Forum: Wirtschaft
Handelsstreit mit den USA: "Der schwierigste Teil kommt jetzt"
DPA

Die Empörung in Europa über die neuerliche Verschärfung des Handelsstreit durch die US-Regierung ist groß. Wirtschaftsminister Peter Altmaier bemüht sich um Zuversicht - kann seine Skepsis aber nicht vertuschen.

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isi-dor 19.02.2019, 11:19
1. Inzwischen bin selbst ich als aufrechter Demokrat der Meinung:

Trump muss weg, egal wie.
Wehret den Anfängen!

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quark2@mailinator.com 19.02.2019, 11:27
2.

Dummerweise ist die grundlegende Entscheidung, nämlich ob man nachgibt, oder sich auf die Hinterbeine stellt, mit einigen anderen grundlegenden Entscheidungen verbunden. Die EU kann sich nicht allein gegen die USA behaupten. Sie müßte sich Verbündete suchen. Diese Suche bliebe nicht unbemerkt, d.h. man muß vorher wissen, wie man es durchziehen will. Das geht auch nur, wenn die größeren europäischen Wirtschaftsmächte sich einig sind, am besten inkl. UK. Auf die dann entstehenden Verwerfungen müßte ziemlich schnell und flexibel reagiert werden, etwas, das unsere Politiker normalerweise nicht so gut können. Man kann eigentlich nur hoffen, daß es nicht soweit kommt.

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blueshift774 19.02.2019, 11:31
3. Der Vorwurf ...

... der Bedrohung der "Nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika" durch Deutschland ist ein ernst zu nehmender Akt! Da gibt's für den Wirtschaftsminister nichts mehr zu verhandeln!!

Die Bundesrepublik muss in diesem Fall staatsrechtlich handeln. Deutschland mischt sich nicht ein in die inneren staatsrechtlichen Angelegenheiten anderer Länder! Die USA haben Kriege geführt gegen Staaten, die eine Bedrohung der Nationalen Sicherheit darstellten!

Die Bundesregierung sollte daher schnellstens eine gesetzliche Verordnung o.ä. schaffen, auf deren Basis deutsche Automobilhersteller gezwungen werden, ihre Produktionsstandorte in den USA (Spartanburg, VW und North Carolina, BMW) zu schließen und zu dekommisionieren. Die Produktionseinrichtungen sollten schnellstmöglich in andere Länder verlegt werden. Außerdem sollte die Bundesregierung einen Stop für die Einfuhr aller gentechnisch veränderten Agrarprodukte aus den USA in Aussicht stellen für den Fall, dass die Trump-Regierung zusätzlich Einfuhrzölle auf deutsche Automobile verhängt - denn die Neolibs in den USA haben den globalisierten Markt durchgesetzt - nicht Deutschland.

Der Wirtschaftsminister sollte alle rechtlichen Vorbereitungen treffen, damit die Kanzlerin auch schnell handeln kann.

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123rumpel123 19.02.2019, 11:44
4. xxxx

Zitat von isi-dor
Trump muss weg, egal wie. Wehret den Anfängen!
Und Sie glauben ernsthaft, Trumps Nachfolger lässt sich weiterhin so über den Tisch ziehen?

Den US-Wahlkampf wird kein Kritiker des "Amerika first" mehr gewinnen können.

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femdoc 19.02.2019, 11:49
5. Trump ist Trump

...und das ist Sache der Amerikaner.
der Handelsstreit und die anstehende Erhöhung der Zölle ist nichts anderes als ein komplettes VERSAGEN unserer Politiker.
Merkel, Altmaier und co haben sich nicht in privatwirtschaftliche Angelegenheiten einzumischen (kommt eh nur Blödsinn raus), aber deren ureigenste Aufgabe ist es, für ordentliche politische Rahmenbedingungen für unsere Industrien zu sorgen.
Und dazu sind sie offensichtlich nicht in der Lage!

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bstendig 19.02.2019, 11:52
6. Das sehe ich anders.

