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Handelsabkommen: Europäer sollen mehr Rindfleisch aus den USA essen
AP

Donald Trump hat ein Handelsabkommen mit der EU unterzeichnet. Der US-Präsident spricht von einem Erfolg für amerikanische Landwirte - und angeblich auch für europäische Konsumenten.

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verspiegelt24 03.08.2019, 00:28
160. keiner will das Fleisch?

dann wird wohl McDonald's oder Burger King das Fleisch verarbeiten müssen.

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kumi-ori 03.08.2019, 00:33
161. Tolle Wurst!

35.000 t sind 35 Millionen kg. Bei 350 Millionen Europäern (um einfach mit ganzen Zahlen zu rechnen) wären das 100 g pro Person. Ist das überhaupt die ganze Aufregung wert?

Anders ausgedrückt: wenn das Rindfleisch grob 30 Euro/kg kostet, handelt es sich bei der ganzen Summe um gerade mal um etwa eine Milliarde Euro (für die ganze EU). Wenn ein Auto 40.000 Euro kostet, dann reden wir von 25.000 Autos.

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ser4t 03.08.2019, 00:34
162. Bitte mehr Hintergrundinformation!

Werden die US-Rinder im Freiland gehalten oder wie bei uns in Qualzucht-Ställen?
Gibt es in den Staaten ein Gülleproblem, das das Grundwasser gefährdet?
Ist das US-Rindfleisch schadstoffbelastet oder gentechnisch manipuliert?

Ohne Antworten auf diese Fragen kann der Konsument nicht urteilen.

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olivergarch 03.08.2019, 00:36
163. Geistig zurückgebliebene TrumpWähler unterstützen?

Warum sollte ich Fleisch von genau denjenigen Schwachmaten kaufen, die der Welt diesen debilen Verrückten im Weißen Haus mit ihrer Stimme eingebrockt haben?

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Tharsonius 03.08.2019, 00:37
164. Was

für eine Bankrotterklärung der EU.

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antiantianti 03.08.2019, 00:40
165.

Gutes Rindfleisch kommt vom Schlachter um die Ecke und nicht vom Uncle Sam

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upalatus 03.08.2019, 00:41
166.

Warum Erpressung?

Es wird doch keiner gezwungen, Fleisch aus USA zu konsumieren. Genaus so wie keiner gezwungen wird, sich Honig aus China aufs Brot zu schmieren oder Äpfel aus Chile oder Kartoffeln aus Ägypten in den Einkaufskorb zu legen.

Wir leben in einer Informationsgesellschaft, und man darf handfest voraussetzen, dass der mündige souveräne Bürger (so klassifiziert er sich wenigstens gern selber) weiss, was er er sich da einverleibt. Stimmt aber der Preis und wird die Denkmurmel bequemerweis ausser Funktion gesetzt, kann sich egal was, egal wie von weit her und egal wie/von wem hergestellt auf dem Markt als akzeptierte und begehrte Ware etablieren. Wenn einer das weiß, dann Herr Trump. Er kennt halt die breiten schafigen Schwachheiten der Menschen aus dem EffEff und weiß, mit was er anfüttern muss. Auch verbal.

Würde sich die wirksame Mehrheit endlich mal auf die hohe Wertigkeit des Lebensmittels Fleisch besinnen, es nicht gedankenlos-selbstverständlich täglich konsumieren, sondern als was Besonderes in erheblich kleineren Gesamtmengen wegputzen, oder es gar gleich sein zu lassen, haben wir im eigenen Lande ausreichend Kapazität, das zu bedienen. So wie wir uns verhalten als Konsumenten, so bekommen wir's auch auf die Teller.

Und wenn man schon von Erpressung spricht: Unser Verhalten, unsere Art zu leben, das macht den Staat erst erpressbar!

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mr.room 03.08.2019, 00:45
167. Verkehrte Welt!

Ich mag Trump und mittlerweile, und das wahrscheinlich zu Unrecht, die Amerikaner an sich fast gar nicht mehr. Aber wenn das amerikanische Rindfleisch als solches gekennzeichnet ist, werde ich eher das kaufen. Ein großer Teil des Rindfleisch aus Deutschland sind alt gewordene Milchkühe. Es wird Rind geschlachtet was mit Hilfe (Ketten) aus der Zuführung gezogen wird. Und wer mal auf eine deutsche Weide blickt, denkt nur er sieht gesunde Kühe weil er sie gar nicht mehr anders kennt. Wer mal in den USA eine Rinderherde gesehen hat wäre erstaunt wie die Tiere eigentlich wirklich aussehen. Das sind eigentlich keine fetten Viecher in Mastendstufe. Ich habe das große Glück, einen großen Teil meines Rindfleischs von einem Bekannten aus der Eifel kaufen zu können. Der ist eigentlich Rentner aber hat einige Rinder als Hobby und zur Versorgung für sich und Freunde. Natürlich alles offiziell, die Tiere sind markiert und werden auch von einem richtigen Schlachter zerlegt. Jeder der davon ist, bemerkt sofort den Unterschied zur "Restverwertung" der hochsubventionierten Milchindustrie. Mein Lieblingsessen ist Rindergulasch. Mit Fleisch aus Deutschland bleibt bei einem vollen Topf nur die Hälfte nach Zubereitung übrig. Mit dem Fleisch meines Bekannten ist das nicht so. Geruch, Farbe, Geschmack - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Leider ist es nur sein Hobby, darum kann ich mich nur zu einem Teil dort eindecken. Leider. Also, für USA Bashing bin ich jederzeit zu haben. Aber im Handel werde ich ganz sicher eher zum USA Rind greifen als zur heimischen Produktion. Auch wenn die deutsche Industrie dann systematisch versucht das über eine Chlor-Rindchen Schiene zu verhindern.

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cph4 03.08.2019, 00:57
168.

Einzige was die amis gut können ist ,erpressen nicht mehr oder weniger.kann sein ,das die zum teil gutes fleisch haben aber bei der gazen debatte um co2 ist es vill nicht so der vorteil es von noch weiter Weg zuholen.ich esse sehr wenig fleisch aber wenn dann vom Metzger

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jakk-hammer 03.08.2019, 00:57
169. Bestes Fleisch der Welt...

...ist klar. Er hat scheinbar noch nichts gehört von
- Kobe Rind
- Irischem Rind
- Argentinischem Rind
- Brasilianischem Rind
- Simmentaler Rind
... oder eigentlich jedem Rind jedes beliebigen Landes, das nicht mit Wachstumshormonen verseucht ist wie amerikanisches?

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