Forum: Wirtschaft
Handelsstreit: US-Präsident Trump verschiebt Entscheidung über Strafzölle bis Juni
DPA

US-Präsident Donald Trump hat die Frist im Handelsstreit um einen Monat verlängert. Nun wird weiter über neue Zölle für Importe aus der Europäischen Union gestritten. Deutschland reagiert kühl.

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stadtmusikant123 01.05.2018, 10:51
30. xxx

Zitat von gerd0210
Sie haben die Produkte aus der Überproduktion vergessen. Gen Mais, Chlorhühnchen, Östrogenfleisch usw. Man kauft das, was man braucht, oder einem besonders gut gefällt.
Ich hätte lieber das Chlorhühnchen, denn

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/news/regierung-will-einsatz-reduzieren-jedes-zweite-haehnchen-mit-antibiotika-belastet_aid_700692.html


unsere Hühnchen erscheinen mir da wesentlich gefährlicher.

Dazu der gerade aktuelle Rückruf von Freilandeiern wegen Samonellen Gefahr - also bitte!

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Caty25 01.05.2018, 10:58
31. Überrumpelt

Wie ist das zu verstehen?
Trump gibt uns 4 Wochen Verlängerung,
damit die EU später nicht klagen kann,sie wäre von dem Vorhaben überrumpelt.
Eine 2te Verlängerung wird es nicht mehr geben.

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stadtmusikant123 01.05.2018, 11:02
32. vieleicht doch alles mehr strategisch gedacht

Zitat von cougar60
gleich gestalten. Ich halte es aber für ziemlich unwahrscheinlich, das es Trumpelmerika viel nutzen wird. Denn das Personkraftwagen aus US - amerikanischer Fertigung in Europa / Deutschland sich eher mäßig verkaufen lassen. Das dürfte eher weniger am Einfuhrzoll liegen.
Dann schauen wir doch mal was da so alles in Amerika Autos zusammenschraubt?

Japaner, Koreaner sonst noch wer?

Diese Autos erfüllten den gewünschten EU-Standard und mehr.

Die koreanischen und japanischen Montagehallen in der EU wären bei einem Zoll von 2,5% nicht mehr ganz so wichtig. Das könnte man dann in den USA langfristig konzentrieren.
Und Donald hätte in dem Bereich die Beschäftigungslücke geschlossen.

Unabhängig wie sich die E-Mobilität entwickelt müssen oder sollten wir davon ausgehen, dass Donalds-Administration strategisch weiter ist als uns lieb sein sollte.

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200MOTELS 01.05.2018, 11:02
33. Jetzt muss ich

noch einen Monat lang das Geheule der Medien ertragen .... ohjee, gut für Merkel.... das lenkt ab von ihr !

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PH-sauer 01.05.2018, 11:11
34. Die Wahrheit ist doch:

Trump wird einen hart und klug geführten Handelskrieg politisch nicht überleben. Dieses Jahr sind Kongresswahlen, die Republikaner werden einen Exitvorwand (,Impeachment“) bis zum Ende offen lassen. Wachsende Arbeitslosigkeit macht sich dann schlecht...

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gerd0210 01.05.2018, 11:15
35.

Zitat von stadtmusikant123
Mit dem "Riß" könnten Sie Recht haben, wir werden es bald genau wissen, denn die kommenden Wochen wird die EU entweder zu einem bilateralen Zollabbau kommen oder nicht. Das Handelsungleichgewicht der USA zur EU beträgt rund 150 Mrd. Das ist zu viel um auf Dauer Bestand haben zu können. Ohne Deal wird es dann erwartungsgemäß zu den Sanktionen kommen. Mal sehen wer da in der EU "querschießt, wobei ich eher auf das typische EU-Geschachere setze, Kompromiss gegen Strukturgelder, höhere Quoten oder sonstwas. Im Rahmen der laufenden EU-Haushaltsberatungen wird sich schon was zum "tauschen" finden.
Stimmt, die USA können keine brauchbaren Waren in Höhe von 150 Mrd. liefern. Wir haben geliefert und warten nun darauf, dass wir die Grünen Schuldscheine wieder zurückgeben können.

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ulrich g 01.05.2018, 11:16
36. Überheblichkeit

Trump hat absolut Recht die Handelsbeziehungen zwischen USA und der EU sind unfair und zugunsten der EU. Insbesondere gilt dies für die Automobilindustrie. Statt auf die Verlängerung der neuerlichen USA Ausnahme kooperativ zu reagieren sind mal wieder die Reaktionen aus Deutschland durch Überheblichkeit gezeichnet. Man fragt sich auf was wir uns eigentlich noch etwas einbilden? Auf einen chaotischen Kernenergieausstieg, auf eine desaströse Flüchtlingspolitik, auf unsere verlogenen Beiträge zur CO2 Reduzierung?

