Forum: Wirtschaft
Gutachten zur CO2-Steuer: "Für die Autofahrer würde sich der Benzinpreis um 37 Cent e
Patrick Pleul / DPA

Ein neues Gutachten der Wirtschaftsweisen setzt die GroKo unter Druck. Die Forderung: CO2 braucht einen Preis. Aber den Streit um die Klimasteuer wollen die Ökonomen Christoph Schmidt und Ottmar Edenhofer nicht entscheiden.

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viceman 12.07.2019, 15:04
420. in welcher welt leben sie denn?

Zitat von hitchhiker42
Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Wir brauchen so schnell wie möglich einen gerechten Preis für CO2! Und an alle die hier den Weltuntergang an die Wand malen: Was ist grundsätzlich falsch an der Idee, die Kosten für die Schäden zu übernehmen, die man durch das eigene Handeln verursacht? Manches wird dann eben zu teuer und man kann es sich nicht mehr leisten. Das ist die Folge der gerechten Kosten, und es ist gut so. Es wäre viel unfairer, diese Kosten auf unsere Kinder zu verschieben. Zumal es dann voraussichtlich noch viel teurer werden wird.
wie kann diese gesellschaft einen "gerechten preis" für co2 vorlegen ? wir brauchen so etwas doch gar nicht, einen zusätzliche steuer schon erst recht nicht ! einfach mal radikal und konsequent sein, kohleausstieg jetzt - so wie man die atomkraftwerke abgeschaltet hat - das wart klimapolitischen schwachsinn übrigends - die kohlestinker weg! es war zu lesen, daß gaskraftwerke abgeschaltet wurden, weil nicht benötigt oder gar nicht gebaut werden, weil -angeblich - zu teuer ... nun ja man kann ja auch die solarenergie wieder beleben ...

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astistia 12.07.2019, 15:05
421. Bei Ihnen fehlt dafür Substanz ...

Zitat von wwissen
Jaaaa, da haben Sie Recht: Bei diesem Porsche-Herrchen kann nicht so viel Substanz in der Beinbekleidung stecken. Bleibt ihm zu wünschen, dass er als Erster die Folgen seinen Handelns zu spüren bekommt. Wäre nur gerecht.
im Oberstübchen. Ich hoffe Sie merken es zuerst, wenn Sie zum Flaschen sammeln aufbrechen, weil unsere Industrie und Hunderttausende Beitragszahler für die Renten fehlen. Mit der Jugend von heute können Sie nicht rechnen. Die meisten werden erben und der Rest für einen Niedriglohn irgendwas mit Medien machen.

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astistia 12.07.2019, 15:07
422. Können Sie das Belegen ?

Zitat von Ökofred
40% aller gefahrenen Kilometer sind nicht zu oder von der Arbeit oder irgendwie mit Arbeit verbunden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass such jemand aus Spaß in den Stau stellt oder über volle Autobahnen quält.

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frankcrx 12.07.2019, 15:07
423.

Zitat von Kolin
Wann machen Politiker der Bevölkerung endlich klar, dass der Klimaschutz viel Geld und viel Verzicht kostet. Je länger wir tatenlos zusehen umso teurer wird es. Wir haben jahrzehntelang weit über unsere Verhältnisse gelebt. Man könnte beispielsweise die Einnahmen aus der CO2 Steuer in den öffentlichen Nahverkehr investieren und ihn dann für alle kostenlos anbieten, notfalls staatlich subventioniert. Das Argument, dass Geringverdiener durch höhere Kosten benachteiligt würden, lasse ich nicht gelten. Es war schon immer so, dass sich ärmere Leute weniger leisten konnten. Wir müssen unseren Konsum drastisch senken. Es muß aufhören, dass 50% der Lebensmittel im Müll landen oder Kleidung einmal getragen weggeworfen werden. Mehr Verzicht würde unseren Lebensstandard nicht wesentlich senken. Der Mensch braucht so wenig !!!!
Der Ausbau des ÖPNV würde, um ca 20% des Individualverkehr auszunehmen, allein in den 80 größten Städten, bei einem Schnitt von 20 Milliarden pro Stadt mal so 1,6 BILLIONEN Euro kosten.
WER soll das bezahlen? Und dann auch noch kostenlos?
Na träumen sie mal weiter.