Zitat von quark2@mailinator.com
Dummerweise ist die grundlegende Entscheidung, nämlich ob man nachgibt, oder sich auf die Hinterbeine stellt, mit einigen anderen grundlegenden Entscheidungen verbunden. Die EU kann sich nicht allein gegen die USA behaupten. Sie müßte sich Verbündete suchen. Diese Suche bliebe nicht unbemerkt, d.h. man muß vorher wissen, wie man es durchziehen will. Das geht auch nur, wenn die größeren europäischen Wirtschaftsmächte sich einig sind, am besten inkl. UK. Auf die dann entstehenden Verwerfungen müßte ziemlich schnell und flexibel reagiert werden, etwas, das unsere Politiker normalerweise nicht so gut können. Man kann eigentlich nur hoffen, daß es nicht soweit kommt.
Ich glaube schon, dass die EU sich behaupten könnte. Die EU hat ein Sozialprodukt in etwa wie die USA, und hat mehr Einwohner.

Wenn wir "Ernst" machen würden, würden wir weniger darunter leiden als die USA, jede Wette.
Es gibt nichts aus den USA, was wir nicht auch in China, Japan, Indien oder uns selbst einkaufen könnten.

Es fehlt nur der politische Wille. Das wiederum ist in der schwachsinnigen Struktur der EU begründet. Da müsste man erst mal ran.

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nurEinGast 19.02.2019, 11:52
7.

Wenn Altmaier keine Ahnung von seinem Job hat, dann sollte er etwas tun was er kann. Gänseblümchen zählen oder etwas in der Art vielleicht.

In seiner Position kann es nur eine Antwort geben. Mit Sanktionen kontern, Amerika in die Knie zwingen und am Ende bluten lassen.

Anders geht es nicht, mit rationalen Argumenten ist bei Trump kein Blumentopf zu gewinnen und jedes Nachgeben sieht er als Schwäche und Einladung, noch mehr zu fordern.

Und das Amerika seinen Weltkrieg verlieren wird ist- wenn Europa endlich aus seiner servilität erwacht - fakt. Schon jetzt gibt es Anzeichen für einen Einbruch der Ami-Wirtschaft. Eine konzertierte Aktion der angegriffenen Länder könnte den zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft binnen Jahresfrist erreichen.

Besser ein Ende mit Schrecken als Trump ohne Ende.

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123rumpel123 19.02.2019, 11:52
8. xxx

Zitat von blueshift774
... der Bedrohung der "Nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika" durch Deutschland ist ein ernst zu nehmender Akt! Da gibt's für den Wirtschaftsminister nichts mehr zu verhandeln!! Die Bundesrepublik muss in diesem Fall staatsrechtlich handeln. Deutschland mischt sich nicht ein in die inneren staatsrechtlichen Angelegenheiten anderer Länder! Die USA haben Kriege geführt gegen Staaten, die eine Bedrohung der Nationalen Sicherheit darstellten! Die Bundesregierung sollte daher schnellstens eine gesetzliche Verordnung o.ä. schaffen, auf deren Basis deutsche Automobilhersteller gezwungen werden, ihre Produktionsstandorte in den USA (Spartanburg, VW und North Carolina, BMW) zu schließen und zu dekommisionieren. Die Produktionseinrichtungen sollten schnellstmöglich in andere Länder verlegt werden. Außerdem sollte die Bundesregierung einen Stop für die Einfuhr aller gentechnisch veränderten Agrarprodukte aus den USA in Aussicht stellen für den Fall, dass die Trump-Regierung zusätzlich Einfuhrzölle auf deutsche Automobile verhängt - denn die Neolibs in den USA haben den globalisierten Markt durchgesetzt - nicht Deutschland. Der Wirtschaftsminister sollte alle rechtlichen Vorbereitungen treffen, damit die Kanzlerin auch schnell handeln kann.
Irgendwie haben Sie denn Sinn einer demokratischen Wirtschaftsordnung noch nicht verinnerlicht .

Die Zeiten der Planwirtschaft sind vorbei.

Der Gesetzgeber gibt die Rahmenbedingungen vor - that´s all.

Die Trump Administration hat schon vor Monaten klar gemacht, dass für sie Sicherheits- und faire Handelspolitik nicht trennbar sind.

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Daniel B. aus KL 19.02.2019, 12:01
9. Null!

Super, ich spar schon mal auf meinen Dodge Charger, der dann in der Region eines besseren Golfs landen dürfte...

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