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Gute Geschäftslage: Autobauer geben weniger Rabatt
DPA

Ob beim Händler oder im Internet: Wegen der guten Konjunktur fahren Autohersteller ihre Rabatte zurück. Neuwagenkäufer müssen sich laut einer Studie darauf einstellen: "Die Zeit der ganz großen Schnäppchen ist vorbei".

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anders_denker 04.05.2015, 14:38
1. Mit Ibiza und Leon

hab ich dann doch wieder einen Polo (bzw beim Leon einen Golf oder A3) nur in schön aber mit bewährter Wolfsburger Konzernware unterm Blech.

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AndreHa 04.05.2015, 14:39
2.

Uff. Gerade noch mal Glück gehabt. Seit letzter Woche sitze ich in meinem Neuwagen mit 30% Nachlass.

:-D

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doktorfeinfinger 04.05.2015, 14:40
3. naja, das Pfeifen im Walde

So wie der Präsident Bauernverbandes alljährlich steigende Preise prophezeit, möchte auch die Autoindustrie Verbraucher auf sicnkende Rabatte einstimmen. Ob ausgerechnet VW & Co. dies auch mittelfristig in den aktuellen Chaostagen durchsetzen können möchte ich mal stark bezweifeln. Es gibt zu starke Konkurrenz.

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tangarra 04.05.2015, 14:44
4. Warum nicht so preiswert wie in USA?

Bei jedem meiner USA-Aufenthalte muss ich feststellen, dass es auch in USA gute Autos gibt, die sich von den in Deutschland angebotenen durch irgendetwas unterscheiden, was ich während des Gebrauchs zwar nicht heruagefunden habe, aber offensichtlich die großen Preisunterschiede rechtfertigt.

Der letzte Leihwagen jetzt im April war ein Nissan Note, der hinten erfreulich viel Platz hatte aber deshalb einen etwas kleineren Kofferraum. Er hatte eine 4-Gang-Automatik und einen 1,6 Liter Motor und hat auf 3700 km sich mit 5,5 Liter/100 km zufrieden gegeben - übrigens bei zügiger Fahrweise. Kostet in USA 15.600$.

Meine Begeisterung führte mich zum deutschen Nissan Händler: Mindestens 20.000 Euro und dann auch noch nur eine kleine Maschine mit 1,2 Liter.

Was um aller Welt rechtfertigt den Preisunterschied? Kann mir mal jemand die Welt erklären?

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keyghobad 04.05.2015, 14:56
5. Ursache und Wirkung

Ich lebe in Spanien und jedes Frühjahr wird vorhergesagt, daß die Immobilienpreise diesmal aber ganz bestimmt und mit Sicherheit steigen werden. Die Angebotspreise steigen dann prompt - mehr verkauft wurde bisher aber noch nie. Zum Herbst wurde dann bisher immer wieder ein noch niedrigeres Preisniveau als vorher erreicht. Wird bei VW wohl genauso sein.

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Ichbines2 04.05.2015, 15:09
6. Autos teurer?

Gerade seit ein paar Wochen fällt doch auf, dass jede noch so blöde Wiese randvoll steht mit Autos, fast so, wie kurz vor der DDR-Öffnung. Die Autos sind - das wiederum stimmt - sehr teuer.

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bernd.stromberg 04.05.2015, 15:11
7.

Zitat von tangarra
Bei jedem meiner USA-Aufenthalte muss ich feststellen, dass es auch in USA gute Autos gibt, die sich von den in Deutschland angebotenen durch irgendetwas unterscheiden, was ich während des Gebrauchs zwar nicht heruagefunden habe, aber offensichtlich die großen Preisunterschiede rechtfertigt. Der letzte......
Seltsam, der Nissan Note ist schließlich in Deutschland ab 13.990€ erhätlich, siehe:
http://www.nissan.de/DE/de/vehicle/city-cars/note.html?cid=psmbOOFdSn1_dc

In den USA ist er ab 14180$ erhätlich. Dabei ist zu berücksichtigen dass bei diesem Preis NICHT die Sales Tax (Mehrwertsteuer) integriert ist! Da kommen je nach US-Bundesstaat also noch mal xx% auf den Kaufpreis hinauf.

Sie müssten auch noch erläutern wie eine "zügige Fahrweise" in den USA sehen soll, wenn man bedenkt dass die oft Schnurgraden, kilometerlangen Highways strikt begrenzt sind.

Ja, in den USA werden anderen Motoren und Automatiken angeboten, da die Streckenverhältnisse eben ganz andere sind, als in einem dichtbesiedelten Flächenstaat wie Deutschland. Auch daraus ergeben sich Preisunterschiede.

Der US-Jetta hat beispielsweise einen viel simpler konstruierten, klassischen Motor - selbiges gilt für die Automatik. Da den Amis das reicht, und es dort über den Preis geht. Das ist natürlich deutlich günstiger.

Bei uns sind dagegen andere Motoren und Effizienz gefragt.

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bartholomew_simpson 04.05.2015, 15:13
8.

Irgendwie müssen sich ja die deutschen Autohersteller Mut machen.

Bei der Foto-und Unterhaltungselektronik-Industrie kam in den siebziger Jahren das praktische Aus, nachdem wesentliche Entwicklungen verschlafen worden waren. Es waren nicht die Lohnkosten, die in Japan etwa ähnlich hoch sind, sondern Managementfehler.

Der heimischen Autoindustrie wird wohl ein ähnliches Schicksal blühen, da Zukunftsthemen nur zaghaft in Angriff genommen werden.

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Eduschu 04.05.2015, 15:15
9.

Zitat von tangarra
Bei jedem meiner USA-Aufenthalte muss ich feststellen, dass es auch in USA gute Autos gibt, die sich von den in Deutschland angebotenen durch irgendetwas unterscheiden, was ich während des Gebrauchs zwar nicht heruagefunden habe, aber offensichtlich die großen Preisunterschiede......
Die Autohersteller richten ihre Preise an dem Markt aus, auf dem sie verkaufen wollen. In Dänemark bekommen sie z.B. einen nagelneuen Golf netto viel billiger als in Deutschland, weil Dänemark neben der MwSt. von 25% noch 180 Prozent Neuwagenzulassungssteuer draufschlägt. Würde VW den gleichen Nettopreis wie in D ausweisen, könnten sie vermutlich kaum noch einen Wagen verkaufen. Also verzichten die lieber auf einen Teil des Gewinns, als stattdessen gar nichts zu verkaufen.

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