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spigalli 12.07.2019, 15:11
424. Weil...

Zitat von siri_paibun
...Warum verbietet man nicht einfach PKWs mit mehr als 1100kg und mehr als 90PS? ... ODer macht größere Autos in der Steuer so teuer, dass auch die Firmenflotten diese nicht mehr anschaffen.
...das Prinzip bedeuten würde, dass nur noch so viel konsumiert würde, wie benötigt, und dadurch die Wirtschaft nicht so schnell wüchse, wie bei der Finanzplanung angenommen, und als Folge dessen unser aller Altersvorsorge nicht so stark gedeckt wäre, wie angenommen.

Wer könnte sowas wollen? Geben wir uns lieber der Illusion hin, alles wäre gut...wenn die Altersvorsorge trotzdem platzt, weil die Profite in den Taschn weniger landen, dann liegt da wenigstens nicht an uns!

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frankcrx 12.07.2019, 15:11
425.

Zitat von hausfeen
... schon den Umstieg geschafft. Der Staat muss für die Infrastuktur sorgen (Ladestationen, dynamisches Laden auf der Autobahn, Wasserstofftankstellen) und die Industrie für die Produkte. Wie in Norwegen kann man dann Strafabgaben auf Verbrenner verhängen und diese dann 1:1 als Subvention auf E.Moble legen. Die ersten E-Mobile gäbe es somit fast gratis. Und die Autohersteller würden endlich Gas, sorry, Strom geben.
Sorry aber diesen Stromschwachsinn kann ich echt bald nicht mehr lesen. Das E-Auto hat KEINE Zukunft. Es taugt höchstens als Nischenmodell.

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Peter Klein 2 12.07.2019, 15:13
426. Reisserische Überschrift in SP+

Ich habe dieses Interview gelesen. Und dachte, da wird das Thema einmal so dargestellt, dass zumindest die interessierte Bevölkerung nicht gleich rot sieht und anfängt sich über die Umsetzbarkeit einer Klimapolitik Gedanken zu machen. Und auch die Vorteile sehen kann.
Und dann lese ich diese reißerische Überschrift bei SP+ :
"37 Cent mehr für einen Liter Benzin"
Leute - wollen wir das Thema seriös angehen oder muss nur mit aller Gewalt Quote gemacht werden. Wie wärs mal mit der Überschrift:
"Jeder Bürger soll in Zukunft eine Klimadividende von 250 € jährlich vom Staat erhalten"
Warum immer die Überschriften, bei denen allen, die nicht genauer nachlesen und nachdenken sofort das Messer in der Tasche aufgeht?
Schade, die Wirtschaftsweisen hatten ja wirklich differenziert ausgedrückt was gemacht werden muss und wie diese CO2-Steuer wirken soll, warum macht Ihr das gleich im nächsten Atemzug wieder kaputt?
Ein verärgerter Leser...

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muunoy 12.07.2019, 15:18
427. Haben wir schon gemacht

Zitat von competa1
..Frankreich macht gerade das Fliegen teurer!
Frankreich führt eine Ticket-Steuer ein, die wir schon haben. Bei uns ist sie wie üblich teurer. Leute, lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen. Es kommt zum Thema Klimahysterie eine Falschmeldung nach der anderen. Man kann es schon nicht mehr hören. Stuss wie "Noch nie war es heißer als in diesem Juni" lese ich inzwischen jeden Tag. Geht es noch. Wie viele Menschen sind so deppert, dass sie den Medienblödsinn eigentlich noch glauben?

