Forum: Wirtschaft
Gutachten zur CO2-Steuer: "Für die Autofahrer würde sich der Benzinpreis um 37 Cent e
Patrick Pleul / DPA

Ein neues Gutachten der Wirtschaftsweisen setzt die GroKo unter Druck. Die Forderung: CO2 braucht einen Preis. Aber den Streit um die Klimasteuer wollen die Ökonomen Christoph Schmidt und Ottmar Edenhofer nicht entscheiden.

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kado1 12.07.2019, 12:59
280. Genau das verstehen

Zitat von herbert
Wie wird hier geschrieben Weltweit ist Klimaschutz nicht gerade auf dem Vormarsch. In den USA und Brasilien sind Präsidenten an der Macht, die den Treibhauseffekt für Fake News halten, und in weiten Teilen der Dritten Welt wird ein neues Kohlekraftwerk nach dem anderen ans Netz genommen. Nicht zu vergessen Indien und China mit 4000 Kohlekraftwerke ! Anstatt nun hier massiv an und einzugreifen spielt man in Germany verrückt und man stellt das deutsche Klima so hin, als wenn wir die Hauptverursacher sind und das Klima retten können. Wenn man ein Klimafeuer löschen will, dann muss man zuerst an die großen Feuer ran wie China, Indien USA Die Ökonomen Christoph Schmidt und Ottmar Edenhofer haben gut lachen, denn ihr Einkommen steckt eine CO2 Steuer gut weg. Der kleien Mann auf der Strasse mit kleinem Einkommen soll sich nun ein E Auto kaufen? Noch höhere Steuern zahlen und sein kleines Haus isolieren und eine neue Heizung einbauen ? Noch einmal, wir haben ein Weltklima und kein reines deutsches Miniklima
viele nicht mit der spätrömischen Dekadenz (daran ist die Weltmacht des Römischen Reiches untergegangen, (das sagte Strauss und / oder Westerwelle bzgl. der Grünen)
Unser extrem teurer Beitrag bringt kaum etwas messbares, die USA, China, der Russe, die 3. Welt,...werden sehr viel mehr CO2 abgeben, als wir überhaupt einsparen können.
Die Bevölkerungsexplosion ist eher das grösste Problem mit immer mehr Mrd Menschen in kürzerer Zeit.
Wie wäre es mit der kostenlosen Verteilung der Pille o.ä., was ist humaner, Mill verhungern zu lassen oder statt 10,... um 2 Kinder?

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experte101 12.07.2019, 12:59
281. Wie wärs, wenn mal die Industrie zur Kasse gebeten würde?!

Ist klar.. die Autofahrer sind dann wieder die Dummen.
Die Industrie wird ihren Schrott ungehindert rausblasen - darauf kann man bei CDU/CSU Gift nehmen!

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reiner160367 12.07.2019, 13:00
282. Blödsinn

Bei der Industrie wurde doch gar nichts erreicht. Die Zahlen zwar mehr für Energie bekommen aber EEG Umlagen und andere Subventionen zurück.
Meine Firma hat sogar mit dem Energiesparen aufgehört weil wir sonst die EEG Rückzahlung nicht mehr bekommen!
Baut Regulierungen endlich ab und lässt den Markt machen.
Wenn es nach den Markt gegangen wäre hätten wir sehr wahrscheinlich keine Probleme mit Atommüll weil sich die Kernkraft nicht durchgesetzt hätte, das war doch eine reine politische Entscheidung und zeigt wie wenig Ahnung die Politik hat.

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pförtner 12.07.2019, 13:01
283. Verschmutzungsrechte

Allein schon das Wort kotzt mich an.
Das jemand das Recht haben kann unsere Welt zu versauen, indem er sich das Recht auf Verschmutzung erkaufen kann.

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pragmatiker2017 12.07.2019, 13:01
284. Leider keine objektive Berichterstattung

Leider ist die Berichterstattung des Spiegels bei diesem Thema sehr tendenziös. Alleine die Überschrift führt in die Irre. Die beiden Interviewten sind Ökonomen und letztlich die falschen Ansprechpartner zum Thema Klimawandel. Das Thema ist am Ende überrepräsentiert und eine sachliche Diskussion findet nirgends statt. Stattdessen wird nur noch darüber berichtet, wie man dem Bürger zukünftig mehr Geld aus der Tasche zieht. Eventuell hat es einen Effekt auf das Klima, ganz bestimmt aber auf das verfügbare Einkommen.

