternehmen, das neu baut), da die Bahn offenbar nicht damit rechnet weitere Kunden durch ein besseres Angebot zu gewinnen - in Ermangelung eines besseren Angebots....

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themistokles 03.11.2017, 13:07
6.

Der Artikel zeigt einmal mehr als deutlich, warum es Deutschland einfach nicht schafft, große Infrastrukturprojekte erfolgreich durchzuführen. Bedenkenträger überall, jeder weiß es angeblich besser, auch hier mal wieder SPON. Ein Rentner, der Briefe schreibt? Ein "hamburger Verkehsplaner", der die Pläne anders sieht. Wer ist dieser Planer? Was qualifiziert ihn, genauso wie den Rentner, dazu? Alles in allem ein mehr als dürftiger Artikel, der eigentlich nur Meinungsmache ist. Und natürlich sitzen in den Planungsetagen der Deutschen Bahn nur Vollpfosten, die alle keine Ahnung haben. Und nur mal so als Hinweis: Die Bahn ist nicht verpflichtet, jeden dahergelaufenen besorgten Wutbürger interne Kalkulationen und Pläne offenzulegen.

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lizarazu 03.11.2017, 13:10
7. Anschluss an sechs S-Bahnen in Altona?

Welches ist denn die Sechste? Ich komme auf 5: S1, S11, S2, S3 und S31.

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doc_becker 03.11.2017, 13:12
8. Blödsinn

Zum einen sind die beiden Projekte schon von der Komplexität her überhaupt nicht vergleichbar - Altona bleibt oben. Zum anderen ist der neue Bahnhof da, wo er logischerweise schon immer hätte sein müssen; ein Kopfbahnhof ist eigentlich nie vorteilhaft. Und es entsteht ein neues Wohngebiet mit tausenden neuen Wohnungen mitten in der Stadt statt schäbiger Gleis- und Rangieranlagen.

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derblaueplanet 03.11.2017, 13:12
9. Die Hamburger Politik und die Hamburger Verwaltung

der es immer schon herzlich egal war, wer unter ihr regierte: Wieder einmal unbelehrbar, in ihrer Stadtstaatsuppenterrine gefangen und kurzsichtig! "Tor zur Welt"? Lachhaft! Trotz ihres unhanseatischen Geplärres von der "schönsten Stadt der Welt" - ein wirklich witziger Euphemismus, über den man in Dulsberg, Neuwiedenthal und an der Hohenluftchaussee nur lachen kann: Hamburg wird immer noch provinzieller...Nun also der Bahnhof Altona...sie zerstören seit Jahrzehnten, was die Altvorderen einmal klug durchdacht und aufgebaut haben. Hamburg als Stadtstaat hat sich überlebt, aber das begreifen die Herrschaften frühestens, wenn sie auf dem Niveau von Bremen und Berlin angekommen sind.

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