Forum: Wirtschaft
Hambacher Forst: Umweltaktivisten besetzen Bagger
REUTERS

Mehr als 5000 Aktivisten haben gegen die weitere Abholzung des Hambacher Forstes demonstriert. Dabei besetzten einige Protestanten einen Bagger.

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Dr. Kilad 27.10.2018, 14:35
1. Na, kriminell handelt doch RWE

Die ganze Einzäumung stellt eigentlich nichts weiter als eine Privatisierung öffentlichen Eigentums dar. Die Politik läuft ja sowie so nur den Profitinteressen der Umweltzerstörer hinterher. Gut, dass die Menschen die Sache selbst in die Hand nehmen.

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demiurg666 27.10.2018, 14:38
2. Morgenthau Plan

So wichtig Klimaschutz ist, fühlen sich die von Aktivisten gewollten Ziele an, als ob der Morgenthau-Plan ca. 60 Jahre später durch die Hintertür doch noch durchgeführt werden soll. Glücklicherweise bin ich beruflich nicht an Deutschland gebunden und kann bei dem, von mir befürchteten Wirtschaftkollaps, einfach das Land oder den Kontinent wechseln. Schöne Neue Welt.

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f36md2 27.10.2018, 14:55
3. Widerstand: Jetzt erst recht!

Super-Aktion - weiter so! Die Forderungen der RWE-IGBCE-Laschet-Gegendemo vom Mittwoch sind doch nicht ernst zu nehmen: Eine Produktionseinstellung erst 2040? Bis dahin weiter das Klima verpesten! Wehrt Euch, leistet Widerstand, gegen die RWE-Dreckschleudern im Land!

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frider 27.10.2018, 14:58
4. Pofalla

Es ist schon erschreckend. Ausgerechnet die DB Fehlbesetzung Pofalla soll etwas inhaltliches und vernünftiges im Umgang mit der Braunkohle erreichen. Wer kann sich das denn überhaupt vorstellen.

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opa klaus 27.10.2018, 15:01
5. Wer bezahlt die "Aktivisten?"

Ich möchte mal wissen, wer die Besetzer finanziert und ich hoffe, nicht mit Steuergeldern! seit 66 Jahren zahle ich Steuern und Sozialabgaben und ich hoffe, dass mein Geld nicht für Besetzer verwendet wird!

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schmidt-post 27.10.2018, 15:06
6.

Zitat von demiurg666
So wichtig Klimaschutz ist, fühlen sich die von Aktivisten gewollten Ziele an, als ob der Morgenthau-Plan ca. 60 Jahre später durch die Hintertür doch noch durchgeführt werden soll. Glücklicherweise bin ich beruflich nicht an Deutschland gebunden und kann bei dem, von mir befürchteten Wirtschaftkollaps, einfach das Land oder den Kontinent wechseln. Schöne Neue Welt.
Ich denke mal, Sie wissen nicht viel von Geschichte. Sonst wüssten Sie, dass die Proteste rein gar nichts mit dem Morgenthau-Plan zu tun haben...
Aber wechseln Sie ruhig den Kontinent. Vielleicht Nord-Amerika?

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Franziska Weder 27.10.2018, 15:06
7. Die meisten sind gegen Gewalt - Umweltschutz ist Kapitalismuskritik

1. Wie auch immer das Baggerbesetzen im Nachgang juristisch bewertet wird: Auch dieser Protest ist friedlich! Wenn nunmehr in Medien wie "Focus Online" gesagt wird, dass die Umweltaktiven von sog. Linksextremen unterlaufen bzw. gesteuert werden, die sämtlich radikal = gewaltbereit sind, dann ist das eine Diffamierung. Die Bewegung ist friedlich. Wir sind keine Links-"extremen". Die Steinewerfer und Molotow-Cocktail-Schmeißer sollen nachhause gehen und werden von der Bewegung selbst als Problem betrachtet, v.a. vom sogenannten "Kern". Was heißt eigentlich "Kern"? Hier sind soviele Menschen aktiv und auf den Beinen, jeder handelt für sich selbst und auf eigene Verantwortung, dass es schon eine Verunglimpfung ist, wenn diesen nachgesagt wird, sie ließen sich von einem "Kern" wie Marionetten an unsichtbaren Fäden lenken. Wir lassen uns gerade nicht lenken! Und genau das ist das Problem, dass der "Focus" bzw. seine Interessenträger mit uns haben, oder? Und hier kommen wir zum zweiten Punkt:

2. Umweltschutz ohne Kritik am Großkapitalismus bzw. an dem Unwesen, dass die internationalen Konzerne überall auf der Welt treiben, ist überhaupt nicht effektiv - er dümpelt auf Strickkursniveau dahin, aber bewirken wird er nichts.

