Forum: Wirtschaft
Handelsstreit: US-Präsident Trump droht EU mit Strafzöllen auf Autos von 20 Prozent
DPA

Donald Trump verschärft den Handelsstreit mit der EU. Der US-Präsident kündigte auf Twitter an, Autoimporte aus der Europäischen Union mit Zöllen von 20 Prozent zu belegen.

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n.strohm 22.06.2018, 17:26
30. Mercedes, Audi, Porsche, große VWs

können sich eh nur besser gestellte Amis leisten.
Interessiert die tatsächlich der Preis oder geht es da auch um Prestige ? und seitens Trump um Drohgebärden und Symbolpolitik.

Der normale, vergessene Weiße (Trumps angebliche Wählerschaft) fährt einen RAM, oder F150 Truck. Die freuen sich weil es "offensichtlich" andere trifft.

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pragmat 22.06.2018, 17:26
31. Autozölle

Zölle sind Steuern auf Waren, wenn sie eine Landesgrenze passieren. Den Rhein rauf-und-runter gibt es ehemalige Zollstationen zu besichtigen, wo die Herrscher ihre Staatskasse füllten, in dem sie Produzenten und Kaufleute schröpften. Denn Steuern verändern nicht den Wert einer Ware, der vom Käufer bestimmt wird, sondern sind nur eine Abschöpfung des Mehrwertes.

Wenn die Produzenten und Kaufleute diese Steuern auf den Endverbraucher/Käufer umlegen, um ihren Gewinn beizubehalten und die Preise erhöhen, zahlen nicht die ersteren länger die Zeche sondern die Käufer im Importland.

Volkswirtschaftlich gesehen, ist es lediglich eine Umverteilung, eine Luxussteuer, in den USA, wenn sich dort die Preise der VW und BMW erhöhen. Das Geld geht von den Verbrauchern in die Kasse von Mr Trump.

Das sollte uns eigentlich egal sein, wie der seine Verbraucher ärgert, solange die Autos ihren Absatz finden. Und daran wird sich wohl nichts ändern, wenn die Amerikaner erkennen, dass auch Arbeitsplätze in den US-Fabriken davon abhängen.

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prophet46 22.06.2018, 17:27
32. Nullsummengeschäft

Die Sache wird zumindest von BMW nicht so heiß gegessen, wie von Trump gekocht wird. Der BMW Werksleiter hat schon angedeutet, die Autos (X-Modelle), die man in Amerika produziert und von dort in alle Welt exportiert nach China zu verlagern. Dafür werden dann die Autos, die gegenwärtig von D in die USA importiert werden, künftig dort produziert. Ergebnis: Null Zoll, der BMW Export von den USA im Volumen von rund 10 Mrd. $ entfällt (Beitrag zur US Handelsbilanz negativ).
Der Mann scheint einen pathologischen Hass auf die deutschen Luxusmarken zu haben, obwohl er früher lt. einem Film selbst mal einen Mercedes fuhr.

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mpg27 22.06.2018, 17:28
33. Berechnung des Handeldefizits

Soweit ich weiß werden bei der Berechnung des Handelsdefizits nur Waren berücksichtigt. Keine Dienstleistungen. Wieviel Geld machen wohl FB, Google, amerikanische Banken, die Kreditkartenfirmen und andere Software Unternehmen, die ihre Software als Abo verkaufen (MS, Adobe, Netflix uvm.) hier? Das sollte man mal berücksichtigen und berechnen.

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sanfernando 22.06.2018, 17:29
34. Man sollte endlich(!!!) mal....

....in der EU den Bereich Dienstleistungen als Teil des Handelsgeschäft (zum Warenhandel) entdecken! Die Trumpschen Argumente zu Handelsüberschüssen eins zu eins auf die Dienstleistungen übertragen! Steuerliche - und Zollfragen und die Antworten darauf ergeben sich dann von selbst

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aurichter 22.06.2018, 17:29
35. @ stadtmusikant123*heute, 16:55 Uhr

