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Grundgesetzänderung vorgeschlagen: Mieterbund verlangt Grundrecht auf bezahlbares Woh
DPA

In Großstädten zahlen Mieter oft sehr viel Geld für Wohnraum. Deshalb fordert der Mieterbund nun tiefgreifende rechtliche Einschnitte. Und auch der Bund nennt einen Ansatz gegen die Wohnungsnot.

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so-long 05.06.2019, 10:06
10. Luftschloss

Was ist „bezahlbar“? Die Wohnung muss natürlich im Stadtkern liegen. Ma sehe sich die Situation/Misere in Wien an. Das soll ein Vorbild sein???

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darthmax 05.06.2019, 10:09
11. Bezahlbares Wohnen

soll also die Miete vom Gehalt abhängig gemacht werden, wäre auch dazu noch gerecht.
Irgendwie sind diese Phrasen nur Phrasen.

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frenchie3 05.06.2019, 10:10
12. Und wie wäre es mal

mit intelligent konstruierten Gebäuden? Statt Land zubetonieren ein Gebäude wie ein eigenes Dorf. Große Balkone als Freiflächen, Etagen mit Geschäften, selbst Kleingärten sind machbar. Für einzelne Komponenten gibt es teilweise sogar schon Beispiele

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#doc# 05.06.2019, 10:10
13. Staat als Preistreiber und Mietverhinderer

Grundsteuer runter, Wohnerwerbssteuern runter, Mieterrechte lockern ...... würde die Nebenkosten senken und mehr Mietwohnungen auf den Markt bringen.
Mit immer neuen Gesetzeswerken zur Vermietergängelung erreicht man nur, dass immer mehr Vermieter aus ihrer Immobilie WGs machen, wochenweise an Handwerker vermieten oder bei Rbnb anbieten.
Ich würde gerne an normale Familien vermieten wenn ich dann auch eine realistische Chance hätte, die Mieter mittelfristig wieder raus zu bekommen. Momentan ist dies aber schwer möglich, wenn jetzt auch noch ältere Menschen praktisch unkündbar werden!
Wann begreifen die Politiker endlich diese Mechanismen!

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Mikrator 05.06.2019, 10:15
14. Daseinsvorsorge für eigene Beschäftigte in Ordnung

Dienstwohnungen werden wohl in Ordnung sein, nur auch nicht in 2 Jahren den Markt entlasten können. Dabei ist dieser Vorschlag durch die Verhältnissmässigkeit und Nachhaltigkeit staatlichen Handelns gedeckt. Kommentator 1 wählt hier argumentativ den falschen Ansatz. Primärziel ist nicht die allgemeine Marktbeeinflussung , sondern die Sicherung von staatlichen Kernaufgaben wie Zoll oder Gesundheitsfürsorge. Ein Bestimmter Flügel der FDP hält Gesundheit für Privatsache und Preisabhängig , aber dies ist nur bei den US Amerikanern mehrheitsfähig.

Die Frage wird nur sein, kann diese überfällige Maßnahme im Haushalt der Länder " mal so eben" eingepreisst werden und muss man nicht sofort mit deutlichen Preissteigerungen bei Bauleistungen und Grundstücken rechnen ?

Ausserdem muss man fragen, ob der Trend in die Ballungsgebiete auch nachhaltig ist. Eine Grundgesetzänderung für "einkommensgerechtes Wohnen" weckt falsche Hoffnungen. der tierschutz im Grundgesetz hat die Massentierhaltung kaum verändert. Und wird die Verwertung von Grundstücken ähnlich gestalten. . Die globale und europäische Wirtschaft mag Deutschland im Moment. aber nur der Migrationsdruck auf Deutschland wird vorraussichtlich nachhaltig sein.

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der_rookie 05.06.2019, 10:17
15. ^Hm

Bitte mehr Informationen in den Artikel packen. (1) Ein Grundrecht auf bezahlbares Wohnen? Wo soll dieses Grundrecht gelten? Heute kann jeder Mensch in Deutschland billig wohnen. Es können aber sicherlich nicht 10 Millionen nach Hamburg, Berlin oder München ziehen - egal was man ins Grundgesetz schreibt. Oder gilt es nur im kleinen Umkreis um den Meldeort und Leute die umziehen wollen/müssen verlieren den Schutz?
(2) Und wieso sollte es ein Grundrecht auf bezahlbare Wohnungen geben, nicht jedoch auf günstiges Essen, Krankenversicherung (meine könnte die Beiträge senken wenn sie nur nachweislich wirksame Therapien bezahlen würde) oder billigeren ÖPNV geben?
(2) Und was bedeutet der Begriff bezahlbar genau? Wer legt das fest? Und was passiert mit einem Privatmensch dessen Altersvorsorge in der Mietwohnung steckt für die er eine Marktmiete kassieren will?
(4) Platz für 20.000 Wohnungen auf Flächen des Bundes: Gilt das Bundesweit oder in einer Stadt (z.B. Berlin). In jedem Fall: Wie viel Bedarf würde das denn decken. Nach München ziehen jedes Jahr 25.000 Menschen, da reichen 20.000 Wohnungen gerade für 2 Jahre. Hat eigentlich mal jemand ausgerechnet was es kosten würde den Wohnbedarf der nächsten 10 Jahre staatlich (mit günstiger Mietpreisgarantie) zu bauen? Und sich dann überlegt wie die Städte ausschauen überhand nehmen (siehe abschreckendere 70er Jahre Trabantenstädte im Osten wie Westen)

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yabba-dabba-doo 05.06.2019, 10:19
16. Eine Grundgesetzänderung braucht es dazu nicht

Ok wohnen müssen die Menschen irgendwo.
Man kann günstigen Wohnraum schaffen, z.B. nach dem Vorbild der Kommunalka oder Chrustschowki. Das käme auch den Clientel sehr nahe die neue Wohnungen für alle fordert. Fazit: schnell und günstig zu errichten und jeder hat das benötigte Dach über den Kopf. Oder werden etwa Luxuswohnungen für umme gefordert. Ich bitte um Aufklärung von SPON. Danke

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AttaTroll 05.06.2019, 10:20
17.

Klingt zunächst ganz gut, aber man sollte auch die andere Seite berücksichtigen: Eigentümer eines Mietshauses könnten steuerlich derart entlastet werden, dass auch sie u.U. einen Neubau erwägen. Je mehr die Drücker-Monopole à la Vonovia und Co. Konkurrenz von vielen anständigen und fairen Vermietern bekämen, umso besser. Vonovia, Deutsche Wohnen und andere Miethai-Schwärme sollten sich à la longue in ihrem eigenen Netz verfangen und verenden.

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Bala Clava 05.06.2019, 10:22
18. Grundrecht

auf eine 120 m² Altbauwohnung in Hoheluft West für 6 Euro pro m², warm. Südbalkon, Stuck, Pitchpine-Dielen, vorne Eichenparkett. Fahrradstellplatz.
Wen kann ich verklagen? Den Staat, Hamburg oder den Scholz?

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Bala Clava 05.06.2019, 10:23
19. Phantom

Zitat von bluestar2000
Die Forderung ist so schräg wie sie praktisch nicht umsetzbar ist. Was heißt denn GANZ KONKRET "bezahlbares Wohnen"?
Wo sind denn all die "unbezahlbaren" Wohnungen? Die müssten ja leer stehen, oder? Tun sie aber nicht. Also sind sie wohl bezahlbar. Nur nicht für jeden.

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