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Häuser zum Schnäppchenpreis: Wann sich Billig-Immobilien lohnen
DPA

Es gibt sie noch, die Häuschen zum Niedrigpreis, auch in Deutschland. Doch Vorsicht: Selbst bei Kaufsummen unter 25.000 Euro gehen Sie Risiken ein. Diese Punkte sollten Sie beachten.

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Thunder79 10.09.2016, 13:20
1.

Als Stuttgarter bekommt man ja bei solchen Preisen echt ins Staunen. Aber natürlich möchte auch ich nicht dort wohnen. Da zahle ich lieber für meine Eigentumswohnung soviel wie andere ein Haus dafür zahlen, hab aber die Vorteile einer Großstadt bzw. deren Nähe. Wohne ja nicht direkt im Kessel... ;-)

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Hilfskraft 10.09.2016, 13:21
2. aha !

die Häuschen zum Schnäppchenpreis gibt es noch!
Also Schrott-Immos, an denen man als Privatmensch finanziell kaputt geht.
Danke!
Brauche ich nicht.

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k70-ingo 10.09.2016, 14:15
3.

Zitat von Hilfskraft
die Häuschen zum Schnäppchenpreis gibt es noch! Also Schrott-Immos, an denen man als Privatmensch finanziell kaputt geht. Danke! Brauche ich nicht.
Der finanzielle Ruin muß nicht die zwingende Folge sein. Abgesehen von den äußerst übersichtlichen Größenordnungen beim Kauf kommt es darauf an, was man in der Folge hineinsteckt. Theoretisch könnte man es ganz billig haben, indem man nichts renoviert und einfach so in der Butze haust.

Wobei Herr Tenhagen mit seiner Schätzung der Sanierungskosten weitab der Realität liegt. Für 14.000 bis 25.000 Euro läßt sich ein kleines bis mittleres Einfamilienhaus halbwegs renovieren, aber keinesfalls umfassend sanieren.

Die Angebotsanzeigen für diese abgewohnten und Oft kaputtgepfuschten Gammelbuden sind ein empfehlenswerter Quell der Freude. Da lassen sich die niedlichsten Euphemismen finden, wie: "Ein ungeschliffenes Juwel mit eigenwilligen Details für den begeisterungsfähigen Kreativen und unerschrockenen Selbermacher, der seine Träume verwirklichen will"

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larsmach 10.09.2016, 14:16
4. Für 50.000 EUR einen ...KREDIT aufnehmen!!??

Wo ich hinschaue, düsen Menschen in schicken Autos sogenannter "Premium"-Marken durch die Gegend - die kosten weitaus mehr als 50.000 EUR oder "25.000 EUR vor der Renovierung". Wer keine 50.000 EUR Erspartes hat, der sollte vernünftig sein und zur Miete wohnen. Die aktuelle Situation ist das Ergebnis einer SCHULDENkrise - haben wir das etwa schon vergessen!?

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fraho 10.09.2016, 14:30
5.

"Der Eigentümer war nach einer Trennung überschuldet und hatte keine Einigung mit der Bank gefunden. Die versuchte jetzt, mit der Zwangsversteigerung wenigstens einen Teil IHRES GELDES hereinzuholen."

Das dieses Geld das Geld der Bank ist stimmt insoweit, als dass dieses "Geld" vor der Kreditaufnahme noch gar nicht existiert hat und erst durch die Bank per Bilanzverlängerung erschaffen wurde. Quasi ein Mausklick - und dafür dürfen die nun den Sachwert kassieren. Ist doch toll König, äh, Bank zu sein.

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thai.land 10.09.2016, 14:43
6. Wie immer tiefsinnig die Kolumne!

Wenn man etwas investiert, kann man einen Fehler machen. Es sei denn man macht keinen Fehler, dann war es richtig.
Nur gut das für diese Weisheiten keine Bäume mehr gefällt werden.

Wie jedesmal wenn ich diese Kolumne lese wundere ich mich das man dafür Geld bekommen kann!

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jujo 10.09.2016, 15:10
7. ...

Tut mir leid, aber in der Ostdeutschen Provinz würde ich z.Z. nicht mal
ein Haus geschenkt nehmen. Bin gerade von Berlin die B196 über Sterlitz bis Rügen gefahren. Fast menschenllere Dörfer, keine Geschäfte. in jedem Dorf dem Verfall überlassene Leerstände.
Erschwerend kommt hinzu nicht zu wissen wie die Nachbarn politisch ticken. AFD und NPD lassen grüssen. Obwohl dort dürfte Rassismus eigentlich keine Rolle spielen, durch Abwesenheit von Ausländern und Migranten.

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benigno 10.09.2016, 15:29
8. Wie immer bei Herrn Tenhagen

frage ich mich auch hier, was er uns sagen will. Es ist einfach Geschmackssache, ob man in der Pampa wohnen will. Wenn man das will, ist der Kaufpreis ein Schnäppchen. Wenn nicht, würde man die Hütte auch geschenkt nicht nehmen. Eigentlich überflüssig, dieser Artikel.

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TS_Alien 10.09.2016, 15:42
9.

Wer noch nicht einmal 50000 Euro hat, sollte sich kein Haus kaufen. Denn er hätte das Geld für größere Reparaturen erst recht nicht. Und die werden irgendwann anstehen.

Viele teure Autos sind geleast oder laufen als Firmenwagen. Bei Autos kommt noch hinzu, dass viele damit angeben wollen (lächerlich, aber wahr).

In manchen Städten würde ich im Moment keine Immobilie kaufen. Die Preise sind viel zu hoch, da wirft man viel Geld zum Fenster heraus.

Zur Miete wohnen ist gar nicht so schlecht. Man ist nicht an eine Immobilie gebunden und kann in Ruhe abwarten, wie sich eine Wohngegend ändert, ohne gleich panisch zu werden, wenn die Wohngegend sozial absteigt.

Zur Miete wohnen ist auch nicht unbedingt teurer. Wer eine Immobilie schnell abbezahlen kann, der spart sicher Geld. Wer jedoch eine Immobilie über Jahrzehnte abbezahlen muss, der wird in vielen Fällen eine Menge Geld an die Bank bezahlen. Eine saubere Rechnung kann so manchen potentiellen Immobilienbesitzer vor diesem Schritt bewahren.

Eine Immobilie JWD ist nie eine gute Wahl. Selbst als Rentner nicht. Denn im Alter sollten Geschäfte und Ärzte gut erreichbar sein.

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