Forum: Wirtschaft
Handelsnetz unter chinesischer Kontrolle: Europa verschläft die neue Seidenstraße
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Ein weltweites Netz aus Häfen, Autobahnen und Eisenbahnlinien: Chinas Präsident Xi will Südeuropa in sein Projekt einer neuen Seidenstraße einbinden. Deutschland und Frankreich sind empört - und schauen tatenlos zu.

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Norbert1981 26.03.2019, 12:40
40. ...

DurchdieneueSeidenstrassewirddieKontrollede rWeltmeeredurchdieUSAunbedeutendunddiesist derHauptgrundgegendenzunehmendenWiderstandg egendiesesProjektalsoesgehtmalwiederum
geostrategischeInteressenderUSA.

Ansonstenkanniman hauptsächlich die VorteileerkennenwiedieHalbierungderTransport zeitundderTransportkostenunddenAnschlussbis herperiphergelegenerLänderRegionenandiewelt weitenHandelsströme.

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temp1 26.03.2019, 12:41
41. Ahja? ... und was würde Europa tun, wenn es nicht schliefe?

Was für eine tolle aber abwegige Überschrift. Ahja? ... und was würde Europa tun, wenn es nicht schliefe? Eigene Häfen in China bauen? Hier bleibt der Autor auch die kleinsten Denkansätze schuldig, was seine Überschrift motiviert haben könnte.

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spaceagency 26.03.2019, 12:45
42. Warum Genua und Triest?

weil diese in einer der wichtigsten Industrieregion des Kontinents liegen in einem G7 Staat, also einem wichtigen Markt. Weil beide Häfen bestens an Bahn und Strasse angebunden sind. In etwas mehr als 1 Stunde sind die Güter auf der Simplon und Gotthard Achse von Genua aus, und auch in etwa 1.5 Std von Triest in Verona und auf dem Brenner. Das sind die schnellsten Strecken in die reiche Schweiz und in den industriealisierten Süden Deutschlands. Nach Hamburg oder Rotterdam mit dem Schiff dauert viel länger. Beide Häfen funktionieren heute schon bestens und die Bahnen in Norditalien Österreich und Schweiz wesentlich besser als die DB. Marseille liegt da wesentlich schlechter und weit weg von grossen Industriemetropolen. Die nächste Industriestadt ist Lyon was man nie vergleichen kann mit der Po Ebene, deren Bevölkerung und Industrie. Es ist der perfekte Match

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WOLF in USA 26.03.2019, 12:46
43.

Zitat von velbart
die Britten die EU verlassen haben und man feststellen muss, dass alle Unkenrufe nur Druckmittel zum Verbleib waren, werden andere Länder die EU verlassen. Italien und die Visegratstaaten werden folgen, weil sie mit der Politik, die aus Brüssel kommt, einfach nichts mehr zutun haben wollen. Time will tell.
Haben Sie ausser vagen Behauptungen auch was Konkretes, oder fühlt es sich einfach gut an, einfach mal einen rauszuhauen? Vielleicht selber mal was Positives bewirken. Wirkt Wunder!

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neurobi 26.03.2019, 12:46
44.

Zitat von velbart
die Britten die EU verlassen haben und man feststellen muss, dass alle Unkenrufe nur Druckmittel zum Verbleib waren, werden andere Länder die EU verlassen. Italien und die Visegratstaaten werden folgen, weil sie mit der Politik, die aus Brüssel kommt, einfach nichts mehr zutun haben wollen. Time will tell.
Zwischen Triest oder Genua und dem Rest von Europa liegen die Alpen. Ob die potentiellen Transitländer begeistert sein werden, dass dann ein mehrfaches an Ware durch ihre Täler und Tunnel rollt wage ich zu bezweifeln.

Würden sich die Visegartstatten aus der EU verabschieden, wäre das kein großer Verlust, die EU würde viel Geld sparen und könnte sich ohne diese Bremser endlich reformieren.
Lediglich um Italien wäre es wirklich schade ...

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bigroyaleddi 26.03.2019, 12:49
45. Handelswege sind zunächst mal sehr gut

Aber man sollte sich schon genau ansehen, wer und wie sie geführt werden. Bleiben wir zunächst mal bei den technischen Möglichkeiten. Per Schiff ist die eine, über Land die andere Möglichkeit. Und gerqde hier über Land sollte man doch möglichst auf Autobahnen verzichten, hier hilft zukunftsorientiert nur die Bahn. Mag langweilig klingen, ist aber auf jeden Fall die günstigste und schnellste Möglichkeit überhaupt.

