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Handelsbeziehungen: China ist Deutschlands neue Nummer eins
AFP

Donald Trump setzt auf Abschottung, China will zur neuen Handelsgroßmacht aufsteigen. Im Verhältnis zu Deutschland hat die Volksrepublik die Top-Position nun bereits erreicht.

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hektor2 30.01.2017, 12:13
1. Allein

Das größte Defizit weisen die USA auf? - Ist doch nur folgerichtig: Die USA wollen doch "unter sich" bleiben. Ich hoffe, die ziehen das konsequent durch und ziehen auch ihre Söldnertruppen weltweit ab. Dann kann sich die Welt wieder ein wenig beruhigen.

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Teile1977 30.01.2017, 12:15
2. Importe steigern

Hmm, dann müßten wir also unsere Importe steigern, aber 300 Milliarden Eur sind bei einer Vierköpfigen Familie 15 000 Eur/Jahr.
Was um gottes willen soll ich jedes Jahr im Ausland kaufen das 15 000 Eur kostet? Abgesehen davon das ich das Geld nicht übrighabe.
In den 50ern hat die deutsche Bundesbank soweit ich weiss Gold gekauft um den Überschuss auszugleichen, was könnte Deutschland jetzt machen?

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nwz86 30.01.2017, 12:15
3. Ausgeglichene Handelsbilanz

Eine ausgeglichene Handelsbilanz sollte das Ziel sein und kein "Exportweltmeister" Heldenstatus. Wer dauerhaft mehr exportiert als er importiert, exportiert auch seinen Wohlstand. Aber solche Überlegungen interessieren nicht, hauptsache wir sind wieder die #1, auch wenn es uns letztendlich schadet.

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lorberost 30.01.2017, 12:19
4. ich versteh´s nicht:

Wenn die deutschen Waren so super sind - warum laufen die Deutschen dann Chinesen-Schrott rum?

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De facto 30.01.2017, 12:21
5. Welthandel

Ich kann den Amerikanischen Ärger über Deutschland und China verstehen. Der Euro ist zu niedrig für Deutschland und die Arbeitskosten in China sind zu niedrig. Es ist kein Handel mit fairen Bedingungen. Beide Länder leben auf den Amerikanischen Konsumenten!

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oldman2016 30.01.2017, 12:22
6. Billiges Erdöl

Vielleicht ist die Höhe des Exportüberschusses den niedrigen Einfuhrpreisen für Erdöl, Erdgas und Steinkohle zurück zu führen. Deutschland lebt vom Export. Dieser sichert viele Arbeitsplätze. Für Menschen mit niedriger Bildung müssen aber Arbeitsplätze aus Asien und Nordafrika zurück geholt werden. Diese Menschen sind in Deutschland und in den USA die Verlierer der Globalisierung.

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steinbock8 30.01.2017, 12:23
7. Wirklich super

Wir geben Kredite an Länder die dann unsere produzierten waren kaufen und haben dann einen riesigen Exportüberschuss diese Länder können dann diese Kredite nicht zurückzahlen werden dann entschuldet zu Lasten des Steuerzahlers super Geschäft

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ghdh 30.01.2017, 12:27
8. Widersprüchliche Angaben

Wie hoch ist der Exportüberschuss, wenn der Überschuss der Leistungsbilanz bereits 297 Milliarden $ beträgt? Die Aussagen in dem Artikel sind, vorsichtig ausgedrückt, ungenau oder widersprüchlich.

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deglaboy 30.01.2017, 12:27
9. Das hört sich auf den ersten Blick gut an, aber...

was bekommen wir für die unter Mühen und Schweiß hergestellten und gelieferten, hochwertigen Waren?
Bedrucktes Papier vom großen Bruder, dessen Wert stracks gegen Null geht?
Target-Salden in EZB-Computern die am Sanktnimmerleinstag glatt gestellt werden?
Seit der Nixon-Entscheidung kein Gold mehr für Dollars zu liefern, dem Ende von Bretton Woods, ist das doch ein Betrugsmodell. Wo sind denn die immensen Überschüsse, seit den 70er Jahren. Die Renten, das Kindergeld müsste doch auf Jahrhunderte gesichert sein. Im Moment arbeiten die deutschen Arbeitnehmer zu einem Teil umsonst! Aber darüber ist der Mantel des Schweigens gebreitet. Das ist eine Tretmine, genauso wie das Thema: Ist Deutschland überhaupt souverän? Merkel macht ja nichts gegen die "Feindstaatenklausel"! Warum wohl?

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