Forum: Wirtschaft
Gutachten zur CO2-Steuer: "Für die Autofahrer würde sich der Benzinpreis um 37 Cent e
Patrick Pleul / DPA

Ein neues Gutachten der Wirtschaftsweisen setzt die GroKo unter Druck. Die Forderung: CO2 braucht einen Preis. Aber den Streit um die Klimasteuer wollen die Ökonomen Christoph Schmidt und Ottmar Edenhofer nicht entscheiden.

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sikasuu 12.07.2019, 12:22
210. Technischer Fortschritt bei individueller Mobilität?

Zitat von marzus
Es ist lächerlich zu glauben dass ein etwas höherer Benzinpreis bzw eine CO2 Steuer das Klima retten würde. Der Verbrauch wird dennoch weiter ansteigen bis es entweder wirklich revolutionäre Fortschritte in der Mobilität, sowie allen anderen Bereichen geben wird... Oder aber es muss sich die Weltbevölkerung drastisch reduzieren, aus welch traurigem Grunde auch immer.
"Back to the roots" ist da mehr angesagt!
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Rad & andere Kleinstfahrzeuge für Kurz-& Mittelstrecken.(=< 10-15km)
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ÖPNV für den "Massenrverkehr" im Ballungsraum.
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Bahn für den Fern & Güterverkehr!
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Gib es alles, braucht niemand erfinden. Muss man nur FÖRDERN, Ausbauen & das "Glaubensbekenntnis" aufgeben, nur im AUTO wird der Mensch zum Menschen:-)
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Die 50-60 Jahre PKW als Massenverkehrsmittel waren richtig nett! Verschwenden von Energei & Ressourcen ohne Ende, mak aus dem VOLLEM leben, auch, doch...
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... das diese Art der Fortbewegung an ihrem eigenen Erfolg "erstickt", d.h. nicht nur Stau sondern auch LUFT usw.
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... wars das wohl.
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Da hilft auch kein "quengeln in der Quengelzone":-)
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Mit Energieverbrauch "Übergewicht", mehr aus dem Geld (Erd) Automaten ziehen wollen wie drin ist.... ging kurze Zeit, aber jetzt ist's Konto überzogen & die Erben wollen für die Schulden nicht gerade stehen.
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Da müssen wir dan wohl selbst ran & das heißt, so leid es mit tut...
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Umlernen & auf liebe Gewohnheiten verzichten!
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FdH, lauf mal wieder! Nicht als Sport, als Normale Tätigkeit in einem "Rahmen!", Denk mal nach ob dieser Weg in diesem "Verkehrsmittel" nicht anders zu machen wäre, notwendig ist?
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Tut jedem selbst (in der Börse), auch den Mitmenschen & unser kleinen Blauen Kugel, usw. gut! :-)

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scsimodo 12.07.2019, 12:23
211. Jetzt überschlagen sich die Summen aber

Anfangs war mal 30-40€/Tonne angedacht. Das wären bei meinem Auto (Verbrauch 6,5 l Benzin/100 km, 135g CO2/km) rd. 5-6 Cent/Liter. Wo kommen denn nun die 37 Cent her? Riecht schon wieder gewaltig nach Abzocke. Das Geld versickert doch wieder sicher in irgendwelchen Steuerlöchern oder Beamtenwasserköpfen.

Und es bringt bei mir nicht ein Gramm weniger CO2. In die Arbeit muß ich, damit ich diesen Wahnsinn zahlen kann. 15 km per Auto in 15 Minuten, OPNV ist keine Option, da brauche ich einfach 45 Minuten. Wenn die Bahn überhaupt pünktlich fährt, das ist mir meine Lebenszeit nicht wert.

Einfach mal das Kerosin besteuern, LKW-Transit durch die BRD sofort und ausnahmslos auf die Schiene. Das wäre schon mal ein Anfang. Und die Klimahüpfer wie heute im Fernsehen ("mindestens einmal Strand im Jahr muß schon sein") mal an Ihre Motiivation für FfF erinnern. Dann braucht man so einen Quatsch nicht.

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advocatus diaboĺi 12.07.2019, 12:23
212. Eine CO2 Steuer ist nicht ausreichend um das Klima zu retten

und sogar in bestimmten Bereichen ungerecht....da die Vermögenden weiterhin ihren egoistischen Lebensstil weiterführen können.....viel wichtiger wäre es, unnötige klimaschädliche Aktivitäten zu regulieren, wie etwa Flugreisen, den individuellen Verkehr, Fleischkonsum und vieles mehr. So wäre es viel effektiver Berechtigungsscheine für die Nutzung des PKW sowie der Flüge auszugeben, verkehrsfreie Wochenenden einzuführen.....viele Bürger würden diese Maßnahmen mittragen, das haben die letzten EU Wahlen gezeigt und auch die meisten Jugendlichen sehen solche Maßnahmen als notwendig ein. Es bleibt zu hoffen, dass die nächste grüne Bundesregierung entsprechend aktiv wird, den die Klimakatastrophe steht vor der Tür.

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Patenting 12.07.2019, 12:23
213. Erstmal bitte die Kohleverstromung beenden ..

.. und dafür die abgasfreien AKWs länger laufen lassen. Solange das nicht geschieht, ist alles andere nebensächlich und unglaubwürdig!

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themasterofdesaster 12.07.2019, 12:23
214. Nicht schön, aber ich sehe keine andere Chance!

Vor allem hätte es den Charme, die Politik mit ihren oftmals katastrophalen Lobbygesteuerten Interventionsversuchen aus der Lösungsfindung raus zu halten.

