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Hamburgs Olympia-Bewerbung: Teurer wird's immer
DPA/ gmp/ Bloomimages

Hamburg stimmt ab über die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024. Doch bis heute fehlen den Einwohnern entscheidende Informationen zu den Risiken des Großprojekts.

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mtk10 20.11.2015, 15:33
40. Laut der Zusammenfassung

geht Hamburg von Ausgaben in Höhe von mindestens 11,2 Milliarden Euro aus.
Die gesamtdeutschen Ausgaben für Hartz 4 betragen jährlich ca. 30 Milliarden Euro.
Vergleicht man diese Zahlen wird deutlich welchen Stellenwert arme Menschen für unsere Politiker haben.
Eitle Prestigeobjekte sind denen allemal wichtiger!

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Hamberliner 20.11.2015, 15:34
41. Barcelona (war: Re: Die Irrtümer von NOlympia)

Zitat von kai Spaicher
Bedeutsam sind die Wohnungen im Olympischen Dorf und die Aufwertung des industriell genutzten Hafen. Vergleichen Sie mal Bilder von Barcelona vor der Olympiade und jetzt! Leben dies pulsierendes Leben an einem einem Sandstrand, der an stelle eines alten Hafen eingerichtet wurde. Vom Olymoischen Dorf und den Sportstätten gar nicht zu reden.
Barcelona war lange vor der Olympiade meine Heimatstadt, die ich so geliebt habe wie sie war, und wenn ich sowas lese schwillt mir der Kamm!

Erstens wurde kein Sandstrand anstelle des Port Vell aufgeschüttet. Sandstrand war schon immer da, und zwar bei Barceloneta, und ist da auch noch heute, aber die vielen kleinen halboffenen urgemütlichen Strandrestaurants sind verschwunden. Der Port Vell wurde kaputtgemacht, durch einen Betonklotz, einen riesigen Fremdkörper, das Mare Magnum. Das Hafenbecken wurde mit einem Laufsteg verbarrikadiert, der umständlich aufgeklappt werden muss, wenn mal eine Segelyacht durchwill. Nicht dass ich etwas dagegen hätte, wenn wir inzwischen modernen Containerverkehr haben und der in den Port Nou verlagert wurde, aber als Fischereihafen, für Schwergutverkehr und die Reste des General-Cargo-Verkehrs hätte der Port Vell seine maritime Atmosphäre behalten können.

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Hilfskraft 20.11.2015, 15:34
42. verständnislos

verstehe die Hamburger Bevölkerung nicht, die ihre schöne Stadt für diesen korrupten Irrsinn hergeben will.
Was meinen die denn, wer das alles am Ende bezahlt?
Und, vor allem wer die satten Gewinne einsackt und wem die Kosten auferlegt werden?

Wer über noch stärker steigende Mieten dann verzweifeln darf?
Das Ammenmärchen, mit sowas Zwielichtigen irgendeinen Aufschwung für eine Stadt oder Region zu erreichen, glaubt doch eh niemand mehr.

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drent 20.11.2015, 15:35
43. Die Pharmazeutischen Schwindelspiele

muss man sich doch nicht antun. Die Oberbayern haben das IOC kalt abtropfen lassen - die Hamburger hoffentlich eiskalt.

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calimero2015 20.11.2015, 15:37
44. meiner meinung nach hat ...

... jeder seite nachvollziehbare argumente für bzw. gegen eine bewerbung. der

ein aspekt geht hier vollkommen unter: wie wahrscheinlich ist es, dass das ioc sommerspiele für ein land vergibt, in dem im selben jahr wahrscheinlich eine fussballeuropameisterschaft stattfindet? hier bin ich bei den kritikern und sage: ein ioc-funktionär hat kein interesse, dass sich sein hauptprodukt die weltweite aufmerksamkeit in einem sommer mit einer fussballeuropaschaft teilen muss!

schon alleine aus diesem aspekt würde ich eine olympiabewerbung erst gar nicht weiterverfolgen.

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langsamfahrstelle 20.11.2015, 15:37
45.

Zitat von sober
Lasst uns noch ein paar quirlige Großveranstaltungen stemmen, bevor dieses Land endgültig so vergreist ist, dass alle nur noch ihre Ruhe haben wollen! Denn das ist es doch: Verstopfte Straßen, noch mehr ausländische junge Touristen, Baustellen, der ganze Hype... das mögen die Alten nicht, deren wilden Jahre längst vorbei sind. Die Sorge um die Staatsfinanzen ist oft nur Vorwand.
Mal sorry:

Ich bin noch im ersten Lebensdrittel. Für "wilde Jahre" brauche ich kein Olympia, sondern eine Kultur geöffnete Gesellschaft.
Bei Olympia nehmen maximal etwa 10.000 junge Menschen wirklich teil. Das hat nix mit jungen Menschen zu tun. Jede Dorf-Disse hat im Jahr mehr aktive Teilnehmer als Olympia.

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kai Spaicher 20.11.2015, 15:40
46. Barcelona?

Zitat von spon-facebook-1261351808
Hamburg hat doch keine Chance, da international kaum bekannt. Wenn überhaupt, dann geht das nur mit Berlin als meistbesuchte Stadt nach London und Paris in Europa...
Kannte auch keiner.
Jetzt schon.

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kai Spaicher 20.11.2015, 15:44
47. Äppel mit Birnen - und nicht mal das richtig!

Zitat von mtk10
geht Hamburg von Ausgaben in Höhe von mindestens 11,2 Milliarden Euro aus. Die gesamtdeutschen Ausgaben für Hartz 4 betragen jährlich ca. 30 Milliarden Euro. Vergleicht man diese Zahlen wird deutlich welchen Stellenwert arme Menschen für unsere Politiker haben. Eitle Prestigeobjekte sind denen allemal wichtiger!
Hartz4 sind Transferzahlungen. Die Ausgaben für Olympia sind Investitionen.
30 Mrd Hartz 4 sind jedes Jahr fällig und 2014 bei 45 MRD sein.
Die 11 Mrd für Olympia sind über 10 Jahre fällig und 2014 vorausichtlich unterschritten.
Trotzig-dumme Polemik - mehr nicht.

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Zugezogener 20.11.2015, 15:46
48. Alle Hamburger/Bürger dürfen wählen! Sicher?

Hört und liest man überall in HH.
Stimmt aber nicht.
Am Referendum teilnehmen dürfen nur die, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Das sind nicht alle Hamburger und schon gar nicht alle Bürger.

In Kiel zumindest sind sogar EU-Bürger abstimmungsberechtigt.
Da macht die kleine Landeshauptstadt der Möchtegernweltstadt was vor.

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professorA 20.11.2015, 15:46
49. Ist dem Hamburger Bürgermeister

eigentlich klar, dass er (oder Nachfolger/in) für die Zeit der Spiele seine Regierungsgewalt an die Repräsentanten der korrupten IOC-Mafia abzugeben hat? Die gewählten Amtsträger haben in dieser Zeit nicht nur nichts zu sagen, sondern dürfen nicht einmal Steuern erheben, müssen dafür aber die Rechnungen der IOC-Günstlinge bezahlen, z.B. bei den Hotels.

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