Wie lapidar " obwohl er nur damit bestimmte Länder trifft", die, man höre und staune, in den Staaten riesige Werke besitzen und dort vielen US Bürgern aus Auskommen ermöglichen. Komisch oder? Bei Ihren permanent negativen Kommentaren - beim Brexit ebenso die gleiche Schallplatte - gegen EU und DE stellt sich nicht nur mir die Frage, wo Sie eigentlich leben? Es wäre ja U.U. dabei Angebracht über eine Werksschließung von US Werken nachzudenken ( natürlich Blödsinn, aber was wäre wenn ?) und den dortigen AN zu zeigen, welchen Bullshit ein Donald Trump da bewerkstelligt. Andererseits könnten Importzölle auf KFZ Produktionen aus den USA generell auch Arbeitsplätze dort bei VW und BMW massiv gefährden. Ansonsten ist es besser, dazu kein Wort mehr zu verlieren, denn diskutiert du mit diesen Menschen auf dem niedrigen Niveau, dann besteht die Gefahr darauf heruntergezogen zu werden. Trump ist und bleibt eine charakterlose Niete, der nur mit Populismus seinen Platz verteidigt und auf seine schwerbewaffneten Stammwähler setzt, die von so dubiosen Organisationen wie NRA zusätzlich aufgewiegelt werden. Angstpolitik könnte man es nennen, die Mehrheit verharrt in Agonie, weil durchaus etwas geschehen könnte!

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kalim.karemi 22.06.2018, 17:30
36. Keine Zölle

Trump ist anders als in den Medien daegestellt, sehr wohl für freien Handel und Wettbewerb. Protektionismus wir vor allem von China und der EU vorgelebt. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Journalismus anstatt „wir sind die EU und das beste und erstrebenswerteste Konstrukt seit geschnitten Brot“ Propaganda?

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Atheist_Crusader 22.06.2018, 17:31
37.

Zitat von graubereich
Mal eine provokative Position. Den Handel mit dem Trump Amerika einfach komplett einstellen. Nichts mehr liefern und nichts mehr einführen. Solange dort ein Psychopath Präsident ist, der Kinder einsperrt, sich mit Diktatoren trifft und sonst allerhand erschreckende Dinge macht, sollte man mit diesem Land kein Handel treiben. Dadurch wird das ja noch unterstützt. Alternativ: Er schlägt 20% drauf, na dann schlagen wir 30% drauf. Basta. Trump ist nicht mehr bei Verstand.
Es darf doch bezweifelt werden ob es irgendwem hilft wenn wir uns selbst ruinieren.

Einfach mit entsprechenden Zöllen zurückschlagen. Wir führen nur einen bedeutenden Handelskrieg - die USA führt mehrere gleichzeitig. Gegen uns, gegen Kanada, gegen China...

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puqio 22.06.2018, 17:31
38. Die Dummheit der EU ist nicht zu überbieten!

Was soll diese Provokation der EU einer Einfuhrsteuer auf amerikanische Erdnußbutter?
Wer kann denn da nicht mitdenken und sich einfach zurückhalten?
Da ist doch klar, daß die USA den Streit jetzt - wie angekündigt - weiterführen.
Und wird die EU dann wieder so dumm sein und auch noch Einfuhrsteuern auf amerikanische Margarine erheben?
Oder wird man begreifen, daß solche Maßnahmen schädlich sind?
Herrgott, gib ihnen Verstand!

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sibbi78 22.06.2018, 17:32
39. Die Strafzölle auf Autos aus der EU

werden immer Trumps Druckmittel Nr. 1 gegen die EU und v.a. Deutschland sein. Sollte die EU auf die trumpsche "Drohung" eingehen, wird dieser in seiner Vorgehensweise lediglich bestätigt. Die nächste Schikane kommt bestimmt. Und mal unter uns: Selbst wenn Trump die 20%-Strafzölle auf EU-Autos nicht sofort erheben sollte, er wird sie auf jeden Fall erheben, wenn ihm dieses Druckmittel nicht mehr weiter hilft. Dies hat man bei Stahl und Aluminium auch erfahren müssen...
Mr. Trump sitzt am Pokertisch und versucht zu bluffen: Mag die USA zugegebener Weise auch wirklich eine Wirtschaftsgroßmacht sein, mal eben mit der ganzen Welt in einen Handelskrieg zu treten, hält auch der größte Binnenmarkt nicht unbeschadet aus...

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