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Handelsstreit: Was der EU-Kommissionschef bei Trump erreichen kann - und was nicht
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EU-Kommissionschef Juncker berät sich heute in Washington mit US-Präsident Trump über den Handelsstreit. Für Europa steht viel auf dem Spiel. Kommt es zu einer Annäherung?

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oelfinger 25.07.2018, 08:17
1. Man kann

es DT noch so oft darlegen: was er nicht glauben will, das glaubt er nicht. Vielleicht sollte man aufhören, ihn derart zu Hoffieren und ihn einfach mal gegen die Wand laufen lassen. Seine Autoindustrie ist von Zulieferern ausserhalb der USA stark abhängig. Die werden ihm schon (hoffentlich) den Kopf zurechtsetzen.

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sven2016 25.07.2018, 08:20
2.

Parallel zum „Erklären der Weltwirtschaft“ wäre es notwendig, den Trump bei Erklärungen so richtig mit dem Unfug, den er sagt, öffentlich zu blamieren.

Das schadet solchen Bullies unmittelbar, auch bei ihren Fans.

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frenchie3 25.07.2018, 08:43
3. Ich kann mich ja täuschen

aber mir kommt es so vor als rechnet man damit daß die Amerikaner sofort aufhören in der EU zu kaufen. Produkte die es vor Ort nicht gibt wird man, wenn "lebensnitwendig" auch teurer kaufen. Bei ersetzbaren Waren zählt Qualität und Imagefaktor. Welche Produktgruppen sind also tatsächlich betroffen? Gerade bei Autos ist das Kaufverhalten oft irrational, wie hätte sonst der überteuerte Beetle dort ein Verkaufsschlager werden können? Deutsche Autos stehen nicht auf der preislichen Resterampe. Deren Käufer können durchaus (wenn auch nicht endlos) einen Aufschlag vertragen, Verkaufstalfahrt mit Schuß? Nee, nie. Erreicht wird nur daß der amerikanische Bürger noch mehr Geld in den Staat pumpt um Donnies Golfwochenenden zu finanzieren

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vitalik 25.07.2018, 08:53
4.

Heute wurde bei DLF berichtet, dass die Zölle auf Stahl und Aluminium mehrere Tausend Arbeitsplätze in den USA geschaffen haben. In einigen Gegenden wurden die Schmelzöfen wieder in Betrieb genommen.

Ich frage mich, wie es bei den Arbeitern ankommt, wenn die EU auf Trumps Vorschlag eingeht und alle Zölle abschafft. Dann dürfen die Schmelzöfen wohl wieder eingemottet werden und die tausende Arbeiter verlieren den Arbeitsplatz.

So ein hin und her wird nicht gut ankommen.

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QuoVadis sociedad 25.07.2018, 08:54
5. Call you...

stellen wir uns vor, dass für tump, wie es für die mächstigsten der mächtigen durchaus nicht unüblich ist, dass er politik und damit auch handelsverträge als ein spiel begreift..Wer zuerst zuckt verliert
Im Grunde hat trump ix anderers gemacht als seinen einsatz, wie beim pokern geraist und die EU hat gefolded. Die EU sollte ald aufwachen, sonst gibt es ein böses Erwachen
Wieso wurde nicht gecalled mit einer doppelstrategie? Verbal lässt man sich nicht drauf und kontert alles was er an restriktionen vorschlägt um 5% und verweist stolz auf die hohe festigkeit der eu (politisch und ökon.: immerhin wird der meiste handel zwischen den mitgleidern der eu getätigt)
Die EU wäre sowieso das mächstigste SIgnal, egal ob dumpi trumpi es versteht oder nicht: Je stabiler die politischen und ökon. rahmenbedingungen in der eu, je fairer und offener der umgang und je höher das ausmaß an solidarischen werten die gemeinsam gelebt werden (pro poor growth, sozialvers) desto weniger schreckhaft ist das gepöbel von der anderen seite des teichs. LEider gilt dies auch anderherum. Problem: Auch Deu hat n den letzten 10 Jahren ordentlcih kredit verspielt als rherzloser regeleinhalter (ohne wachstumsstrategie) und profiteuer der krisen der mitglieder. Positiv: Deu hat jedereit die chance für ein wirtschaftlich starkes und deokrat europa mehrheiten zu generieren, wenn es bereit ist auch den kleinen ländern einen teil des kuchens (selbstverwaltet und ohne dankbarkeitsgebahren) abzugeben!
Lets hope the best !--!

