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Häuser und Wohnungen: So teuer sind Immobilien in Deutschlands Städten
DPA

2016 sind die Immobilienpreise erneut kräftig gestiegen. Eine Auswertung zeigt, wie viel Haus- oder Wohnungskäufer wo bezahlen müssen.

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vrdeutschland 18.07.2017, 10:23
40. @Serverus1985

Trösten Sie sich: wir haben Bekannte in München Wohnen mit - sagen wir mal - gutem Einkommen. Trotzdem ist das Thema "Eigentum" bei denen keins. Es ist abgehakt: Durch. Völlig illusorisch. Und damit leben sie extrem bequem. Können alles für den Urlaub und die Kinder raushauen. Andere suchen jahrelang nach der richtigen Immobilie, kalkulieren 3x am Tag die Zinsbelastung, schauen sich ständig Wohnungen an, dann mal wieder Häuser, dann mal wieder zurück zu Wohnungen und kaufen dann - weil ja die Zinsen morgen auf 6 % steigen könnten- eine faulen Kompromiss. Ja , ne, danke.
Wer sich heutzutage noch für eine Immobilie verknechtet, hat den Schuß nicht gehört. Man bedenke allein, dass eine Region Stuttgart nur vom Automobil abhängig ist. Und was, wenn die Autos dann dort nicht mehr gebaut werden ? Ruhrgebiet 2.0 ?

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beckerher 18.07.2017, 10:23
41. Trendumkehr

Wann werden die Leute von diesen überfüllten von Dauerstaus geplagten hippen Städte die Nase voll haben. Merken wieviel Geld sie für überteuerte Wohnungen ausgeben. Wieviel Zeit sie im Nahverkehr oder auf den verstopften Straßen verbringen. Und das alles nur um ein Kulturangebot zu haben, was dann mangels Geld und Zeit zu 99,99% nicht in Anspruch genommen werden kann.
Wann werden die Arbeitgeber endlich merken, dass ihre Mitarbeiter in diesen hippen Städten wegen der höheren Lebenshaltungskosten mehr Gehalt verlangen oder immer unzufriedener werden.

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henry.miller 18.07.2017, 10:23
42.

Mir machen weniger die Preise Sorge, als der Umstand , dass viele Geringverdiener sich die Stadt nicht mehr leiste können
Nachdem die Städte und Gemeinden munter am Markt mitgemischt und alles verkauft haben, was sie an Immobilien und Grundstücken besessen habwäen, ist der Markt jetzt sich selbst überlassen

Das fehlen an nennenswertem sozialem Wohnungsbau führt zu Verdrängung ärmerer Schichten der Gesellschaft an den Stadtrand
Sehr bedauerlich

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hefe21 18.07.2017, 10:28
43. Grundbücherliche Sicherstellung

Zitat von voneisenstein
"In der Hansestadt lohnte es sich aber, auch in guten (5505 Euro pro Quadratmeter) und in mittleren Lagen (4985 Euro) zu suchen. Die Preise waren dort im Vergleich zu sehr guten Lagen besonders günstig. " 4.985 Euro nennt die Stiftung Warentest also "besonders [sic] günstig"? Hier......
"Hier haben sich doch offenbar alle Maßstäbe grotesk verschoben" Danke, das ist der Schlüsselsatz zur Marktsituation aber auch zu Teilen des Artikels. Es ist wohl eher ein Scherz, die Differenz zwischen "guten" und "mittleren" Lagen in H in dieser engen Preisspanne zu suchen. Die Preishöhe 5000 Euro galt vor einiger Zeit noch für gute Lagen in München - der Preis hat sich angeblich nonchalant einfach mal so verdoppelt. Wenns stimmt, fragt man sich vor allem: WELCHES Geld fliesst da so hemmungslos in den Markt? Statt wild mit Zahlen um sich zu werfen, sollte die Wahrheitspresse schleunigst in den Grundbüchern recherchieren. Dort sind die tatsächlichen Kaufsummen und vor allem die Eigentümer vermerkt, beides dient dann zur Volksaufklärung, was gerade auf dem deutschen Wohnungsmarkt aufgeführt wird. Es besteht ja der dringende Verdacht, dass massenhaft kreditbetrugsgeneriertes Geld aus bekannten Teilen der Eurozone das viel mühsamer geschaffene einheimische Anlagekapital aussticht.
Der Targetsaldo spricht da ja eine eindeutige Sprache.

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Kurt-C. Hose 18.07.2017, 10:28
44.

