Forum: Wirtschaft
Handelsstreit mit Peking: "Sie wissen, dass ich gewinnen werde"
Manuel Balce Ceneta/AP

Aus dem Handelskonflikt zwischen China und den USA ist ein offener Handelskrieg geworden. Peking sieht seine "Würde" in Gefahr, in Washington wirft der nächste Wahlkampf seine Schatten voraus.

Seite 1 von 22
Korken 13.05.2019, 08:26
1. Nix Fair nur Gewinnen

Wenige zitierte Sätze sagen alles über trumps Politik aus, es geht nicht um faire Regeln sondern nur ums Gewinnen. Auch das Verlangen nach Gesetzesform anstatt Dekrete bei den Gegnern (für Trump sind ja alle Gegner) ist, wenn man sein eigens Dekretespiel anschaut, wie der Elefant im Porzellanladen zu sehen. Die Trump-Zölle werden anscheinend immer noch WTO-Widerrechtlich nach Gefährdung Innerer Sicherheit per Dekret erhoben? Oder haben sie tatsächlich das ordentliche Verfahren durchlaufen? Die USA sind und bleiben unter Trump kein zuverlässiger Handelspartner, sofern man von Partner bei diesem Umgang überhaupt sprechen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 13.05.2019, 08:27
2.

Trump produziert sehr viel heiße Luft und terrorisiert die Welt für seine Wiederwahl. Bei seinen größten Projekten ( Mauer, die Mexiko bezahlen sollte, und Denuklearisierung Nord Koreas) ist er kläglich gescheitert, bzw. gar nicht vorangekommen.
Bei den Zollverhandlungen bestraft er nicht China, sondern seine eigene Bürger, die alles nun massiv teuer kaufen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 13.05.2019, 08:37
3. And the Dinner will be:

Not Trump.

Er verzockt sich und spielt Theater, offensichtlich meint er seine Rednecks damit beeindrucken zu können. Selbst Schrauben sind schon teurer im Baumarkt geworden. Das zahlen nur die Chinesen die in USA wohnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kmgeo 13.05.2019, 08:45
4. Trump will Produktion nach USA zurückholen

Trump will die Produktion nach USA zurückholen. Ich stelle mir gerade vor, wie die BTM-Abhängigen im Rust-Belt Handys zusammenschrauben. Oder sich die Arbeitslosen und Abgehängten in den Trailer-Parks für die Produktion von Billigklamotten oder Spielzeug ausbeuten lassen.
Im übrigen hat noch niemand etwas dazu gesagt, dass es zwar Handelsüberschüsse gibt, aber die amerikanische Verschuldung an chinesischen Schuldtiteln hängt. Das ist bestimmt ein schöner Hebel für die Führung in China, wenn man die Zinslast für die USA unmittelbar deutlich erhöht. So holt man sich sein Geld dann zurück....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
appenzella 13.05.2019, 08:47
5. 3,2% Zuwachs bei den USNA im ersten Qualtal,

aber mich würde interessieren, ob man die sogenannten Strafzölle dabei herausgerechnet hat. Falls nicht, geht der Schuß nach hinten los, den Schaden haben die Burger der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Als gute Patrioten helfen sie sicher gern mit, to make america great again. Auch wenn es ein bißchen was kostet..
Ja Grüezimo
der appenzella

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muekno 13.05.2019, 08:48
6. "Sie wissen, dass ich gewinnen werde"

Ob er sich da nicht gewaltig täuscht, "Hochmut kommt vor dem Fall"
Seinen Wählern wird es nicht gefallen wenn alles teuerer wird und Arbeitsplätze wegfalllen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mantrid 13.05.2019, 08:52
7. Trump, der Sozialist

Die Zölle werden bei Einfuhr fällig, also zahlen nicht die Chinesen, sondern die US-Amerikaner. Das gilt auch umgelehrt für die Gegenzölle der Chinesen. Teurer wird es also für beide Bevölkerungen. Statt für den eigenen Kosum auszugeben, wird das Geld beim Staat abgeliefert, der es dann umverteilt. Das ist eigentlich eine Kernkompetenz des Sozialismus und ausgerechnet Trump befeuert das auch noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vandenplas 13.05.2019, 08:55
8. Hardball play

"We will be taking in Tens of Billions of Dollars in Tariffs from China." - Na ja, die Zollerhöhungen bezahlt kein chinesisches Unternehmen, sondern der amerikanische Konsument. Ob das nun mittel- und langfristig tatsächlich dazu führt, dass heimische Unternehmen in die (vielleicht) noch zu entstehenden Angebotslücken reinspringen werden ist mindestens unsicher. Wer würde in den USA Investitionen in die Produktion von Konsumgütern wagen, wenn er nicht die Sicherheit hat, dass die Schutzzölle auf Dauer bestehen bleiben? Dazu kommt, dass am Import und Vertrieb von Importgütern viele Jobs hängen. Last not least bleibt die Gefahr, dass der Tarifstreit mit China kurzfristig eine globale Rezession auslösen könnte - zum Schaden aller. Ich denke, dass ein schrittweises Vorgehen erfolgsversprechender gewesen wäre die Güterherstellung zurückzuholen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mirage122 13.05.2019, 08:56
9. "Ich werde gewinnen!"

Das ist sein einziges Bestreben. Die Bürger interessieren ihn überhaupt nicht. Es ist nur mit der Befriedigung seines eigenen Egos beschäftigt. Dieser Mann ist krank - und beweist es jeden Tag aus Neue!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 22