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Grundversorgertarife: So stark steigen die Strompreise in Ihrem Viertel
DPA

Jeder zweite Grundversorger erhöht im neuen Jahr die Preise. Ob Ihr Viertel betroffen ist und wenn ja wie stark, können Sie in unserer interaktiven Tabelle prüfen.

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darkside63 23.11.2019, 08:38
1. Tatsächlich ....

...kann man noch einiges mehr sparen, wenn man die PC weglässt und einfach NUR nach dem günstigsten ("unfairen") Stromanbieter sucht. Für die "gute Sache" abgezockt wird man trotzdem immer noch genügend (bspw. EEG) um sein Gewissen ausrechend zu befriedigen ...

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f_bauer 23.11.2019, 08:46
2. Sortierung der Tabelle ist im Eimer

Herborn (35745) hat eine Steigerung von 15%. Sortiert man die Tabelle aber absteigend nach dem Prozentsatz (also vielleicht die interessanteste Sortierung), dann ist der höchste Steigerungswert 9,9%. Die Vermutung liegt nahe, dass die Prozentspalte nicht numerisch sondern alphabetisch sortiert wird. Das wäre schon ultra-amateurhaft.

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schlumz 23.11.2019, 08:51
3.

Jeder zweite Grundversorger verändert seine Preise nicht.

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bushmills 23.11.2019, 08:53
4.

Bei massiven Erhöhungen des Strombezugspreises denke ich jetzt immer an den Fall von BEV: Nach Ankündigung einer deutlicher Erhöhung der Preise wechselten viele Kunde den Versorger. Nicht lange darauf meldete BEV Konkurs an. Möglich, dass die an dreistesten zulangenden Stromanbieter sich hier ebenfalls ins Aus schiessen.

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uezegei 23.11.2019, 08:54
5.

der Rückbau der Kernenergie wird uns noch einige hundert Milliarden kosten, das sind jetzt erst mal nur Peanuts, von einem Endlager, das noch nirgendwo in Sicht ist ganz zu schweigen

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vincent-april 23.11.2019, 09:07
6. Das ist doch erst der Anfang

in den danach folgenden Jahren wird der Preis abgehen wie eine Rakete. Der Ausstieg aus Atom und Kohle, der CO2 Preis usw. das muss alles bezahlt werden. Und natürlich zahlt das der Verbraucher, und nicht der böse Stromkonzern oder der Staat, denn es sind ja Kosten, die bei der Produktion entstehen. Und der hohe Preis ist sogar vom Staat gewünscht, wir wollen ja schließlich alle dazu erzogen werden, möglichst wenig Energie zu verbrauchen.

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stelzerdd 23.11.2019, 09:07
7. Grundversorgung

Die Tarife der Grundversorgung sind die teuersten Tarife, die man für seinen Haushaltsstrom bekommen kann. Selbst Menschen mit größter Bildungsferne können sich die Zeit nehmen und sich zum nächsten Kundenbüro eines Versorgers (z.B. Stadtwerk) begeben, sich dort beraten lassen und einen günstigeren Vertrag abschließen.
Und für etwas gebildetere Leute die irgendein Internet-Gerät bedienen können gibt es Vergleichsportale wie etwa check24 oder verivox. Mit wenigen Angaben kann man dort günstige Anbieter herausfinden und gleich online einen entsprechenden Vertrag abschließen.
Ja, man muß sich kümmern, vergleichen und entscheiden. Wer's nicht allein kann sollte in seinem Umfeld um Hilfe bitten. Teure Grundversorgertarife muß niemand dauerhaft ertragen.

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niroclean 23.11.2019, 09:09
8. ..tja..

...und wieder trifft es die unteren Einkommen der Gesellschaft am stärksten. Seit Jahren steigen Mieten, Straßenreinigung, Müllgebühren, Heizkosten und Stromkosten - die Lohnsteigerungen der unteren Einkommensklassen sind, wenn überhaupt, dann nur geringfügig gestiegen und fangen die Erhöhung in keiner Weise auf.

Keine Zinsen für Erspartes, steigende Kosten für die Grundbedürfnisse und Mobilität wird für die nicht wohlhabenden Gebrauchtwagenfahrer wohl auch teurer.

Die Spaltung der Gesellschaft setzt sich ungehemmt fort - das wird weitere politische Folgen haben und ist ein guter Nährboden für Populisten.

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112211 23.11.2019, 09:11
9. Wechsler

Wechselkunden dürfte das vermutlich weniger betreffen, da die Versorger oft Gutschriften für Neukunden gewähren.
Ich selber habe schon seit etlichen Jahren Ökostrom, der zu Beginn teurer war, seit einiger Zeit aber den Normaltarifen entspricht. Die Steigerung ist weniger als 0,8 Cent/kWh, bei meinem Tarif ergibt das weniger als 4 % . Durch die Senkung des Grundpreises bekomme ich zudem 2 kWh geschenkt. Für mich passt das.

Und der Rest, dem alles zu teuer wird: ein paar Lampen weniger im Dauerbetrieb, auch mal die Wäsche auf die Leine als in den Trockner, mal nur 3 statt 5 Minuten duschen (bei E-Heißwasser) ... schon hat man die Preiserhöhung wieder drin, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

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