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liberaleroekonom 25.07.2018, 08:58
6. Was man vom neuen Weltökonomem Trump alles lernen kann

Wen interessiert heute noch der Wirtschaftsökonom David Ricardo mit seiner Theorie des komparativen Kostenvorteils beim freien Handel.
Viel interessanter ist doch die aktuelle Wirtschaftstheorie des größten Wirtschaftsgenies aller Zeiten, Donald Trump.
1. Zölle sind großartig.
2. Solange sie von der USA verhängt werden, sind sie auch legal.
3. Vergeltungszölle dagegen sind selbstverständlich illegal.

Da schlägt ein US -Präsident ein über Jahre entwickeltes fein austariertes Welthandelssystem in Trümmern, indem er sich Rosinen herauspickt und einseitig Strafzölle verhängt. Und weil diese Strafzölle gegen eine angeblich ungerechte Behandlung der USA im Welthandel gerichtet sind, sind diese dann natürlich auch legal. Illegal ist es allerdings sich dagegen zu wehren und Gegenmaßnahmen zu verhängen. Ich bin von der Logik dieses Präsidenten immer wieder fasziniert.

Ach ja, TTIP verteufeln und gleichzeitig ein umfassendes Freihandelsabkommem mit Europa vorschlagen macht genausoviel Sinn, wie die Abschaffung aller Beihilfen zu fordern und im gleichen Atemzug die amerikanischen Farmer mit 12 Mrd. US-Dollar zu subventionieren. Ich weiß, die sind ja nur wegen der illegalen Vergeltungszölle notwendig ... Armes Amerika.

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Liberalitärer 25.07.2018, 09:05
7. Dauerzustand

Was Herr Öttinger immer so zu wissen glaubt. Er meint wohl, dass in den USA keine Statistikbehörden. Da die Wirtschaftssprache ja Englisch ist, könnte man ihm raten doch mal zu lesen, das kann er ja mit seinem makellosen Englisch.

https://www.bea.gov/newsreleases/international/transactions/transnewsrelease.htm

Aber ein Satz daraus reicht

"The U.S. current-account deficit increased to $124.1 billion (preliminary) in the first quarter
of 2018 from $116.1 billion (revised) in the fourth quarter of 2017, according to statistics
released by the Bureau of Economic Analysis (BEA)"

Glaubt man in Brüssel das wäre ein Dauerzustand? Da ist man eher schief gewickelt und Dienstleistungen sind da enthalten.

Trotzdem ist der Artikel gut. F wird einem freien Handel nie zustimmen. Dann karren die frz. Bauern ihre Ernte und ihren Mist direkt in Brüssel ab. Deswegen ist auch CETA in Gefahr, es geht weniger um Salvini, sondern um Parmaschinken.

Und so falsch ist das auch nicht, der Mensch will ja essen. Von Bits wird niemand satt.

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e.pudles 25.07.2018, 09:10
8. Gut, dass miteinander geredet wird.

Doch das riesen Problem dabei ist, dass Europa durch Juncker vertreten wird. Dieser Mann wird es kaum wagen Trump herauszufordern und ihm klipp und klar die Fakten zu erklären. Er wird eher wie die Maus vor der Schlange stehen und sich in Panik nicht bewegen und schlussendlich verschlungen werden. Schade, dass es in Brüssel keine Leute gibt, welche auf dem gleichen Niveau (nicht intelektuell, da sind Trump alle überlegen, sogar Juncker) diskutieren können.

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novasun 25.07.2018, 09:16
9. Die Drohung muss sein

das US Banken und US IT-Konzerne zur Kasse gebeten werden. Und zwar indem man in der EU eine 30% Steuer auf Lizenzkosten erhebt. Diese werden sowieso nur zum verschieben von Gewinnen zur Steueroptimierung genutzt.

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