Forum: Wirtschaft
Großprojekt Bahnhofsverlegung Altona : Hamburgs Stuttgart 21
luftbilder.de/ Matthias Friedel / FHH

Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg wollen einen ganzen Bahnhof verlegen. Dabei wiederholen sie die Fehler von Stuttgart 21. Bürger werden ignoriert, Planungen sind geheim - und die Fahrgäste haben das Nachsehen.

Seite 5 von 15
theresarain 03.11.2017, 13:51
40.

Zitat von themistokles
Die Bahn ist nicht verpflichtet, jeden dahergelaufenen besorgten Wutbürger interne Kalkulationen und Pläne offenzulegen.
Es wäre aber sinnvoll, solche Planungen, die letztlich immer auch an verschiedenen Stellen mittels Steuergeldern finanziert werden, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das würde Vertrauen schaffen und wäre demokratisches Vorgehen.

Übrigens a propos Wutbürger: Ihr Beitrag ist einer, der wirklich nach "Wutbürger" klingt. Schon alleine diese merkwürdigen Diffamierungen von Leuten, sie sich gesellschaftlich und politisch engagieren, also einfach ihre Rechte wahrnehmen, machen ihn ehrlich gesagt nicht gerade zum Glanzstück.

Beitrag melden
maphry 03.11.2017, 13:53
41. Typische Stimmungsmache

Wo ist denn der volle Bericht mit allen Einzelheiten des Ingenieurbüros einzusehen? Warum wird der Stadt und Bahn Geheimhaltung vorgeworfen, wenn man selbst nur ein unvollständiges Konzept hier verfügbar macht? Der Artikel wird doch nur grschaltet, weil Stadtteile mit Geringverdienern profitieren werden, aber die Besserverdiener-Stadtteile die eh die Straße verstopfen eventuell einmal mehr unsteigen müssen. Diese Art zu berichten ist schlichtweg unseriös.

Beitrag melden
schwabenstreich 03.11.2017, 13:58
42. Was ich nicht verstehe...

...zwecks Öko-Steuererhöhungen, CO2 Bashing, Erderwärmung... Polarkappen schmelzen ==> Meeresspiegel steigt... warum inverstiert man überhaupt noch in Küstenstädten = saufen doch lt. Öko-Taliban eh alle ab ? Nur so mal nachgedacht ...

Beitrag melden
TheFunk 03.11.2017, 13:59
43. Bahnhof nicht unter der Erde

Das ist der große Unterschied zu Stuttgart 21. Und natürlich macht es Sinn die neuen, freiwerdenden Flächen für Wohnungen zu verwenden. In dem Zusammenhang sollte man gleich angehen, Altona per Röhre an den Süden (Finkenwerder, Harburg) anzubinden, um die S-Bahn zu entlasten und den Öpnv in Hamburg sinnvoll zu gestalten.
Leider hat Olaf Scholz keine Ahnung davon was es bedeutet Hamburg zu gestalten - alleine die Macht interessiert ihn, und das teilt er mit vielen seiner (sozialdemokratischen) Vorgängern. Diebsteich wird an den Busverkehr angeschlossen?! Ernsthaft? Eine Flächenstadt wie Hamburg sollte über ein großflächiges Straßenbahnnetz verfügen. Busse sind so oldschool und unbequem. Alleine die Verbindung zwischen Rahlstedt und Altona via Straßenbahn hätte Hamburg unglaublich voran gebracht. Das wurde von den sozialdemokratischen Bedenkenträgern und sich unterwerfenden Grünen leider verhindert. Sogar die CDU ist in Hamburg moderner als die SPD. Bleibt zu hoffen, dass der Scholzomat bei der nächsten Wahl abgewählt wird.

Beitrag melden
Kurt2.1 03.11.2017, 14:00
44. .

Der Umbau macht Sinn. Die Bürger wurden ausreichend informiert.
Wer nicht ausreichend informiert ist, ist selbst schuld.
Die ersten Häuser stehen und sind bezogen. warum nun von Spon solch eine Hetzerei?

Beitrag melden
littletruth 03.11.2017, 14:02
45. Trillerpfeife

Auf dem neuesten Stand -muss ich gestehen - war ich anscheinend nicht. Gestern sah ich im Fernsehen eine von Deutschlands übelsten Politiker-Pfeifen: Roland Profalla! (... ist seit dem 1. Januar 2017 Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG). Und mir wurde schlecht. Einer der völlig Unfähigsten dieser Zunft wird wahrscheinlich beim genannten Projekt mitreden (wollen). Dann kann ja eigentlich nichts schiefgehen; außer alles! Gute nacht Hamburg.

Beitrag melden
rainer_daeschler 03.11.2017, 14:06
46. Horror

Zitat von bernstein9
schon alleine die Bezeichnung Horrorbahnhof zeigt die Hetzerei von der Waterkant wieder. Sie haben zudem vermieden, dass das Projekt in der Volksabstimmung positiv entschieden wurde.
Das was der Bahnhofsumbau an Stau in Stuttgart verursacht, ist der blanke Horror. In Baden-Württemberg durfte das Volk abstimmen, aber nicht über das Projekt selber. Das hätte die Landespolitik nie riskiert.

Beitrag melden
ulmer_optimist 03.11.2017, 14:09
47. Sinnlos

Stuttgart 21 hat gezeigt, dass die öffentliche Diskussion sinnlos ist. Manche möchten eine Modernisierung der Bahn, andere nicht. In Stuttgart sind nicht nur die Anwohner betroffen, sondern auch viele Reisende, die langsam durch den Großraum Stuttgart hindurchgondeln. Die Bahn ist ein Wirtschaftsunternehmen. Es sollte selbst beurteilen, wo und wie groß es seine Bahnhöfe bauen möchte.

Beitrag melden
rainer_daeschler 03.11.2017, 14:09
48. Tieferlegen

Zitat von TheFunk
Bahnhof nicht unter der Erde Das ist der große Unterschied zu Stuttgart 21
Und das ist sein größtes Manko. Nur durch Tieferlegen wird er schneller. Tausende von Mantafahrern können sich nicht irren.

Beitrag melden
Steeevyo 03.11.2017, 14:11
49. Welche Fehler?

Fehler bei Stuttgart 21?

Stuttgart 21 wurde bekämpft von einer Allianz aus verbitterten Rentnern und radikalen Linken die unser Gemeinwesen sowieso verachten. Alle demokratischen Institutionen unterstützen das Projekt. Die Volksbefragung war ebenfalls eindeutig.

Beitrag melden
Seite 5 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!