Forum: Wirtschaft
Halbjahresrekord: Mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom produziert
DPA

Erneuerbare Energien tragen stärker zur Stromversorgung in Deutschland bei: Erstmals sind binnen sechs Monaten 104 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wind, Solar, Wasserkraft und Biomasse produziert worden.

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scopyygd 02.07.2018, 10:15
20. Ziel nicht erreicht

Ziel der Energiewende war ja, den CO2 Ausstoß zu senken.
Dieses Ziel wurde nicht erreicht. Der CO2 Ausstoß pro Kopf steigt seit 2010 sogar wieder.
Idee gut, handwerklicher Pfusch.
Kopflose Energiewende, im Alleingang, bringt die höchsten Energiepreise in Europa (30,5 ct) und einen massiven Wohlstandsverlust gerade für den unteren Teil der Gesellschaft, ohne CO2 zu senken.
Zum Glück gibt es dann 8 Kernkraftwerke weniger, verbleiben 433.
Damit wird der Umstieg auf E-Mobilität noch schwieriger.
Liebe Bundesregierung, weiter so!

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seinedurchlaucht 02.07.2018, 10:16
21. Schön

Wurde dadurch auch CO2 eingespart, weil Kohlekraftwerke weniger laufen? Diese Information wäre auch wichtig, scheinbar aber nicht so viel, sonst wäre dies aufgeführt worden.

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eronx 02.07.2018, 10:19
22. Omg Deutschland! Wir sind nicht zu retten.

Da wird zunächst ein Wert in den Raum gestellt, der nichts sagt als das die erneuerbaren einen immer steigenden Anteil am Energiemix haben und das GESAMTE Forum dreht durch.
Die Grundstimmung ist einfach nur Anti. Kein Sinn in irgendeinem Kommentar. Genausowenig wie in diesem. Ja es gibt viele Unsicherheiten bei den erneuerbaren. Aber ich verstehe nicht warum die Pessimisten hier im Forum nicht mit der selben Brille auch mal einen Blick auf die Konventionellen werfen? Ich finde es richtig, dass solange keine Not herrscht, man eine Transformation diesen Ausmaßes vollzieht. Und lasst euch nicht beirren. Denn würden wir Ihrem Rat folgen, wieder auf konventionelle Energie setzen und in 20 Jahren dann uns dumm und dämlich zahlen, ökonomischen wie auch ökologisch und geopolitisch, werden hier alle ziemlich ruhig sein. Und am Ende will es keiner dieser Besserwisser gewesen sein.
Sie würden einfach dann weitermeckern. Im Zweifel übers Wetter und den nichtexistenten Klimawandel. Sinnlos.

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Anklaw1965 02.07.2018, 10:21
23. Mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom produziert

Und wir zahlen 30,5 Cent für KW mehr als jemanden in EU
Für den Rechnung kann ich mich nicht so richtig freuen

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moeh1 02.07.2018, 10:21
24. Erneuerbare Energie

Das ist eher eine schlechte Nachricht für die Verbraucher. Solange es keine HS Leitungen von Nord nach Süd gibt muss der überschüssige Strom an die Nachbarländer verteilt werden und die deutschen Stromkunden bezahlen dafür. Energiewende = Irrsinn hoch 3.

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syracusa 02.07.2018, 10:31
25.

Zitat von christian-h
Um diese zu reduzieren und den volatilen Strom aus PV/WK bedarfsgerecht zu machen sind Speicher notwendig, die sich aber aufgrund der Marktpreise nicht mehr wirtschaftlich rechnen.
Das ist falsch. Derzeit sorgen noch immer die konventionellen Kraftwerke für die notwendige Lastabdeckung. Dafür liefern sie heute noch 60% des Jahresstromverbrauchs. Dazu gibt es die heute auch schon vorhandenen regelbaren EE-Anlagen. Derzeit haben ja ngerade wg des volatilen EE-Stroms die Betreiber von Pumpspeicherkraftwerke größte Probleme, sich bzu refinanzieren, weil deren Bedarf erst mal gefallen ist!

Erst wenn der Anteil konventionell erzeugten Stroms unter 40% sinkt, treten EE-Überschüsse aus volatiler Erzeugung so häufig auf, dass sich die vorhandenen Speicher wieder lohnen, und dass sich auch der Neubau von Speichern lont. Das wird aber vermutlich eher noch dadurch befeuert, dass immer mehr Eigentümer von Miethäusern mit akkugepufferten PV-Anlagen zu Stromlieferanten ihrer Mieter werden. Da ist heute schon Netzparität erreicht, in 10 Jahren wird das eine lukrative Rendite abwerfen.
Die Kosten der Speicherung sind recht überschaubar, und sie spielen nach Umlage auf den gesamten Stromverbrauch praktisch keine Rolle mehr.

