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Handelsstreit: USA fordern Ende von Chinas Agrarzöllen
AP

US-Präsident Donald Trump sieht bei den Handelsgesprächen mit China Fortschritte. Nun hat er Peking ermahnt, "unverzüglich alle Zölle" auf landwirtschaftliche Produkte aus den USA zu streichen.

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harronal 02.03.2019, 13:43
20. DT bietet China den Popo

Zitat von tom_ppp
Das kann niemand leugnen und genauso wenig das die Chinesen sich nun bewegen. Ich sehe das deshalb als Pluspunkt an. Das z.B. deutsche Firmen sowieso schon groß in den USA investieren und er deshalb aufpassen muss in wie weit er da Krieg führt, sollte auch ihm klar sein. Treibst er es zu weit, wird man zumindest keine großen neuen Investitionen planen.
Es müssen schon sehr einfach gestrickte Naturen sein, die sich von solchem Gesülze noch blenden lassen. Nicht umsonst war in den USA die Live-Übertragung der Cohen-Anhörung weitaus wichtiger als Trumps ebenso "erfolgreiches" Schäferstündchen mit Kim in Hanoi. Ihn und seine Lügen, Märchen und Übertreibungen nimmt keiner mehr ernst, weder die Chinesen noch die Nordkoreaner noch der Rest der Welt.

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flaschengaist 02.03.2019, 13:46
21. übel

übel nehmen kann man es Donald Trump ja nicht wirklich, dass er mit einer knallharten Zollpolitik angefangen hat. Nationalabschottung und Überangebot, beides im Verhältnis zur schwindenden Kaufkraft der Konsumenten wird uns noch die nächsten Dekaden begleiten. Die Zeit der theoretisch wachsenden Märkte weil alle kalkuliert werden kann ist passe. Dazu haben sich bis mehrheitlich klassische Industrien viel zu wenig auf die Innovation und Zukunft vorbereitet.

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christianbecker498 02.03.2019, 13:49
22. die welt sieht nahendes ende des trump regimes

...das waer doch mal ne schlagzeile wert oder ned?
slogan iss auch schon fertig! : "impeach trump" , - wiederholen so oft man will.....und hoffentlich stirbt mike pence an nem schock! (hab zwar nichts persoenlich gegen den mann, dafuer kennt man ihn in europa eoinfach zu wenig aber wenn man die fuehler ausstreckt dann am besten beide weg.......) ;= )

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wi_hartmann@t-online.de 02.03.2019, 13:50
23.

Trump wird von China als seriöser Gesprächspartner doch garnicht
mehr wahrgenommen. Die jüngste Eskapade mit Kim hat dies ein-
drucksvoll bestätigt.
China hätte eher das Recht sich über den Aufbau von Zollmauern
über die USA zu beschweren.

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Spon_Client 02.03.2019, 13:54
24. Mafiöse Methode Trump

funktioniert nur mit kleinen im eigenem Wirtschaftsraum. Im Globalem kann er nur scheitern.

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okav 02.03.2019, 14:03
25. Komisch

alle haben gedacht, das es mit der USA spätestens 1 Jahr unter Trump den Bach runtergeht, wenn das Strohfeuer verbrannt ist. Die USA halten sich bisher allerdings ganz gut. Bin gespannt wie lange das noch dauert.

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Celegorm 02.03.2019, 14:07
26.

Zitat von tom_ppp
Das kann niemand leugnen und genauso wenig das die Chinesen sich nun bewegen.
Eine wirkliche Bewegung ist bisher nicht zu erkennen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass eine Einigung darin besteht, mit der Aufhebung der Zölle auf beiden Seiten den Status quo wieder herzustellen, evtl. mit ein paar kosmetischen Zugeständnissen Chinas. Weil dieses natürlich auch weiss, dass es Trump einfach darum geht, daheim irgendeinen "Deal" als grossartigen Erfolg zu verkaufen, selbst wenn dieser nur darin besteht, den Normalzustand wieder herzustellen. Und seltsamerweise damit auch ständig bei seinen Anhängern noch durch kommt, sprich es werden genug glauben, ein Ende der Zölle wäre ein geniales Ergebnis geschickter Verhandlungen. Ähnlich wie bei NAFTA 2, das ziemlich genau NAFTA ist, einfach unter neuem Namen.

Was im übrigen durchaus Schade ist, denn hinter Trumps Bauchgefühl steckt ja in diesem Fall durchaus die Wahrheit, dass Chinas Handelspraktiken nicht akzeptabel sind. Trump lag in diesem Fall also für einmal gar nicht falsch, allerdings hätte es halt jemanden gebraucht, der die Intelligenz, die Geduld und das diplomatische Geschick hätte, um eine breite Allianz gegen China zu schmieden und dieses wirklich unter Druck zu setzen. Stattdessen treibt Trump mit seinem konfusen Mehrfronten-Handelskrieg den Rest der Welt eher in die Arme der Chinesen..

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VadidWyle 02.03.2019, 14:08
27. Ähhh...

Hat Trump nicht mit den Zöllen angefangen?
Oder hab ich da was verpasst?

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leserlich 02.03.2019, 14:11
28. oh doch,

Zitat von blauerapfel
Ich als Verbraucher will aber keine Lebensmittel made in USA essen. Einmal ist das ökologisch Wahnsinn, Lebensmittel in großem Maßstab rund um die Erde zu schiffen. Besser und frischer werden sie dadurch auch nicht. Und schließlich ist bei Lebenmitteln made in USA einiges an Gentechnik drin, was sonst in der Welt nicht erlaubt ist. Abschaffung der Zölle bedeutet noch lange nicht, dass sehr viel mehr verkauft wird.
und ob da mehr verkauft wird. schon unter clinton wurde mittels der subventionierten us-agrarprodukte z.b. die gesamte reiswirtschaft haitis zu grunde gerichtet.

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hisch88 02.03.2019, 14:13
29.

Zitat von felix_hauck
Agrarzölle sind die einzige wirksame Möglichkeit, gegen Agrarsubventionen in der EU oder den USA vorzugehen. Wieso werden beispielsweise FAST ALLE finanziellen Mittel in EU-Töpfen in die Agrarwirtschaft gepumpt? Landwirtschaft würde sich im Westen wirtschaftlich gar nicht mehr lohnen ohne die horrenden Subventionen, aber man muss ja die Entwicklungsländer kleinhalten, die ihr wirtschaftliches Standing auf globaler Sicht ansonsten über ihren Agrarsektor aufpolieren würden.
Ich bin zwar auch gegen die immensen Subventionen in die Agrarindustrie Deutschlands, seh jedoch auch den Hintergedanken warum das so ist.

Man versucht damit eine eigene Landwirtschaft am Leben zu erhalten, um als Selbstversorger bei größeren Krisen (z.B. Kriegsbedingt) nicht aufs Ausland angewiesen zu sein.

Leider wird das aus meiner Sicht von den Landwirten extrem negativ ausgenützt, ohne das wirklich subventionsbedarf in den Höhen erforderlich wäre.

Die Höhe der Subventionen in den USA mit ihren riesigen Agrarland Flächen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, während die Chinesen große Probleme hätten sich heute selbst zu versorgen (deshalb die Landnahme in Afrika & Süd-Amerika, um Ihren Bedarf zu decken und die korrupten Staaten in Geldzwang mit Schulden zu bringen um sich für die Zukunft ab zu sichern).

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