Forum: Wirtschaft
Handelskonflikt mit China: Wie gefährlich wären neue US-Strafzölle?
Jonathan Ernst/ REUTERS

Donald Trump kündigt neue Strafzölle gegen China an, im Wert von 200 Milliarden Dollar. Blufft der US-Präsident nur? Peking reagiert zurückhaltend - vorerst. Viel Spielraum bleibt beiden Seiten nicht.

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a.knieling 07.05.2019, 08:21
30. Trumps Wirtschaftsordnung

Manche Präsidenten haben den IQ eines Vollidioten. Trump gehört dazu. Er sollte noch einmal bei den international renommiertesten Wirtschaftswissenschaftlern nachfragen, ob Zölle wirklich sinnvoll sind und ob sie auf Dauer nicht der heimischen Wirtschaft mehr schaden als nützen. Ich habe dies schon in der gymnasialen Oberstufe - Leistungskurs Wirtschaft – gelernt. Trump kann die einschlägige Literatur dazu lesen, wenn er mal nicht gerade twittert, und dümmlich anmutende Sprüche von sich gibt.
Die Chinesen werden sich zu wehren wissen und alles daransetzen, ihren wirtschaftlichen Vorsprung innovativ in die Verbesserung ihrer Produkte zu stecken und im weiteren Verlauf neue Handelspartner zu suchen. Wer - wie Trump - glaubt, die Chinesen seien auf sein Wohlwollen angewiesen, irrt. Die haben Zeit ... und können geduldig das Ende der Amtszeit eines Trottels abwarten.

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mostly_harmless 07.05.2019, 08:37
31.

ALLE Länder, die den Schutzgeld-Erpressungen des Mafiabosses im Weissen Haus ausgesetzt sind, verhalten sich IMHO ausgesprochen dumm. Die EU sollte sich mit China und anderen betroffenen Ländern zusammensetzen, und gemeinsame Maßnahmen gegen die USA ergreifen. Innerhalb von 6 Wochen würde man den Mann mit den gelben Haaren Mores lehren.

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m.klagge 07.05.2019, 08:40
32. Solidarität ist eine schöne Sache.

Allerdings ist der beginnende Sinneswandel der System-Medien in Sachen Starfzölle gegen China ein bißchen sehr auffällig.

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redwed11 07.05.2019, 08:47
33.

Zitat von frenchie3
da sind sich auch Nicht-Trumpistas einig. Status Entwicklungsland, Vorzugspreise bei der Post, Benachteiligung bei Beteiligungen und, und, und, die Liste ist ewig lang. Aber hier geht es nicht drum wer die beste Lage für Koksverkauf in der Bronx bekommt. Statt mit anderen Nationen einen Deal (wie mir dieses Wort in der Politik auf den Zeiger geht) auszuarbeiten den China nicht ablehnen kann knallt er nach bester Al Capone Manier los. Was könnte China machen wenn EU und die US gemeinsam agieren würden? Na ja, viel Feind, viel Ehr', Donnie wird demzufolge der ehrenhafteste Präsident ever sein. Und wie er eine zweite Amtszeit hinbekommt zeigt ihm gerade Erdowahn
Man sollte lieber fragen, was könnte Trump machen wenn China und die EU gemeinsam agieren würden. Aber die führenden Politiker dieses Landes haben nicht den Mut sich gemeinsam mit China gegen die USA und deren irrlichternde Politik zu wenden. So bleibt die EU, trotz ihrer wirtschaftlichen Macht, gegenüber dem debilen Präsidenten ein zahnloser Tiger.
Woher die Angst der EU Politiker kommt, kann man nur vermuten. Aber die NSA die dieses Land flächendeckend ausspioniert hat bestimmt umfangreiche Dossiers über alle maßgeblichen Politiker dieses Landes und jeder Mensch hat eine kleine dunkle Seite, Vielleicht liegt darin der Grund für die Leisetreterei gegenüber Trump und seines hohen Kolonialkommissars in Deutschland.

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vegefranz 07.05.2019, 08:54
34. alles ist "gefährlich", was der pöööhse Trump....

.... so täglich macht.

Nach der Auffassung vieler einseitig informierter Leute hat er seit Amtsantritt schon 12 mal einen Atomkrieg begonnen.......

Die Amerikaner sehen das übrigens anders und werden ihn höchstwahrscheinlich wieder wählen, da das Land einen Aufschwung erlebt

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Kurt-C. Hose 07.05.2019, 09:01
35.

Zitat von falo52
da wird nur gedroht, werden Zölle erhoben. Hier wird doch alles aufgebautes Vertrauen verspielt. Ich hab irgendwie den Eindruck, als will sich die USA ins Exil verabschieden. Das sind doch keine glaubwürdigen Partner mehr. Und das schlimme ist ja, nicht nur das "geniale Genie" benimmt sich wie die Axt im Hause, auch seine Minister und Botschafter benehmen sich so. Naja, dafür hat er ja auch sein Personal ausgetauscht. Ich finde es nur noch erbärmlich!
Nun,
die neuesten Berichte zeigen ja, dass offenbar im Vorausgang China wichtige bereits gemachte Zusagen zurückgezogen hat. So ist das mit schnellen Urteilen. Schlagzeile - Meinung - Shitstorm innerhalb von Stunden, ohne die Hintergründe zu kennen. Ein Paradebeispiel.