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Darkqueen 12.07.2019, 12:23
215.

Und wer zahlt wiueder die Zeche der kleine Mann der Pendler der das Auto brauch um zu seinem Mindestlohnjob zu kommen,der Mieter der eine billige Wohnung hat wo der Vermieter noch Ölheizung hat,der Landwirt der den Diesel brauch um zu ackern und wir alle da die Transportkosten steigen.
Aber an die wirklichen verursacher geht keiner dran z.B an die Kreuzfahrtindustrie die um die EEG Umlage zu sparen ihre Diesel durchlaufen lassen ich habe noch nirgends gelesen das mal an die großen rangegangen wird die Industrie kann sich freikaufen und kleine Mann soll wieder draufzahlen

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bstendig 12.07.2019, 12:23
216. Also mit dem Verstehen ist das so eine Sache.

Zitat von les2005
Einfach nochmal lesen wenn man's beim ersten Mal nicht verstanden hat. Wenn ich eine CO2-Steuer auf Öl/Treibstoffe erhebe, sind die am stärksten betroffen, die am meisten verbrauchen - also diejenigen mit den größten Häusern/Wohnungen und SUVs etc. Wenn ich die Einnahmen dann gleichmäßig pro Kopf zurückgebe, profitieren genau diejenigen, die wenig verdienen (und nicht auf großem Fuß leben) am meisten. Es ist also genau das Gegenteil von dem was Sie hier beklagen.
Sie scheinen auch nicht gerade... aber bitte:
Die "großen, neuen, schönen Häuser haben alle mehr der weniger den höchsten Standard bzgl. Enerfgie-Effizienz. Null-Energiehäuser etc.
Das juckt es nicht, da eh keine fossilen Brennstoffe in größerem Umfang benötigt werden.

Der Rest vom Wohnraumbestand - vor allem auch auf dem Land - ist zum Teil sehr alt und schlecht isoliert. Energieverbrauch hoch. Genau dort wohnen die Leute mit geringerem Einkommen.

Bei einer Rückzahlung pro Kopf läuft das darauf hinaus, dass ein "Kleiner" draufzahlt, ein "Großer" wird subventioniert, da er mehr zuückbekommt als er bezahlt hat. Der lacht sich doch kaputt.

Und Sie sollten nochmals den Artikel, den von Ihnen kritisierten Foristen und ihr eigenes Geschreibsel analysieren - vielleicht sehen Sie es dann.

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winfield06 12.07.2019, 12:24
217. Ihr Forenname

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Wir Verbraucher ignorieren seit Jahrzehnten den Spritverbrauch und sollen dafür jetzt die Konsequenzen tragen? Unverschämtheit, was bildet sich die Politik ein, dass wir für unsere Schäden bezahlen sollen und sie nicht einfach an die nächste Generation weiter gegeben werden. Dafür hat man doch Kinder. Schon um 1980 hatte VW ein vier Liter Auto in der Klasse zwischen Polo und Golf fertig entwickelt, es aber wegen geringer Marktchancen nicht angeboten. Auch der Audi A2 als 3l Auto blieb ein Ladenhüter. Wer nicht hören will, muss fühlen.
spricht Bände,
denn die von Ihnen erwähnten Fahrzeuge waren bereits damals einfach zu teuer um als Massenware durchzugehen. Der 3L Lupo war nur dann sparsam wenn er in der Magerausstattung gehalten wurde - wieso hat VW dann auch vom Lupo eine "Krawallbüchse" auf den Markt geworfen - das widerspricht sich.
Zudem sollten Sie nicht jeden "Verbraucher" über einen Kamm scheren.
Selbst wenn Ihr Post an manchen Stellen sarkastisch gemeint sein sollte kommt die nicht entsprechend durch.

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syracusa 12.07.2019, 12:25
218.

Zitat von be_winkler
Nur mal so ein Gedankenexperiment.. Gehen wir einmal davon aus, dass die CO2-Ursache der globalen Erwärmung eine zwar schöne, aber falsche Geschichte ist
Nun, warum spielen wir nicht erst mal ein genau so "sinnvolles" Gedankenexperiment durch. Gehen wir einmal davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist ...

Sorry, dass ich Ihnen diesen Zahn ziehen muss, aber das CO2 ein Treibhausgas ist, und dass es in der Atmosphäre der Erde die Stellschraube für's globale Klima ist, kann Ihnen jeder Physikstudent im zweiten Semester an einem Gaschromatographen vorführen. Diese Tatsache steht nicht zur Debatte, auch wenn absurde Wissenschaftsleugner wie Sie das nicht wahrhaben wollen.

Es ist auch keine Frage, in welchem Ausmaß sich das CO2, das wir zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht haben, auf das Klima auswirkt. Der wissenschaftliche Disput geht nur über die Frage, in welchen Zeiträumen sich das auswirkt, denn manche Einflussgrößen wie die CO2-Aufnahme der Ozeane oder die Albedo der Wollen sind in ihrer Wirkstärke noch nicht genau bekannt.

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haresu 12.07.2019, 12:26
219. Lustige Fragen

Karikatur oder ernst gemeint? Die Fragen lesen sich wie eine Parodie auf FDP und andere um ihre freie Fahrt und ihren Geldbeutel Besorgte. Ärgerlich, dass dabei der Eindruck aufkommt, es gäbe Alternativen zwischen denen man sich entscheiden müsse. In Wirklichkeit muss man natürlich alle möglichen Strategien benutzen um den CO2- Ausstoss zu reduzieren. Nicht nur die beste, nicht erst irgendwann, jetzt.

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