Forum: Wirtschaft
Handelsstreit: US-Finanzminister will Zugriff ausländischer Investoren einschränken
AFP

US-Finanzminister Steven Mnuchin erwägt, den Verkauf von amerikanischen Firmen an Investoren im Ausland zu beschränken - und zwar immer dann, wenn diese "Technologie stehlen" wollten.

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SK3112 25.06.2018, 20:48
1. Gute Idee.

Was haben unsere chinesischen Freunde nochmal alles bei uns schon "geshopped"?

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schumbitrus 25.06.2018, 20:56
2. Unternehmen sind normale Handelsware!

Ach ja, wenn die USA sich dem Wettbewerb stellen soll, dann ändert man schnell die Regeln - und zwar genau die Regeln, mit denen man jahrzehntelang die schwächeren Staaten dazu gezwungen hat, in ihrer Armut zu verbleiben und nur den systemtreuen Vasallen - ganz Kapo-ähnlich - erlaubt hat, sich die Taschen zu füllen.

Und jetzt, da das Machtgefüge kippen kann und man selber bei den Regeln nicht mehr der Herr im hause wäre, da ändert man schnell die Regeln.

Das ist 100% Sandkasten - und das ist 100% Fortschritts-Feindschaft! Vor allem das mit der Fortschritts-Feindschaft müssen sich die Amerikaner mal sehr gut überlegen. Dieser Protektionismus kann nur schief gehen - denn Asien und Europa können auch ohne die USA! Klar gibt es einen kleinen Dip, vor allem in Europa. Aber wenn wir dafür gesunde Beziehungen zu Russland aufbauen können und ein geeinigtes und demokratisches Eurasien herstellen können, dann hat die Welt viel mehr davon, als sich dem fortlaufenden, willkürlichen Diktat aus Washington zu beugen.

Wenn die USA jetzt den Bogen überspannen und sich nicht den gleichen Regeln unterwerfen, die sie in der Vergangenheit gegen andere verwedet haben, dann fliegen sie über kurz oder lang eben raus! Dann können die mit ihren 18 Flugzeugträgern ja mal versuchen, China zu überfallen. China hat ja bekanntlich auch WMD produziert - vielleicht holt Herr Trump Herrn Powell vom Altenteil, weil der seinen Job damals so gut gemacht hat ;-)

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Atheist_Crusader 25.06.2018, 21:17
3.

Zitat von schumbitrus
Ach ja, wenn die USA sich dem Wettbewerb stellen soll, dann ändert man schnell die Regeln - und zwar genau die Regeln, mit denen man jahrzehntelang die schwächeren Staaten dazu gezwungen hat, in ihrer Armut zu verbleiben und nur den systemtreuen Vasallen - ganz Kapo-ähnlich - erlaubt hat, sich die Taschen zu füllen. Und jetzt, da das Machtgefüge kippen kann und man selber bei den Regeln nicht mehr der Herr im hause wäre, da ändert man schnell die Regeln. Das ist 100% Sandkasten - und das ist 100% Fortschritts-Feindschaft! Vor allem das mit der Fortschritts-Feindschaft müssen sich die Amerikaner mal sehr gut überlegen. Dieser Protektionismus kann nur schief gehen - denn Asien und Europa können auch ohne die USA! Klar gibt es einen kleinen Dip, vor allem in Europa. Aber wenn wir dafür gesunde Beziehungen zu Russland aufbauen können und ein geeinigtes und demokratisches Eurasien herstellen können, dann hat die Welt viel mehr davon, als sich dem fortlaufenden, willkürlichen Diktat aus Washington zu beugen.
Um gesunde Beziehungen zu Russland aufzubauen muss entweder Russland sein Verhalten grundlegend ändern oder Europa all seine Werte über Bord werfen und ebenfalls ins frühe 20. Jahrhundert zurückkehren.

Und wo Sie in Eurasien da großes demokratisches Potential sehen würde mich auch mal interessieren. Die Begeisterung für echte Demokratie hört doch schön in Osteuropa schnell auf und wird erst wieder besser wenn es an den Rand des Indischen Ozeans oder Pazifiks geht.

Für die unmittelbare Zukunft bleiben die USA der wichtigste Partner für Europa, ob das uns (und dem orangen Möchtegern-Diktator) passt oder nicht.

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schera 25.06.2018, 21:21
4. Genau mein Humor

Was bitteschön haben die USA denn die letzten 75 Jahre nicht selbst gestohlen.

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janne2109 25.06.2018, 21:22
5. was haben

Zitat von SK3112
Was haben unsere chinesischen Freunde nochmal alles bei uns schon "geshopped"?
und was haben die Amerikaner alles "geshopped" ??? Nun habben die Firmen weniger Geld und können nix mehr kaufen. So sieht die Wahrheit aus

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Havel Pavel 25.06.2018, 21:26
6.

Zitat von SK3112
Was haben unsere chinesischen Freunde nochmal alles bei uns schon "geshopped"?
Der Mann ist wohl noch von gestern, denn sonst wüsste er, dass die Chinesen in vielen Bereichen bereits die technologische Führung übernommen haben. Solartechnologie, E-Fahrzeuge, etc. sind nur einige Beispiele hierzu und die Aufholjagd wird weitergehen, Abschottung ist wohl eher zwecklos, Zusammenarbeit würde wohl eher die Zukunft sichern. Natürlich haben die Chinesen auch hierzulande schon so manches Unternehmen geschluckt aber dabei oft auch gleichzeitig deren Überleben gesichert und auch schon mal vor der Pleite bewahrt! Was sollte daran also so schlecht sein? Volvo z. B. hat nach der Übernahme durch Geely erst so richtig an Fahrt aufgenommen und kommt am Markt gut an, bei anderen Unternehmen dürfte es ähnlich aussehen. Langfristig wird China die USA ohnehin als Wirtschaftsmacht Nr. 1 ablösen, daran wird wohl kein Weg vorbeigehen.

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t.malinowski 25.06.2018, 21:36
7. Fake News

Okay, ihr könnt meine vorherigen Beitrag streichen, Sorry.

- - - - - Okay. Beim nächsten Mal bitte erst den Artikel lesen, dann kritisieren... Danke! Redaktion Forum

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#4711 25.06.2018, 21:38
8. Irgendwie

hat der Herr die Welt nicht verstanden. Wer kann den Amis den Geldhahn etwas zudrehen?
(Warum erinnere ich mich an den Herrn Dobrind, wenn ich das Foto sehe?)

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placatus 25.06.2018, 21:38
9. Tausch von Papierstückchen gegen echte Werte

Die USA hat jahrzentelang Papierfetzen als etwas "wertvolles" exportiert. Jetzt wollen die Chinesen (und andere) doch diese gegen echte Werte eintauschen. Und dürfen nicht...

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