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Handelsstreit: Trump warnt China vor Spiel auf Zeit
REUTERS

Donald Trump drängt China zu einem raschen Abschluss eines Handelsabkommens mit den USA. Sollte die Volksrepublik nicht bald zustimmen, würde es für sie "nur schlimmer werden", schrieb der US-Präsident auf Twitter.

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n.strohm 12.05.2019, 09:47
1. Warnung vor Spiel auf Zeit

Genau Donny....

Die Zeche für die Strafzölle zahlt der amerikanische Bürger, da chinesische Einfuhren sofort teurer werden.
Nur wenn die Produktion dieser Artikel in die USA verlagert werden, bringt das Arbeitsplätze und den wirtschaftlichen Erfolg, den du so dringend brauchts. Die Frage ist: Wie lange dauert der Aufbau einer solchen amerikanischen Produktion und wieviel Geld wird das Produkt dem amerikanischen Bürger dann kosten ?
Sehr wahrscheinlich mehr als heute, da Amerikaner kaum zu chinesischen Bedingungen arbeiten.

Je länger die Chinesen warten desto offensichtlicher wird, dass Donny nicht Ernst genommen wird. Weder bei seinen eigenen Industriefürsten, die die Strafzölle als Aufforderung und Anreiz verstehen sollen, ihre Produktion in die USA zu verlegen. Nur, das tun sie nicht in dem Maße wie Donny es gerne hätte.

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ddcoe 12.05.2019, 10:14
2. China hällt länger durch

Trump hat keine Ahnung von der Mentalität der Chinesen. Es wird nicht lange dauern, bis die Farmer, die Industriearbeiter und die Autobauer in den USA mit dem Rücken zur Wand stehen. Klar, die Chinesen werden auch leiden - aber das sind sie gewohnt. Die Ehre ist ihnen ebenso wichtig wie der wirtschaftliche Erfolg.

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marcnu, 12.05.2019, 10:15
3. Die Dumpingpreise der chinesischen Herstellen haben dann ein Ende.

So haben amerikanische Hersteller wieder eine Chance, ihre Produkte zu verkaufen.

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radlrambo 12.05.2019, 10:16
4. Was will CN?

"Die Volksrepublik wolle womöglich den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 abwarten, "um zu.."
Ich sehe das mittlerweile anders: Da gibt es mehrere Optionen und die Option die für CN am meisten Vorteile bietet, für diese werden sie sich entscheiden. Die Frage ist lediglich, welche das ist? Hilft Trump CN langfristig, oder fügt er CN mehr Schaden zu? Ich bin mir nicht sicher, ob es in CN da eine einheitliche Meinung gibt.

Sicher kurzfristig ist der wirt. Schaden durch den Handelskrieg enorm, aber da kann man ja den Schuldigen benennen. Die Frage ist, was gibt es für CN zu gewinnen, wenn Trump weiterhin Präsident bleibt?

Eines ist klar: Es waren die Russen, die Trump darin unterstützten Präsident zu werden, da sie erkannten, wie sehr diese die demokratische USA schwächt und ihr gemeinsames Ziel, die int. ungebremste int. Korruption, befördert.

Ich bin mir sicher, dass es derzeit in CN hinter verschlossenen Türen ähnliche Diskussionen gibt. CN hat Trump in der Hand: Die müssen sich nicht vor der nächsten Wahl fürchten und kann über den Zeitplan freier verfügen als Trump.

Trump sitzt in der Falle: Er muss einen Deal lieferen, egal welchen, auch wenn dieser sogar schlechter für die USA ist als vor dem Handelskrieg. CN weiß dass und wird das nutzen, die Frage ist nur wie?

Da die int. Korruption das gemeinsame übergeordnete Ziel ist, kann es durchaus sein, dass CN Trump mit einem Deal stützt und dessen Wiederwahl befördert, auch aus dem Grund, weil es die USA weiter schwächt. Abgesehen davon ist ja egal, was im Handelsabkommen stehen wird, die Trump Anhänger werden es sowieso wie Schafe nachblöken und bejubeln, was ihr großer Meister ihnen vorsagt, geauso wie die Steuerbefreiung von Milliardären. Null Problemo!

Wer weiß, was da gerade wirklich in CN besprochen wird. Ich vermute Trumps dies bezügliche Einschätzung ist da nicht die einzig mögliche Interpretation. Um den Handelskrieg geht es jetzt nicht mehr alleine, es geht um die Vorherrschaft zwischen USA und CN. Solange Trump Präsident ist, können sie mit den USA Katz und Maus spielen und das werden sie auch tun, genauso übrigens wie der geliebte Raketenmann von Trump, Buddy Wlademir oder die lieben netten Hotelgäste aus SA!

Trump verspielt alles, aber egal es ist ja nur die USA, wenn er dann später ein schönes Hotel in Peking bauen darf, ist doch alles ok. Und ewig blöken die Schafe...

