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Handelsstreit beim G7-Gipfel: Trump gegen alle
REUTERS

Beim G7-Gipfel stehen die US-Strafzölle im Mittelpunkt. Der Streit ist so verfahren, dass Donald Trump schon jetzt ankündigt, das Treffen vorzeitig zu verlassen. Europa bleibt dennoch hart - im Gegensatz zu Japan.

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Fuscipes 08.06.2018, 12:05
1.

Der kleine Handelsbilanzüberschuss mit der EU ist doch erfreulich für die USA, aber statt sich zu freuen?
Im klassischen Waren und Güterhandel hat die EU zwar die Nase vorn, aber bei den Lizenzen und Dienstleistungen speziell IT haben die USA bessere Karten.
Also müssen die Europäer bei der Software besser werden, siehe Autos, und die USA bei der Hardware, im zivilen Bereich.

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LutzP 08.06.2018, 12:23
2. Trump gegen alle, jedoch mit Rückendeckung in seinem Land

Macht Präsident Trump es im Endeffekt nicht richtig? Er bringt alle Bündnispartner gegen sich auf, am Ende will jedoch keiner es sich mit den USA komplett verscherzen. Wahrscheinlich bekommt Trump bei Weitem nicht alles was er will, aber definitiv mehr als heute. Dafür wird er dann wiedergewählt.
Es ist traurig, dass nationalistisches und protektionistisches Denken vermutlich zum Erfolg führen wird. Statt sich jedoch darüber zu beschweren, sollte Europa sich überlegen, wie sie das Beste für sich rausholen.

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Listkaefer 08.06.2018, 12:24
3. Die Allianz der 6 muss fest stehen!

Aber Japan wackelt bereits. Wie schön wäre es, wenn es den 6 gelingen würde, den mächtigsten Hohlkopf der Welt mit seinem zerstörerischen Programm auflaufen zu lassen! Wir brauchen eine Stärkung des Internationalismus, die weltweite Einigung auf Werte und Regeln für alle. Weltweit akzeptierte Umweltstndards... Allem steht dieser unsäglich primitive und brutale Dealmaker aus den USA entgegen. Eine Schande für alle Amerikaner.

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peace1978 08.06.2018, 12:26
4. Deutschlandhass, wird am liebsten von Trumpisten verbreitet!

Da der Deutschlandhass, von Fox News, mindestens seit Bush jr. ständig gepredigt wird, Trump sein tägliches Briefing dort erhält und noch noch einen persönlichen Groll, gegen Merkel hat (als sie im Dezember 2015, vom Time Magazine, zu Person des Jahres gekürt wurde, twitterte er, dass das T.M. den Preis schon wieder verwehrt habe und diesen gar lieber, einer Person gäbe, die Deutschland zerstören würde. Na, besser ein schlechter Gewinner, als ein guter Verlierer!).

Deutschland oder unsere Autokonzerne, könnten noch so sehr auf Trump zugehen, er gäbe dafür nichts zurück, dürfte er auch gar nicht, weil ihn dann Fox News (über 30% Zuschauer Anteil und natürlich alle Republikaner) etwas kritisiert (immer wenn er nicht linientreu ist) und das hat er schon im Wahlkampf gelernt, wie schnell dann seine Zustimmungswerte einbrechen und damals lenkte er auch schnell ein, wurde dafür wieder von F.N. als der "Neue geschäftstüchtige Prophet" gefeiert.
Deutschland kann allein gegen Trump nicht gewinnen, wir brauchen den Rest der EU, weil er uns, an erster Stelle ausmanövern will.

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Korken 08.06.2018, 12:30
5. Verträge und Vertrauen

Japan hat ein dringendes Anliegen, dass Trump mit Nordkorea verhandeln soll: Die Verschleppungen von Japanern. Da gilt es nun, die große Hoffnung auf Trump zu setzen und bis die Gespräche rum sind, wird Japan sicherlich einen Teufel tun, frontal gegen Trump vorzugehen, denn das Land ist mit seiner Sicherheit von den USA auch abhängig. Das ist zwar alles vertraglich geregelt, aber was Verträge bei Trump wert sind, hat man ja schon zur genüge erfahren dürfen. Gegen Trump hilft nur eins: Als "Gegner" sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. Inwiefern das klappt, wird noch interessant werden, besonders unter nicht EU Mitgliedern. Wann wird die Welt verstehen, dass Trump mit America First auch America First meint. Nur wenn es zu seinem Vorteil ist, geht er auf andere ein und dann auch nur solange es ihm gerade passt.

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e.schaettle 08.06.2018, 12:31
6. Tramp der Papier Tieger

Langsam wird es mehr wie Lästig, diesen derzeitigen US Präsident mit Argumenten zu stellen. Dieser Mensch, ist Beratungsresistent und hat eine Verhalten, das einem pubertierenden Halbwüchsigen ehre gebühren würde.
Getrieben von wirtschaftlichen Minderwertigkeitsgefühlen, Lügengeschichten, Besserwisserei, Großmannssucht usw. Warum gibt sich der G7 überhaut mit diesem Menschen ab? Er wird auch in Kanada versuchen, "First Präsident" zu sein, was immer es Kostet. Lieber diesen selbst Verliebten ausladen und Herrn Putin zurück in den Kreis der G6 hohlen.
Das wär konstruktive Politik und kein Forum für einen Rambo Tramp, der von Zusammenarbeit und Kompromissen eh nichts hält und getrieben wird, von seinem widerlichen Ego.

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post-postfaktisch! 08.06.2018, 12:44
7. Trump will multilaterale Formate zerstören....

... um bilateral mehr zu erreichen. Kann man machen, kann man wollen... Die Frage stellt sich, ob alle das wollen. Wenn nicht, dann sollte es demnächst ein neues Format geben nicht G7 sondern, GM, der Multilaterale Gipfel. Dort sind dann die größten, an Multilateralen Formaten interessierten Nationen an einem Tisch, also die G6 + China und evtl. noch 1-3 wichtige Staaten, wie Russland Brasilien etc. Trump müsste man nicht einladen, da er an dem M nicht interessiert ist. Wenn Trump das G7Treffen vorzeitig verlässt, würde ich die Gelegenheit nutzen das neue Format ohne die USA anzukündigen. Oder glaubt irgendjemand an appeasement bei Trump?

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c.j.oewi 08.06.2018, 12:44
8. Handelsstreit

Das ist eine einmalige Chance, dass sich die EU teilweise – und ich
hoffe auch die BRD – aus dem transatlantischen Bündnis zurückziehen kann, wenn dieses auch auf den gemeinsamen Sicherheitsinteressen, den Werten der westlichen Demokratie, des Rechts und der freien Marktwirtschaft begründet sein soll.

Die Zeiten haben sich jedoch geändert und die USA auch.
Die EU muss selbstsicherer werden und die Bürger auch. Wir sind in sehr vielen Bereichen wirtschaftlich vorne und sollten uns daher aus der US-Umklammerung befreien.

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salomohn 08.06.2018, 12:50
9. Keine Chance für Trump

Die politischen Spitzen in der Welt planen doch längst für die Zeit nach Trump. Gegen Handelsblöcke wie Europa hat er wirtschaftlich keine Chance.

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