Forum: Wirtschaft
Handelskonflikt mit den USA: Chinas EU-Botschafter fordert Politik der Härte gegenübe
AP

Chinas EU-Botschafter warnt vor "ernsten Konsequenzen" für die Weltwirtschaft, sollte sich der Handelskonflikt mit den USA verschärfen - und fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen "den Verursacher dieses Konflikts".

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Atömchen 09.07.2018, 08:57
1.

Das habe ich schon oft angemerkt. Chinas EU-Botschafter hat vollkommen recht. Leider verhält sich Merkel und die EU wie eine mißbrauchte Ehefrau, die die Mißhandlungen schweigend erträgt und still auf Besserung hofft. Funktioniert mit Trump aber nicht. Schwächen nutzt er sofort aus, um immer wieder und wieder nachzutreten.

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blumenstrauss 09.07.2018, 09:02
2. Don the Con

Es ist wie eine Schlacht rivalisierender Mobster um die Pründe des illegalen Alkoholschmuggels. Für Trump geht es um den Last Man Standing. In seiner einfach strukturierten Schablonenwelt gibt es nur Schwarz und Weiß, Gewinner und Verlierer.

Wir müssen endlich akzeptieren, dass Trump nicht mit Verhandlungen einzuhegen ist.

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kr-invest 09.07.2018, 09:03
3. Klare Meinung

Die EU sollte sich hier nicht missbrauchen lassen. Donald Trump hat einige Punkte, die absolut richtig sind und die sollte die EU auch von China einfordern, unabhängig wie Donald Trump und die EU sich aktuell selbst beharken. Wenn chinesiche Firmen 96% von Kuka kaufen dürfen, dann bitte auch anders herum in all den Fällen, wo das bisher nicht möglich ist. Alles andere ist dumm, China ist kein Entwicklungsland mehr, der EU-Markt sicherlich nicht unbedeutender als der chinesische.

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marcnu, 09.07.2018, 09:09
4. Warum sperren sich die EU und China gegen einen ausgeglichenen Handel?

Weil sie natürlich die daraus resultierenden Vorteile nicht abgegeben wollen. Zudem sind ja die eigenen Zölle immer die richtigen.

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daishi666 09.07.2018, 09:16
5. Ich fürchte er hat Recht.

Anbiederung funktioniert bei Trump nicht, das legt er als Schwäche aus. Warum ist überhaupt der Alt-Right Botschafter Grenell noch nicht ausgewiesen? Dass dieser Mann überhaupt Botschafter ist, ist eine kalkulierte Beleidigung.

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auweia 09.07.2018, 09:17
6. Den Chinesen......

kann ich leider nicht vertrauen. Es sind vielleicht nur noch im Namen Kommunisten aber immerhin waschechte Autokraten mit teilweise sehr unschönen Zügen (Tibet, Überwachung, Umwelt....)
Der Dominanzanspruch ist größer als der Amerikaner, lediglich ein wenig höflicher verpackt. Ich verstehe zwar, dass man aufgrund der aktuellen Konflikte mit den USA verstärkt auf andere Partner setzt - aber müssen das die Chinesen sein? Japan, Südostasien, Australien, Süd- und Mittelamerika und Afrika sind auch noch da.
Deshalb sollten sich EU-Firmen auch möglichst mit China-Kooperationen zurückhalten.
Ich persönlich versuche vor einem Kauf festzustellen, ob die betreffende Ware in China gefertigt wurde. Wenn es eine vergleichbare Alternative von woanders her gibt, wird letztere genommen. Kostet mich gegebenfalls etwas mehr, läßt mich aber besser schlafen.

PS: Eine Wiedervereinigung der VR China mit Taiwan würde ich unterstützen - unter dem taiwanesischen Regierungssystem.Wir werden aber wohl in Kürze eine andere Variante erleben.

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stadtmusikant123 09.07.2018, 09:26
7. Die Geister die ich rief

So, nun sind die ersten Forderungen der Chinesen auf dem Tisch.

Das wird eng, auf der einen Seite möchte man auf jeder "kommerziellen Hochzeit" mitmachen, auf der anderen Seite steht das westliche , demokratische Wertebündnis.

De läuft geradewegs in eine Politfalle.

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Watschn 09.07.2018, 09:53
8. China u. die EU treiben ein relativ unfaires global-wirtschaftl. Spiel

Da hat der blonde Herrscher im Weissen Haus nicht unrecht. Die EU treibt es mit Einfuhr-Zöllen u. unfairen finanziellen Praktiken (ein Zweiter -von den Europartnern- ungedeckter Euroschattenhaushalt, auf deutschen Dispo...aka. dt. Target2-Forderungen von unvorstellbaren 976 Milliarden Euro...!!), sowie einer EZB- schrottanleihengedrückte Euro-Dumpingwährung...zu weit;
China mit unfairen Handelshemmnissen (Joint-Venture-Regel 49-51%, Wissen-Aussaugen von EU/US-Produkterzeugnissen), Produktepiraterie, illegale Kopien u. Fälschungen, Währungsmanipulationen.
Da muss man sich nicht wundern, dass jetzt einer im Oval Office. -wenn auch ungewohnt unkonventionell- damit aufräumen will.

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ggg123 09.07.2018, 10:00
9.

Omg ... hört endlich mal auf alles schwarz und weiß zu betrachten!

Die Berechnungen des Defizits beruht auf uralten Definition. Dienstleistungen bzw. Services werden dabei nicht berücksichtigt. Die Welt halt sich insbesondere in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Diese einseitige populistische Denkweise führt zu nichts.

Allein wenn man die TOP 10 Unternehmen basierend des MarketCap 1998, 2008, 1998 vergleicht wird dies eines einem sehr schnell klar.

Wäre einfach mal schön wenn wir als Deutschen aufhören ständig zu jammern und einfsch Gas geben!

Gibt genug zu tun in Europa und im eigen Land.

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