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wmb58 01.05.2018, 11:26
37. Die ganze Welt im Aufruhr

Durch Trump merkt man, dass sich die Ungleichgewichte in der ganzen Welt das Fass zum Überlaufen bringen. Vielleicht wird es doch eine Art von Revolution über den ganzen Erdball hinweg geben, der alles verändert. Früher einmal (vor 20-30 Jahren) gab es noch den goldenen Westen, der böse Osten, die Entwicklungsländer (die ganz unten, und die Schwellenländer) Es gab auch eine Art eines neuen Kolonialismus. Irgendwelche Diktatoren verkauften ihr halbes Reich, Bodenschätze, Agrarland an westliche Konzerne, der "Verkaufserlös" landete sowieso wieder im Westen, unsere Waffenschmieden boomten (und boomen immer noch), weil der Absatz an solche Länder garantiert ist. Und nun sind einige der stabileren Schwellenländer dabei, die USA zu überholen. Und nun ist alles falsch, was die USA diesen Staaten immer vorgebetet hat: Freier, globaler Handel, die Lösung, um am Wohlstand teilzuhaben....
Es dürfte doch allen klar sein, dass der bisher erzeugte Wohlstand zu einem großen Teil auf diesen Ungleichgewichten basierte. Und jetzt profitieren andere (China und bald auch Indien) von neuen Ungleichgewichten. Und jetzt soll alles falsch sein, was man den ehemaligen Entwicklungsländern gepredigt hat? Wie gesagt: Wir stehen am Anfang einer neuen Zeit. Wie schon mal ein Kaiser sagte: "mal schauen" (F. Beckenbauer).

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Profdoc1 01.05.2018, 11:27
38. Schick auf den Punkt gebracht....ö

Zitat von bogedain
Ich bin oft in den USA und kann nur sgen,dass die Vielzahl amerikanischer Konsumprodukte einfach in Europa unverkäuflich sind.Die meissten Produkte sind von der Materialanmutung und auch im Design einfach grottenschlecht.Da kann Trump sich auf den Kopf stellen,ich mag die Sachen einfach nicht.Auch amerikanische Autos sind bei weitem nicht so gut und ansprechend wie deutsche PKW.Um das Handelsdefizit auszugleichen,kommen nur Hightech Produkte,Flugzeuge und Rüstungsgeräte infrage,dazu noch Rohstoffe.Thats it
genau das habe ich x-mal geschrieben.

Wer oft und regelmäßig in den USA unterwegs ist, weiß, dass vieles in Europa einfach unverkäuflich ist. Wir könnten die Zölle auf 0 % senken, am Handeldefizit wird sich nichts oder überhauot nur marginal etwas ändrn.
Übrigens Handeldefizit: Bei Lichte betrachtet ist die Differenz unter Hinzunahme aller Randbedingungen sehr klein. Letztenendes ein Narrativ für die amerikanischen Arbeiter. All' die Produkte, die in Europa gut verkauft werden, spielen für das Handelsdefizit überhaupt keine Rolle, z.B. Instrumente (Gibson, Fender, etc.) oder Motorräder (HD). Mit anderen Worten, die Diskussion prallt völlig am Problem ab und das ist: Die us-amerikanischen Produkte für den Endverbraucher sind im heutigen Weltmarkt immer schwerer zu handeln bzw. abzusetzen.

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gerd0210 01.05.2018, 11:30
39.

Zitat von ulrich g
Trump hat absolut Recht die Handelsbeziehungen zwischen USA und der EU sind unfair und zugunsten der EU. Insbesondere gilt dies für die Automobilindustrie. Statt auf die Verlängerung der neuerlichen USA Ausnahme kooperativ zu reagieren sind mal wieder die Reaktionen aus Deutschland durch Überheblichkeit gezeichnet. Man fragt sich auf was wir uns eigentlich noch etwas einbilden? Auf einen chaotischen Kernenergieausstieg, auf eine desaströse Flüchtlingspolitik, auf unsere verlogenen Beiträge zur CO2 Reduzierung?
Wenn wir Flugzeugträger in den USA kaufen, wäre das Thema Zölle sofort vom Tisch. Trump wartet jetzt noch einen Monat, bis eindeutige Signale aus Deutschland kommen. Ob da 12 Mrd. Für die Bundeswehr Trump beruhigen können?

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