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freudig2000 12.07.2019, 15:19
428. Wahnsinn

Ich bin gegen jede Art von Co2 Steuer. Dies möchte ich auch begründen. Eine Ausnahme könnte ich mir vorstellen, wenn im Gegenzug die Lohnsteuer drastisch reduziert wird. Eine Mehrbelastung von Menschen und Industrie halte ich wirtschaftlich für ein Katastrophe. Zudem möchte gerne einmal die Diskussion wesentlich grundsätzlicher führen. Scheinbar ist es heute üblich, Punkt 3 vor Punkt 1 zu bearbeiten (eigene Erfahrung aus meinem Tätigkeitsbereich). Deshalb zurück zum Anfang.
Unabhängig von den Ursachen glaube ich den Forschern, dass sich das Erdklima erwärmt. Ich ziehe auch nicht in Zweifel das dies zu einem maßgeblichen Teil vom Menschen, durch die erhöhten Emissionen von Co2, bedingt ist.
Was mich aber stört ist die Panik, die Weltuntergangsvorstellung die damit, scheinbar besonders bei den jüngeren Mitbürgern einhergehen (Fridays for Future). Für alle die Meinung eines alten weißen Mannes (Mitte 50) sowieso für irrelevant halten, können hier aufhören zu lesen ( sorry, konnte ich mir nicht verkneifen).
Das Erdklima erwärmt sich, dies ist zunächst weder positiv noch negativ, schon gar keine Katastrophe. Würde sich das Erdklima abkühlen, wäre dies wesentlich problematischer (siehe die Auswirkungen der kleinen Eiszeit im Mittelalter). Generell bedeutet eine Erwärmung landwirtschaftlich bessere Anbaumöglichkeiten bei ausreichendem Niederschlag. Dazu liegen mir aber keine Informationen vor (wenn jemand dazu Quellen hat, gerne nennen). Tatsache durch eine Erderwärmung wird die Erde nicht zu einem Wüstenplaneten, dies scheint aber in den Köpfen viele Menschen herumzugeistern. Die Erwärmung führt zu einer höheren Verdunstung die wiederum als Niederschlag auf die Erde niederfällt. Hier wäre eine regionale Darstellung der Erwärmung und des Niederschlags sehr hilfreich. Ich denke aber das kein Modell dies wirklich leisten kann. Zumal Rückkopplungseffekte schwer einzuschätzen sein werden. Als Beispiel sei hier der Golfstrom genannt. Aufgrund der Erwärmung könnte dieser schwächer oder ganz zum erliegen kommen. Dem Golfstrom verdankt gerade England sein recht mildes Klima. Was wird passieren? Gegen die Temperaturen in Westeuropa dann sogar wieder zurück. Zu diesem Thema könnte man noch vieles schreiben, sprengt aber den Rahmen. Auch will ich nicht die negativen folgen negieren Anstieg des Meeresspiegel, abtauen des Permafrostes und dadurch Destabilisierung im Gebirge. Jedoch treten diese Folgen nicht ad hoc ein, sondern über einen längeren Zeitraum, so dass wir darauf durchaus reagieren können. Fazit: Zur Panik und Aktionismus besteht keinerlei Anlass.
Unsinn: Gerade in der Diskussion der Fridays for Future Aktivisten wird häufig suggeriert, dass nichts gemacht worden ist. Dies ist natürlich völliger Nonsens. Deutschland hat trotz Wirtschafts – und Bevölkerungswachstum und den nicht Ausbau der Kernenergie seien Co2 Ausstoß seit 1990 um rund 27% reduziert, Eu-28-Staaten um rund 24%. China hat in dieser Zeit seinen Co2 mindestens vervierfacht, in der USA ist er fast gleichgeblieben. In Indien hat er sich ungefähr verdreifacht.

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andregera 12.07.2019, 15:19
429. Also irgendwann ist dann

mal das Maß voll.
Alleine der Arbeitsweg, zumindest bei mir, monatlich 300-400€ nur für Kraftstoff, Steuer, Versicherung. Die Erhaltung des Fahrzeuges als fahrtauglich, sprich Inspektionen und Werkstattkosten, sind da noch gar nicht dabei.
Wenn das so kommen sollte, werde ich ausrechnen müssen, ob sich überhaupt noch der Weg zur Arbeit auszahlt. Es könnte dann durchaus sein, das ich mit Hartz4 ohne früh aufstehen finanziell kein minus mache.

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