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Haftbeschwerde verworfen: Audi-Chef Stadler bleibt im Gefängnis
DPA

Seit acht Wochen sitzt Rupert Stadler in Untersuchungshaft - und wird dies noch länger tun. Das Landgericht München hat eine Haftbeschwerde des beurlaubten Audi-Chefs verworfen: Es bestehe weiter Verdunkelungsgefahr.

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meister_proper 13.08.2018, 12:41
1. Gut so!

Man glaubt ja kaum noch daran, dass die Mächtigen mal zur Verantwortung gezogen werden. Herr Stadler hat wohl auch nicht daran geglaubt und während der laufenden Untersuchungen versucht diese zu beeinflussen. Da ist das konsequente Vorgehen absolut gerechtfertigt.

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saftschubse 13.08.2018, 12:43
2. Er soll ruhig im Gefängnis bleiben

Er gehört ja zu den eifrigsten Vertuschern und versucht noch Kritiker aus der Firma
mundtot zu machen. Wird Zeit dass endlich mal die wirklich Verantwortlichen an den
Pranger kommen, es handelt sich schließlich nicht um "Schummelei" wie immer behauptet
wird sondern um knallharten, vorsätzlichen Betrug

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blabla55 13.08.2018, 13:03
3.

Zitat von meister_proper
Man glaubt ja kaum noch daran, dass die Mächtigen mal zur Verantwortung gezogen werden. Herr Stadler hat wohl auch nicht daran geglaubt und während der laufenden Untersuchungen versucht diese zu beeinflussen. Da ist das konsequente Vorgehen absolut gerechtfertigt.
Der Lauf des Verfahrens steht in der Strafprozeßordnung.

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pr8kerl 13.08.2018, 13:12
4. Wie stur und unklug war Stadler...

Stadler und seine Vorstandskollegen müssen sich wie Gott gefühlt haben, als erkennbar wurde, dass das CSU-geführte Verkehrsministerium nichts gegen den Massenbetrug unternehmen würde. Doch die Justiz und die Kunden werden die Audi-Bosse kleinlaut machen. Es dauert nur.

Mein Betrugsdiesel war mein dritter Audi. Geschätzt hat Audi an mir 15.000 Euro verdient, wenn ich die Kaufpreise der drei Autos (90.000 Euro) addiere. Nie im Leben werde ich wieder einen Audi oder einen VW kaufen und habe mich der Sammelklage angeschlossen. Ein guter Kunde ist verloren und damit künftiger Umsatz. Ein neuer Motor oder eine Hardware-Lösung wären für Audi deutlich günstiger gewesen. Jetzt muss das Unternehmen wohl mein Auto zurücknehmen.

Wie stur und unklug waren doch Stadler und seine Kollegen, nur auf Juristen zu hören, die das Drama nicht abwenden können. Hätte Stadler auf seine Marketingleute gehört, hätte sich das Unternehmen entschuldigt, wären Tausende Kunden bei der Stange geblieben.

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meister_proper 13.08.2018, 13:15
5. Will ich doch meinen...

Zitat von blabla55
Der Lauf des Verfahrens steht in der Strafprozeßordnung.
Aber was wollen Sie uns damit sagen?

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purple 13.08.2018, 13:46
6. Dämliche Rachejustiz

Hier versuchen ein paar wildgewordene Staatsanwälte sich auf Kosten dieses Mannes zu profilieren. Jedenfall ist Untersuchungshaft das allerletzte was man machen kann. Wer verteidigt hier noch die Menschenrechte?
Und an alle Dieselfahrer. JEDER, der es wissen wollte, wusste, daß Diesel Stickoxide in rauhen Mengen ausstoßen und dies auch heute noch tun.
Aber jedesmal, wenn ich das einem Dieselfahrer gesagt habe bin ich für blöd verkauft worden.

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citizen01 13.08.2018, 13:59
7. Mir ist unklar, warum die Aufklärung so lange dauert.

Jeder Vorstand muß innerhalb kürzester Zeit schon durch seine Mitarbeiter aufklären können, wer wann was veranlaßt und durchgeführt hat. Wenn Entscheidungen heimlich getroffen werden und die Nachprüfbarkeit nicht gewährleistet ist, können die Produkte nicht mehr als sicher angesehen werden.

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baggi66 13.08.2018, 14:04
8. Es gibt noch Gerechtigkeit

Und nach dem Verfahren wird der Staatsanwalt strafversetzt. Ich möchte hier wirklich einen Prozess sehen. Und eine Verurteilung. Ansonsten sind wir Deutschen ein Volk ohne Würde.

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meister_proper 13.08.2018, 14:07
9. What?

Zitat von purple
Hier versuchen ein paar wildgewordene Staatsanwälte sich auf Kosten dieses Mannes zu profilieren. Jedenfall ist Untersuchungshaft das allerletzte was man machen kann. Wer verteidigt hier noch die Menschenrechte? Und an alle Dieselfahrer. JEDER, der es wissen wollte, wusste, daß Diesel Stickoxide in rauhen Mengen ausstoßen und dies auch heute noch tun. Aber jedesmal, wenn ich das einem Dieselfahrer gesagt habe bin ich für blöd verkauft worden.
Können Sie mir diese verquere Logik mal erklären? Betrug ist kein Betrug, weil der Betrogene hätte wissen müssen (Woher? Von Ihnen?), dass das vom KBA zugelassene Produkt eine Software installiert hat, welche im Labor zu anderen Abgaswerten führt als auf der Straße? Und der Betrüger darf deswegen nicht strafrechtlich verfolgt werden, weil sein Betrug (für Sie) offensichtlich war? Und wenn er versucht die Ermittlungen zu behindern darf er dafür nicht in Untersuchungshaft genommen werden? Was für eine Rechtsauffassung habe Sie?

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