Und die Züge können selbstverständlich auch mit europäischer Ware gen China auf die Reise gebracht werden.

Aber, und das wurde hier im Forum schon mehrfach angesprochen, ist die Dominanz von China ganz sicher ein Problem. Gerade in Afrika, wo die Chinesen einige gute Sachen installiert haben, hat die örtliche Wirtschaft und Bevölkerung davon überhaupt nicht profitiert. Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass da etwas gebaut wird, bei dem nur Chinesen selber die Arbeit machen. Das wäre dann nämlich eine Art Okkupation. Aber dq können die Chinesen hervoragend. Die bisherigen Beispiele sollten uns eine Warnung sein.

Und der Hinweis, das Italien als ohnehin chaotisches Staatswesen vielleicht sogar die Chinesen zermürben könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber wenn China erstmal angefgefangen hat, wird es sicher sehr schwer, dagegen zu halten.

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xtechnokratx 26.03.2019, 12:51
46. Da werden

Zitat von velbart
die Britten die EU verlassen haben und man feststellen muss, dass alle Unkenrufe nur Druckmittel zum Verbleib waren, werden andere Länder die EU verlassen. Italien und die Visegratstaaten werden folgen, weil sie mit der Politik, die aus Brüssel kommt, einfach nichts mehr zutun haben wollen. Time will tell.
sich die Chinesen dann aber sicherlich nicht freuen, denn die errichten nicht die Infrastruktur für Italien sondern als Einstiegspunkt in die EU...

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Pixelpu 26.03.2019, 12:52
47. Deutsche Häfen bauen?

Deutsche Häfen in Südeuropa bauen? Guter Witz! In den Zeiten von Angela Merkel würde das etwa wie folgt verlaufen:
Planungsphase vom Jahr 2020 bis 2032
Baubeginn im Jahr 2033
Fertigstellung im Jahr 2059
Persönliche Einweihung durch die ewige aber noch rüstige Kanzlerin im Alter von 104 Jahre

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xtechnokratx 26.03.2019, 12:54
48. Könnte

Zitat von Sonnestrandundmeer
"Aber am Ende machen es heute die Chinesen, mit vielen eigenen Bauarbeitern vor Ort" heisst es im Artikel zu einer Autobahn in Montenegro, von der Adriaküste bis nach Serbien. Das ist besorgniserregend. Dass in Infrastruktur investiert ist, ist für sich genommen nicht negativ. Dies kann die wirtschaftliche Entwicklung beleben - bringt aber freilich nur etwas, wenn die Arbeit auch von den Menschen vor Ort gemacht wird und lokale Unternehmen eingebunden werden. Gerade auf dem Balkan und in Italien ist die Arbeitslosenquote hoch und mehr Beschäftigung würde diesen Ländern gut tun. Als Arbeitslose den Arbeiten chinesischer Firmen zuzuschauen und sich gleichzeitig in eine finanzielle Abhängigkeit von China zu begeben, hieße, seine Zukunft zu verkaufen.
man meinen aber wahrscheinlich ist es halt wichtiger die Arbeiten effizient und schnell abzuschließen und auch Sprachbarrieren zu verhindern. Die Chinesen bleiben aber nicht und betreiben, sondern der weitere Betrieb schafft dann Arbeitsplätze.

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lspring 26.03.2019, 12:55
49. Toller Artikel

Normalerweise meldet man sich ja im Forum zu Wort, weil man das Gefühl hat, den Autor / die Autorin eines Artikels für irgendwas kritisieren zu müssen, was man (subjektiv) als falsch empfindet. Was möglicherweise ja auch falsch ist. Je nach Gesichtspunkt oder Faktenlage. Diesem Artikel von Georg Blume kann ich hingegen voll und ganz zustimmen. Toll geschrieben. Vor allem die leicht ironischen Untertöne. Weg vom vorherrschenden Mainstream-Gleichklang bezüglich Seidenstrasse. Aus diesem Artikel, für den man eigentlich bezahlen sollte, werde ich einiges zitieren. Vielen Dank SPON. Have a nice day.

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