Zitat von severus1985
In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei verschiedene "Klassen". Die einen, die entweder ein Haus / eine Wohnung erben oder das nötige Startkapital von den Eltern bekommen und die anderen, die eben diese Unterstützung nicht haben und für die es mehr oder weniger ......
Kann ich gut verstehen. Ich fände es deshalb gut, wenn in diesen Zeiten, wo immer über Altersarmut, Investitionsförderung und Rententhemen geredet wird, der Staat jungen Familien eigenkapitalersetzende Darlehen ohne Zinsen geben würde (meinetwegen max. 10% der Kaufsumme bis max. 50 T€, auf 20 Jahre). Dann könnten auch die, die von den Eltern nichts erben, sich eine Immobilie kaufen, damit etwas für Investitionen, für die eigene Altersvorsorge und und für die eigene Vermögensbildung tun. Die KfW macht das am Ende nicht im notwendigen Umfang, um jemandem der zwar Einkommen, aber kein Vermögen hat, den Kauf einer Immobilie zu ermöglichen.

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chuckamuck 18.07.2017, 10:33
45.

Zitat von severus1985
In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei verschiedene "Klassen". Die einen, die entweder ein Haus / eine Wohnung erben oder das nötige Startkapital von den Eltern bekommen und die anderen, die eben diese Unterstützung nicht haben und für die es mehr oder weniger ......
Ihre Erläuterungen spiegeln sich eins zu eins in der Situation in meinem Bekanntenkreis bzw. in meiner wider.
In meinem Bekanntenkreis erstreckt sich die Alterstruktur von Ende 20 bis Mitte 30. Die wenigsten konnten sich bislang eine Immobilie leisten, obwohl gut ausgebildet und arbeitstätig. Jene, die sich eine Immobilie angeschafft haben, konnten dies -wie Sie schon erläutert haben- nur, weil sie den entsprechenden "Backup" von zu Hause hatten.
Der Rest befindet sich in der Ansparphase. Erschreckend ist hierbei, dass vielen weiterhin trotzdem eine 100%-Finanzierung blühend wird, da das Ersparte wahrscheinlich für die Kaufnebenkosten (rd. 14%, Makler, GrEStG, Notar, etc.) draufgehen wird. Für eine Bruchbude (mit erheblichem Sanierungsstau) hier im Rhein-Main-Gebiet muss man schon mal 350.000,00 Euro (netto) zahlen. Die Nebenkosten würden dementspechend knapp 50.000 Euro betragen....
Die Ansparung dieses Eigenkapitals wird jedoch durch sehr hohe Mieten erheblich erschwert. Ebenso läuft einem irgendwann die Zeit zum Tilgen davon.

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Sokol 18.07.2017, 10:35
46. Unverschämte Preise

sind das mittlerweile, welche für abgewrackte Immobilien verlangt werden. Sehe das an meinen Nachbarn, bei denen womöglich noch die Kinder abbezahlen werden, während wir schon längst fertig damit sind. Und nein, keiner von uns hat irgendwas geerbt, wir haben vorher gespart, dann dafür hart gearbeitet, zum normalen Job jeder von uns noch ein Nebenjob und wir haben auf vieles verzichtet, wo manche konsumieren bis zum umfallen. Es heißt eben Prioritäten setzen und ja ich bin stolz darauf, meinen Kindern, die kamen, nachdem wir fast abbezahlt hatten, was zu hinterlassen. Ob sie es dann zu schätzen wissen, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Warum muss man außerdem immer mitten im Ballungszentrum wohnen? Ich finde das ein Unding. Mittlerweile haben auch viele ländliche Gebiete einiges zu bieten und ich bin mir sicher, dass in manchen Gegenden noch ein Umdenken stattfinden wird. Außerdem kann man da meist noch ziemlich günstig kaufen.

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Malto Cortese 18.07.2017, 10:38
47.

Zitat von kenterziege
...im besten konservativen Sinne Werte geschaffen und die anderen Eltern haben in sozialdemokratischer Manier geschützt zur Miete gewohnt und ihr Geld in Mallorca oder sonst wo gelassen. In den 60er und 70er Jahren konnte fast jeder ......
Foristen hergeschaut: wir blicken auf das ideologisch vergiftete Menschenbild der Agenda 2010.

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der.tommy 18.07.2017, 10:41
48. @mogel

Blöd nur dass die Löhne der meisten Menschen nicht derart steigen wie die Kaufpreise. Ihr Kommentar ist daher zu allererst eins: anmaßend und selbstgefällig.

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StromkundeHH 18.07.2017, 10:44
49. Die Kugel Eis...

Zitat von wrkffm
In Hamburg kosteten Eigentumswohnungen in sehr guter Lage 7455 Euro pro Quadratmeter - der zweithöchste Wert in Deutschland. Also für rund 100 qm eine 3/4 Million €. Das wären bei immer noch aktuellem Umtauschkurs DM/€ ( 1.96 ) : 1.461.200.- DM, ......
...kostete umgerechnet auch 2,60 DM. Ist das besser nachvollziehbar? Die Immoblie bleibt, das Genussmittel ist nach kurzer Zeit verbraucht.

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