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k.u.m. 12.05.2019, 10:18
5.

"Das gigantische Handelsdefizit der USA mit China ist Trump seit Langem ein Dorn im Auge."

Es fragt sich nur, was China (oder auch EU-Staaten) dafür tun sollen, damit US-Bürger chinesische (europäische) Waren nicht mehr kaufen wollen. Es zwingt doch niemand die USA bzw. ihre Konsumenten, chinesische Waren zu importieren. Wenn sie es dennoch machen, zeigt das doch nur, dass die US-Wirtschaft außerstande ist, sämtliche Bedürfnisse der US-Bürger zu befriedigen. Und dass es Trump nicht reicht, wenn Konzerne aus anderen Ländern riesige Werke in den USA betreiben, davon können die deutschen Autobauer ein Lied singen.

Es ist nicht zu übersehen, dass Trump nicht ernsthaft verhandeln lässt, sondern dass er schlicht die Bedingungen diktieren will. Es wird wohl Zeit, dass die Chinesen diesen Präsidentendarsteller daran erinnern, welche gigantischen Summen die USA China schulden.

Aber es geht Trump letzten Endes auch nicht darum, sondern nur um eines: Er will 2020 um jeden Preis erneut gewählt werden; denn sein narzisstisches Ego würde es kaum vertragen, ein Präsident mit nur einer Amtszeit gewesen zu sein. Insoweit ist ihm jedes populistische Mittel, jede Lüge recht, um sein Ziel zu erreichen. (Außerdem dürfte sich ganz nebenbei eine 2. Amtszeit erheblich auf die Kontostände seiner Unternehmen auswirken).

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Hoellenhagen 12.05.2019, 10:20
6. Der Mann ist nicht mehr in der Lage seine Geschäfte zu führen.

Jeder Geschäftsmann weiss, dass das Drängeln auf einen Vertragsabschluss nur verzögert. Gerade bei den Chinesen. Das Signal zum Vertragsabschluss sollte immer vom "Käufer" ausgehen, sonst sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen.

Die US-Amerikaner sollten zusehen, dass sie diesen m.E. unzurechnungsfähigen Menschen aus dem Amt entfernen. Der produziert nur noch Stunk und Zwietracht. Ein armseliger Querulant mit erheblicher Profilneurose*, der sich in seiner Rolle offensichtlich wohlfühlt.


*Bei einem Knaben würde man sagen, der leidet an Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), eine komplexe Entwicklungsverzögerung des Selbstmanagement-Systems im Gehirns.

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damianschnelle 12.05.2019, 10:20
7. Wann

begreift dieser Typ mal, dass für einen großen Teil des Handelsdefizits seine eigenen Konzerne mitverantwortlich sind, weil sie riesige Mengen ihrer Produkte in China fertigen lassen. Und das hatdenen keiner vorgeschrieben. Hier gong es nur um Profitmaximierung, müsste er doch kennen.

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dereuropaeer 12.05.2019, 10:21
8. Überschrift

Noch am Freitag hat Trump gesagt es gäbe keine Eile bei den Verhandlungen. Jetzt wird er auch noch senil und weiß morgen nicht mehr was er gestern von sich gegeben hat. Was für ein Präsident

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hausfeen 12.05.2019, 10:23
9. China ist sehr ruhig. Zu ruhig.

Sie werde aber reagieren. Nicht so hitzig, spontan wie DT. Der braucht schon nach 24 Std. Ritalin.

China verhält sich wie ein Mensch im Streit, der sich nicht provozieren lassen will. Aber auch diese Geduld wird irgendwann ein Ende haben. Und Donald WILL eine Reaktion. Unbedingt. Also wird er weiter provozieren. Eskalierend. Bis den Chinesen der Kragen platzt. Bis sie an einem Punkt sind, dass sie sich erpresst fühlen und dann sowieso nicht mehr einem Handelsabkommen mit DT zustimmen können.

Und sie werden nicht so reagieren, wie DT es erwarten wird. Sie werden sich vorbereiten, überlegt handeln, aber auch radikal.

Ich rechne mit allem. Z.B: damit, dass sie Taiwan "nach Hause" holen. Das südchinesische Meer besetzen. Kim wieder direkt stützen und schützen. Bündnisse eingehen, z.B. mit Pakistan, wer weiß, vielleicht sogar Afghanistan.

Dann haben wir eine Weltwirtschaftskrise, weil alle westlichen Unternehmen mittlerweile China in der Lieferkette haben. Keine Ahnung, ob es dann nicht noch weiter militärsisch abgeht. Panama, Venezuela, Iran. Bislang ist bei den Aufmarschorten der USA in der Nachkriegszeit kein ernsthafter Gegner begegnet. Das kann aber auch mal anders kommen. Donald zündelt an sehr vielen Stellen gleichzeitig und doch hängen die Zünder an ein und der selben Bombe.

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