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Gluehweintrinker 12.07.2019, 13:01
285. Der Weg zum Arbeitsplatz gehört zur Lebensgestaltung

Zitat von l_ama
Meine Frau verdient 1600? brutto im Monat im Krankenhaus, fährt dafür jeden Tag 65km pro Richtung. Acht ca 25000km pro Jahr bei 6l/100km sind das 1500l Diesel. Die Erhöhung ist also bereits anfangs mehr als die Entlastung. Naja sie ist ja auch Spitzenverdiener... Der andere Punkt, das Leute mit geringem Einkommen kleinere Wohnungen haben wird wohl tendenziell stimmen, aber oft haben die auch die älteren Wohnungen mit höherem Energiebedarf.
...und diese beruht auf absoluter Freiwilligkeit. Vor 50 Jahren hätte man Menschen für verrückt erklärt, wenn diese eine tägliche Pendelstrecke von zwei mal 65 km mit dem PKW fahren wollten. "Mobilität wird heutzutage erwartet." Ach, wirklich. Ich denke, das Krankenhaus akzeptiert auch Mitarbeiter, die in der Nachbarschaft wohnen. Es handelt sich also, wie wir lesen, um eine einzelne Person, welche in einem Kraftfahrzeug mit 6 Liter Dieseltreibstoff auf 100 km unterwegs ist. Halten Sie das für angemessen? Genau für solche Pendelstrecken eignen sich extrem sparsame Minifahrzeuge mit geringstem Treibstoffverbrauch von 3 Litern auf 100 km bzw. ein E-Mobil mit geringer reichweite ab 200 km. Dann hätten Sie nur noch Stromkosten, gar keine Benzin- oder Dieselkosten mehr. Und mit einem Vertrag für Stromlieferungen aus 100% Erneuerbaren Energien fiele noch nicht mal eine CO2-Steuer ab.

Niemand hat versprochen, dass unsere Party, die wir seit den 1980er Jahren feiern in Form grenzenlosen und weiter wachsenden Rohstoffverbrauchs, ungebremst und gleichbleibend billig (bzw. immer billigern werdend) so weiter gehen würde. Und wenn man dafür einen Kurzurlaub mit dem Flieger streichen muss, ja - dann wird das eben so sein. In 50 km Umkreis um Ihren Wohnort werden auch Sie garantiert passende Erholungsmöglichkeiten finden.

Übrigens: die Gattin darf eine Entfernungspaschale von ca. 4.300 EUR absetzen. Denkbar ist, die CO2-Steuer in Stufen über drei Jahre einzuführen, z.B. 3x 12 Cent zusätzlich. Denkbar ist dann auch, in ebensolche Stufen, z.B. 3x plus 3 Cent/km die Pendlerpauschale zu erhöhen. Damit entlastete man den Weg zum Job, aber nicht das Fahren aus privaten Gründen. Kinder zur Schule zu fahren, obwohl sie zu Fuß gehen könnten, gehört mit dazu.

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almeo 12.07.2019, 13:02
286.

Zitat von kritischobjektiv
[...] Enteignung macht da mehr Spass ;-)
Wie werden Sie denn durch einen CO2-Steuer enteignet?

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ganzeinfach 12.07.2019, 13:03
287. CO2 viel zu billig!

Mit der Idee von €50/t sei das Problem angegangen, kann ich noch nachvollziehen. Aber um den sinnlosen Liter Diesel in die Karre zu tanken, um danach in Rauchwolken aufzugehen, erzählt nur die halbe Wahrheit: Der Diesel hatte bis an die Tanke einen enormen Weg, der mit dieser Steuer nie den ganzen CO2-Verbrauch aufzeigt. Ausserdem ist in der Vollkostenrechnung die Erzeugung, Wartung und Entsorgung des Vehikels gänzlich unterschlagen. Ein wahrer Wert für eine Tonne CO2 liegt bei min. €500.-. Wenn ich einen Baum pflanze, der nach 80 überlebten Jahren gerade 1t CO2 in seinem Holz speichert, dann verbrauche ich bei einem Flug nach Malle und zurück inkl. Anfahrt und Urlaub schon 3 solcher Bäume. Pro Person. Also mal alles mit einbeziehen und die Verbräuche von CO2 Schleudern drastisch zurückschrauben. Jetzt. ganzeinfach

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apfelmännchen 12.07.2019, 13:03
288.

Zitat von Ottokar
die Energie zu verteuern wenn der Verbraucher das Geld über Bonuszahlungen zurück bekommt. Alles Augenwischerei. Der Energieverbrauch lässt sich nur reduzieren wenn es sehr teuer wird.
Der Spritpreis wurde bereits unter dem ökologischen Deckmäntelchen - und angeblich zur Sanierung der Rentenkasse - drastisch erhöht.
Welche CO-Reduktion wurde damit erreicht?

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muzepuckel 12.07.2019, 13:04
289. Wir werden am gründlichsten abgekocht.

Zitat von competa1
..Frankreich macht gerade das Fliegen teurer!
Toll, nur hat das Deutschland schon vor Jahren getan. Seit 2010 mit der Luftverkehrabgabe, die zudem höher ist, als was die Franzosen vorhaben.

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