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syracusa 02.07.2018, 10:34
26.

Zitat von fotos
36% am Stromverbrauch in Deutschland. Das wäre eine seriöse Überschrift gewesen.
Das war 2017. Der Artikel beschäftigt sich mit der EE-Stromerzeugung im ersten Halbjahr 2018. Ihre Kritik beruht also auf aus fehlerhaftem Leseverständnis geborenen falschen Annahmen.

Im ersten Halbjahr 2018 lag demnach der Anteil von EE-Strom am Stromverbrauch bei ca 40%.

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aliof 02.07.2018, 10:35
27. Das sind doch Super Gute Nachrichten

Übersichtlich und aufbauend zum Wochenanfang zusammengestellt in diesem netten kleinen Artikel.

.. aber offenbar nur für die Mitdenkenden, die bedarfsweise ..
.. einfach ein oder zwei Klicks mehr machen, um die von so vielen Anderen reklamierte zusätzliche Info hereinzuholen :
.. erste Hinweise sind ja sogar gegeben, unten an den Artikel gefügt :

.. siehe : Mehr zum Thema (Energiewende Atomausstieg Erneuerbare Energien) (weitere ggf interessierende Fragen an zB google könnten sein : Kosten, AKW, KohleKW, Wind, Öko, zentral vs. Dezentral … dort ist es ausführlich in hundert Beiträgen beschrieben .. Ich will das Alles nicht immer wieder vorgesetzt bekommen.)

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k.hohl 02.07.2018, 10:38
28. "Die Lichter werden ausgehen, wir werden im Dunkeln sitzen".

Langsam aber sicher verstummen nun auch die Verschwörungstheoretiker, die mit schöner Regelmäßigkeit vor dem nächsten Sommer und/oder Winter warnten.
Jetzt erzählen sie nur noch vom "hohen Preis" der zu zahlen wäre.
Dabei weiß wohl jeder, der die Grundrechenarten halbwegs beherrscht, dass die Steigerung der Ernergiepreise in den letzten drei Jahrzehnten noch gut unterhalb der Infaltion lag.
Aber sowas paßt natürlich nicht ins Weltbild.

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karl_gruwe 02.07.2018, 10:38
29. @scopyygd

Wie wäre es denn, sich vorher mal zu informieren?
Nein, es war nicht ausschließliches Ziel der Energiewende, den CO2-Ausstoß zu verringern. In erster Linie war es Ziel, weg zu kommen von endlichen Ressourcen, also Kohle, Öl, etc., hin zu eben erneuerbaren/regenerativen Ressourcen. Ansonsten gilt stets: Nicht irgendwelche Zahlen posten, die man nicht begriffen hat. Das gilt auch für irgendwelche Kosten!

Preise bitte kaufkraftbereinigt vergleichen. Zudem hatten wir schon vor der Energiewende mit die höchsten Kosten, insbesondere im Vergleich zu Frankreich. Und das lag und liegt nicht an der Energiewende, sondern daran, dass eben etwa in Frankreich 80% der Energieversorgung auf grenzkostenminimalen Kernkraftwerken fußt, wohingegen der Kraftwerkspark in Deutschland sehr gemischt war (Kohle, Öl, Uran, etc.). Dem ist auch heute noch so, da kann man kaum der neueren Energiewende die Schuld geben!
Im Gegensatz zum Energiemix von vor 20 Jahren fahren wir heute deutlich günstiger durch geringe Strommarkt-Preise durch Merit-Order-Effekt, geringe Grenzkosten der Erneuerbaren oder eben auch das größere Angebot. Durch die Einspeisevergütung (die natürlich auch hohe Kosten verursacht hat), wurde eben dieser Ausbau induziert, ebenso wie der technische Fortschritt. Nun spart der Deutsche Verbraucher beim Strom nach seriösen Studien (etwa Uni Erlangen) 11,2 Mrd. € im Gegenzug zum Status Quo zum Jahr 2000, eben aus o.g. Gründen!
Natürlich erschließt sich dies einem nicht, der maximale in der Lage ist zu sehen, wie sich seine Stromrechnung in Strompreis und EEG-Umlage aufsplittet und dann eben stillschweigend annimmt, dass sich der gleiche Strompreis auch ohne Energiewende ergeben hätte! Nur was will man da noch argumentieren?

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