Wenn uns jetzt also gesagt wird, dass sich die Linksextremen unter dem Deckmantel des Umweltschutzes im Hambacher Wald zu schaffen machen, um in Wahrheit an der Abschaffung des Kapitalismus zu arbeiten, dann ist dazu zu sagen:
a) Der Kapitalismus wird niemals abgeschafft werden. Die Menschen wollen immer ihr eigenes Hab und Gut haben.
b) Kapitalismus, also Wirtschaften des Einzelnen zu seinem/ ihrem eigenen Vorteil muss klare Grenzen haben, und zwar dort, wo anderen - der Umwelt, den Menschen, den Tieren, den Lebensgrundlagen, dem Klima - Schaden zugefügt wird. Kapitalismus braucht deutliche Grenzen.

Und es ist endlich Zeit, dass auch die Großkonzerne unter das Primat des Gesetzes gestellt werden.

Kapitalismuskritik ist bitter nötig und längst überfällig. Es ist eine traurige, tausendfach auf unserem Planeten zu beobachtende Wahrheit, dass Lebensräume, Regenwälder und sogar Menschenleben direkt vernichtet werden, damit Großkonzerne billige Rohstoffe von ihren Zulieferern erhalten. Und sie tun nicht wirklich etwas dagegen. Das ist Kapitalismuskritik. Und wir brauchen sie ganz dringend. Unser Planet droht zu sterben. Wer jetzt nicht einsieht, dass Umweltschutz die Begrenzung der Kapitalmacht voraussetzt, weil es sonst für uns alle zu spät sein wird, der ist nur ein Hemmschuh und der will einfach nicht sehen, wie um uns herum bereits alles am Sterben ist - weil uns die Trockenheit ereilt....

Also Schluss mit der Verunglimpfung und der Diffamierung der Umweltbewegung! Die Menschen folgen ihren Herzen und ihren Überzeugungen. Jeder und jede Einzelne von uns hat Verantwortung. Zu jedem von uns sollte das Gewissen sprechen.
Es wird Zeit, dass die Diskussion über unser aller Zukunft offen und in allen Medien geführt wird. Ich sage nicht, dass wir Bagger besetzen sollen. Ich sage, dass die Kohlekraftwerke, die wir zur Versorgungssicherheit nicht brauchen, umgehend abgeschaltet werden.

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Glaubnixmehr 27.10.2018, 15:10
8. Nur noch Kriminelle!

Es scheint in manchen Kreisen mittlerweile In zu sein, gegen Gesetze zu verstoßen, um seiner Meinung Ausdruck zu verleihen. Hoffentlich werden die Aktivisten zu hohen Strafen verurteilt. In Deutschland sind die Strafen viel zu niedrig, denn es gibt immer mehr Täter, die bei der Polizei schon "bekannt" sind. Wenn aber Strafen nicht dazu führen, dass sich Menschen gesetzeskonform verhalten, dann sind sie nicht hart genug. Das gilt übrigens für alle Straftaten und auch für Täter mit jedwedem Alter und jedweder Staatsangehörigkeit. Armes Deutschland: Kriminelle nehmen unsere Polizei und Gerichte nicht mehr ernst. Wohin das führt: Wer nicht kriminell wird, hat nur noch das Nachsehen....

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Glaubnixmehr 27.10.2018, 15:11
9. Nur noch Kriminelle!

Es scheint in manchen Kreisen mittlerweile In zu sein, gegen Gesetze zu verstoßen, um seiner Meinung Ausdruck zu verleihen. Hoffentlich werden die Aktivisten zu hohen Strafen verurteilt. In Deutschland sind die Strafen viel zu niedrig, denn es gibt immer mehr Täter, die bei der Polizei schon "bekannt" sind. Wenn aber Strafen nicht dazu führen, dass sich Menschen gesetzeskonform verhalten, dann sind sie nicht hart genug. Das gilt übrigens für alle Straftaten und auch für Täter mit jedwedem Alter und jedweder Staatsangehörigkeit. Armes Deutschland: Kriminelle nehmen unsere Polizei und Gerichte nicht mehr ernst. Wohin das führt: Wer nicht kriminell wird, hat nur noch das Nachsehen....

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