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annetteseliger 07.05.2019, 09:09
36. Die Zölle zahlen die amerikanischen Verbraucher

Ein paar Fragen vorab:
Wo ist der ganze Gewinn geblieben, den amerikanische Unternehmen mit Produkten Made in China gemacht haben? Führt Trump nicht eigentlich einen Krieg gegen die eigene Industrie und Einzelhändler? Wer hat die amerikanischen Einzelhändler (Walmart, Lowes, HomeDepot, etc.) gezwungen in China einzukaufen? Niemand! Es war der Profit, der die Unternehmen getrieben hat.

Ein paar Feststellungen: Entgegen vielen Erwartungen ist die chinesische Wirtschaft in Q 1 um 6,4% gewachsen. Die Steuerreform der Chinesen gilt ab dem 01.04.2019 und wird sich weiter positiv für die Wirtschaft auswirken.
Die U.S.A. müssen für die Steuerreform Trump`s täglich 900 Millionen nur für Zinsen auf Staatsschulden bezahlen, d.h. Trump braucht den Deal mit den Chinesen, um erfolgreich in den Wahlkampf gehen zu können.

Ich denke, er hat sich verhoben. China ist zu stark geworden, um es mit Zöllen zu erpressen!
Über das Seidenstrassenprojekt macht sich China auch zunehmend unabhängiger von den Exporten nach Amerika.

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christianu 07.05.2019, 09:15
37. China beansprucht unfairen Handel

Es ist leider wahr, dass China ausländische Investoren willkürlich gängelt, immer noch Vorteile als "Entwicklungsland" beansprucht und auch immer noch geistiges Eigentum schamlos kopiert und stiehlt. Das genau nutzt der US-Präsident aus, weil er keine Skrupel hat, die Mehrkosten durch Zölle den amerikanischen Verbrauchern aufzubürden. Es könnte allerdings auch so weit kommen, dass die Chinesen im Gegenzug einige Güter gar nicht mehr liefern, die im Industrieprozess der USA unabdingbar sind und die nicht in den USA gefertigt werden. Dann ist der Handelskrieg ein Wirtschaftskrieg geworden. Wegen seiner Position als Exportland müsste sich Deutschland auf die Seite Chinas stellen, aber politisch ist das so nicht möglich, weil wir handelspolitisch der EU angehören und weltpolitisch der westlichen Welt. Es wird also auch für uns ungemütlich werden, aber immerhin werden dann einmal endlich die richtigen Fragen gestellt: Kann dauerhafter Leistungsüberschuss stabil sein? Ist fortschreitende Staatsverschuldung nachhaltig? Beide Fragen muss man mit "nein" beantworten, und es ist zu vermuten, dass die Schuldenstaaten ihr Problem so lösen, dass sie die Rückzahlung verweigern, während die exportierenden Länder ihre Produktion zurückfahren müssen. Leiden werden aber eher die Schuldenstaaten, weil sie nur noch Lieferungen für echtes Geld bekommen, während die Exportländer ja schon heute nichts als wertloses Papier bekommen und sich leichter selbst versorgen können.

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frenchie3 07.05.2019, 09:29
38. @7 Dann doch mal Einspruch

Ich bin auf keinem Fall dafür daß EU und China zusammen gegen die USA gehen. Diese "der Feind meines Feindes ist mein Freund" geht da definitiv in die Büx, die Chinesen wollen keine Kooperation, die wollen alles. Je enger China und EU zusammenarbeiten um so mehr Abhängigkeiten gibt es und die werden "nach dem Ende der USA" einen fetten Bumerang geben. Für Weltwirtschaft und Weltfrieden halte ich es für besser bis zum Ende von Donnie irgendwie zu überleben. Wird aber sicher nicht einfach wenn man die Auswahl hat zwischen Durchfall und der Sch***erei

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Beat Adler 07.05.2019, 09:30
39. Wirtschaftsmodelle USA vs. China liegen viel zuweit auseinander

Wirtschaftsmodelle USA vs. China liegen viel zuweit auseinander, um in einem bilateralen Vertrag untergebracht zu werden.

In den USA straeuben sich die Privatfirmen gegen jegliche staatliche Einflussnahme, in China sind die staatseigenen Firmen zusammen mit den Privatfirmen unter totaler staatlicher Kontrolle.

Wer das in einen gemeinsamen Vertrag hineindrueckt, steht vor der Frage, was ist zu unternehmen, wenn die eine Seite sich NICHT an die Abmachungen haelt? Wie sehen dann die Strafen aus? Boykotte? Erhoehte Strafzoelle? In ewigem Kreislauf oder so!

Die Obamapolitik war da um Potentzen schlauer: TPP und TTIP, Staerkung der WTO, alles um China einerseits zu umgarnen, zu umarmen, andereseits zu international akzeptierten Regeln zu verpflichten. Das geht nur und ausschliesslich nur durch internationale Vertraege, an denen sich viele Staaten beteiligen.

Das, was die Trumpisten hier mit der Fuehrung der alleinseligmachenden, kommunistischen Einheitspartei Chinas versuchen, ist zum Scheitern verurteilt.
mfG Beat

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