Forum: Wirtschaft
Gute Geschäfte im Einzelhandel: Die Deutschen kaufen und kaufen
DPA

Die Deutschen frönen der Lust am Shoppen: Die Umsätze im Einzelhandel sind im Juni stark gestiegen. Besonders kräftig boomt der Internet- und Versandhandel.

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juergw. 31.07.2015, 10:14
1. Lustgefühle durch shopping ?

Spätestens bei dem Anblick des Girokontos und den Überziehungszinsen rutscht die Lust am shopping in den Keller.Dann steht irgendwann Peter Zwegert vor der Tür-der Schuldenoptimierer.

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fatherted98 31.07.2015, 10:27
2. Logisch...

...kaufen solange man für das Geld noch was bekommt...auf dem Konto verliert das Geld nur an Wert...deshalb alles in den Konsum stecken. Die Politik die das verzapft hat wird irgendwann mal aufwachen und einer überschuldeten Bevölkerung gegenüberstehen...und dann geht wieder das Gejammer los...warum nur, wer ist Schuld usw.

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Bernie59 31.07.2015, 10:50
3. Anti-Zyklisch

Da Konsum für mich keine Ersatzbefriedigung für ein leeres Leben ist, kann ich in Ruhe antizyklisch handeln. Die wahren Dinge kann man eh nicht kaufen. Normaler Konsum, Dinge die man wirklich braucht, oder hochwertigere Artikel kaufen, die nicht in einem halben Jahr "out" sind usw. Auf der anderen Seite, den Staat freut es und braucht nicht unnötiger Weise an der Steuerschraube drehen. Also Leute, kauft was das Zeug hält.

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ftester 31.07.2015, 10:50
4. Genau

, so agiere ich die letzten 2 Jahre, jeder Euro wird sofort in Sachwerte investiert, (Haus, Grundstücke, hochwertige, langlebige Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge), Euro-Guthaben abgehoben, in Fremdwährungen getauscht und sicher untergebracht. Will ja nicht "mein Griechenland/Zypern" erleben:-)) Mein Euro-Konto hat nur noch die monatlichen Lebenshaltungskosten drauf.

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Berg 31.07.2015, 10:56
5.

Nun werden uns Internet-Bestellungen als "Shopping" vermittelt. Leute, Shopping - das ist durch die Stadt und die Geschäfte laufen und DORT einkaufen! Und das geht so stark zurück, dass laufend Geschäfte, ganze Center aufgeben müssen. Alles in allem ein Wohlstandsproblem.

Wer mehr einkauft, als Geld vorhanden ist, war schon immer ein Schuldenmacher, nicht erst heute. Und weder "die Politik" noch Herr Zwegat sind daran schuld. Auf Pump Konsumartikel kaufen gilt schon immer als unvernünftig und gefährlich. Darlehen für Hausbau und Geschäftsbetrieb sind dagegen vernünftig.

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donadoni 31.07.2015, 11:13
6. Die Deutschen wissen, was auf sie zukommt

Als da wären:

Steuererhöhungen, Staatsbankrott, Geldentwertung, Währungsreform, Zwangsarbeit, Enteignungen, möglicherweise sogar ein 3. Weltkrieg, Flucht und Vertreibung, Besetzung Deutschlands usw. usw.

Warum da nicht in den letzten Tagen des relativen Friedens noch ein bisschen das Leben genießen, so lange es noch geht? Es ist wie das Pfeifen im Walde.

Allle spüren es, dass die Luft zum Schneiden dick ist. So wie bisher konnte es nicht weiter gehen.

50% in der Wirtschaft ist Psychologie.

SPON hätte den Artikel ganzheitlicher schreiben und das politische Umfeld beleuchten sollen.

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PeterPe 31.07.2015, 11:30
7. Schoen!

Objektiv betrachtet geht es den Deutschen materiell so gut wie nie, und warum soll man das Geld nicht ausgeben? Dann profitieren auch andere davon.

Ausserdem: Das letzte Hemd hat keine Taschen.

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mthoma27 31.07.2015, 11:31
8. Headline vs Text

Ehrlich, was soll das?
Headline: "Die Umsätze im Einzelhandel sind im Juni stark gestiegen".
Im Text ganz unten:
"Im Vergleich zum Mai 2015 sank der Einzelhandelsumsatz im Juni allerdings um 2,3 Prozent."
???????????

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Nonvaio01 31.07.2015, 11:31
9. nicht ganz richtig

Zitat von Berg
Nun werden uns Internet-Bestellungen als "Shopping" vermittelt. Leute, Shopping - das ist durch die Stadt und die Geschäfte laufen und DORT einkaufen! Und das geht so stark zurück, dass laufend Geschäfte, ganze Center aufgeben müssen. Alles in allem ein Wohlstandsproblem.
Shopping ist Einkaufen, komt von dem wort shop, wobei ein Shop nicht unbedingt der laden um die ecke sein muss.

Das immer mehr leute online kaufen, liegt evtl auch daran das uns die Stadt Herren mit immer weniger park moeglichkeiten begluecken, dazu dann immer hoehere preise fuers parken.

Im Laden hat man eh meist pampige ueberarbeitete Angestellte, was normal ist, bei einem hungerlohn ist freundlichkeit eben nicht im preis.

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