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Hambacher Forst: Rodung dürfte sich um mindestens ein Jahr verzögern
DPA

Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts dürfte die Rodungen im Hambacher Wald um mindestens ein Jahr verzögern. Denn eine weitere Klage wird wohl nicht vor Frühjahr entschieden - RWE hätte aber nur bis Ende März roden dürfen.

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doppelpost123 05.10.2018, 14:12
20. kindisch

Zitat von Superthommy70
Ich bin gespannt wie die sogenannten Aktivisten bei einer Wetterlage ohne Wind und Bewölkung reagieren, wenn die französischen Nachbarn keinen Strom exportieren und es zu ersten Abschaltungen kommt. Dann machen wir uns mal auf Stromausfälle ....
Genau, wenn man keine Argumente hat, dann wirft man mit Pseudofakten um sich und quängelt wie ein 5-Jähriger.

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gangnamstyle 05.10.2018, 14:13
21. @RWE Wie viel Strom exportiert Deutschland?

Das Geschäftsmodell ist doch zu Ende. Das sollte RWE doch endlich begreifen. Und: Braunkohleverfeuerung emittiert sehr viel Quecksilber. Es wird Zeit, dass die Behörden niedrigere Grenzwerte für das Quecksilber festlegen dann wird wahrscheinlich aus Kostengründen Braunkohlekraftwerke geschlossen.
Gut für die Umwelt, gut für die Menschen und ich bin mir sicher, dass die Kohlekraftwerksbetreiber auch anderswo Jobs finden werden.

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Deutsch-Brasilianer 05.10.2018, 14:15
22. Missverständnis

Zitat von Globgeil
Gerichte können nur verhindern. Aber nichts aufbauen. Und die, die noch versuchen, was aufzubauen schikanieren.
Da verwechseln sie etwas: Die RWE baut nicht auf, sondern ab. Sie baut Kohle ab, baut Kirchen ab, baut Dörfer ab, baut Baumhäuder und Wälder ab und baut auch Verstand ab, indem sie die Zeichen der Zeit im Klimawandel ignoriert.

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ThorstenKoch 05.10.2018, 14:16
23. Kein Rechtsbehelf möglich

Zitat von noalk
... wird RWE durch alle Instanzen gehen. Jedenfalls wird sich die Angelegenheit noch lange hinziehen, es sei denn, eine höhere Instanz höbe den Eilbeschluss auf, gegen den RWE wohl mit allen Rechtsmitteln vorgehen wird.
Nur gibt es gegen Entscheidungen des OVG im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes gar kein "Rechtsmittel". Das hat er Gesetzgeber nicht vorgesehen (§ 152 VwGO), damit sich die Gerichte nicht dauernd mit lästigen Eingaben der Bürger aufhalten muss. Das kann einem dann aber auch mal auf die Füße fallen...

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spon-facebook-10000012354 05.10.2018, 14:17
24. Der BUND

hat erstaunlicherweise keine Einwände wenn z.B. in Städten Bäume im erheblichem Umfang abgeholzt werden mit dem Ziel der "Nachverdichtung". Diese Logik ist schwer zu verstehen. Formal kann man dies damit begründen, dass die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie oder Habitatrichtlinie, nicht greift. Dies ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union. Die korrekte deutsche Bezeichnung der FFH-Richtlinie lautet: Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, (Wieder-)herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse. Sie dient damit der von den EU-Mitgliedstaaten 1992 eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Biodiversitätskonvention, CBD, Rio 1992). Welche Gebiete für dieses Schutzgebietsnetz ausgewählt werden - genauer, welche Arten und Lebensraumtypen geschützt werden sollen - ist auf verschiedenen Anhängen der FFH-Richtlinie aufgeführt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nachverdichtung_(Städtebau)
http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/

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viceman 05.10.2018, 14:17
25. richtig so,

ich möchte gerne mal wissen, was denn rwe bezahlt hat , um das eigentum an dem forst zu erwerben...

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grauerstar 05.10.2018, 14:19
26. Super!

Warum müssen eigentlich aktuell die Gerichte für das Wohl der Bürger sorgen und nicht die Politik ? Siehe Diesel Skandal (Fahrverbote aufgrund jahrelanger Missachtung der abgaswerte) oder hambacher Forst. Ein sehr erfreuliches Urteil!

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markusostermann 05.10.2018, 14:20
27. @ moritz27

Ihr Lachen sei Ihnen unbenommen. Warum Sie allerdings lachen ist möglicherweise nur Ihnen selbst klar.
Alle diejenigen jedoch die gegen den Wahnsinn von RWE Stellung bezogen haben und dagegen gekämpft haben können zu Recht lachen. Lachen vor Freude über ein vernünftiges Gerichtsurteil.

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kahabe 05.10.2018, 14:20
28. Freude kommt auf!

Bei der Stadt Dortmund zum Beispiel. Wieder keine Dividende für einen der Hauptaktionäre der RWE. Wäre man doch bei der VEW (kein Zusammenschluss mit RWE) geblieben. Oder hätte sich wie ein anderer ehemaliger Hauptaktionär, die Familie Werhahn aus Neuss schon lange wegen erwiesener Unwirtschaftlichkeit mitsamt den Rheinbraun Mutungen wohl (keine Gewinne), von seinen Aktien getrennt. Jetzt muss man auch mit dem Kapitalverlust leben.

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dasfred 05.10.2018, 14:22
29. Endlich neue Baumhäuser

Diesmal mit Feuertreppe und Kanalisation, damit auch alle Vorgaben erfüllt werden. Schließlich sind die Häuser ja nicht wegen der Kohle geräumt worden.

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